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Donnerstag, 30. Juli 2020

fertige Mitte

Gestern habe ich eine Menge gequiltet und bin mit der Mitte fertig geworden.


Sieht gut aus, gell?


                    die liebe Nana

Mittwoch, 29. Juli 2020

pah! wer´s glaubt

Ich habe mich gestern an den Rock für meine Kleine gemacht... Schwabbelstoff, Ihr erinnert Euch?


Die NZs waren nur augenmaßlich zugeschnitten.

Diese ganze Näherei war zwar simpel, aber irgendwie habe ich das nicht gerafft mit dem Schlitz. Außerdem ist meine Kleine schmaler als die kleinste Größe, also per Zusammenschusterei verkleinert.

Fertig bis auf den Saum.


Ich glaube, ich habe einige Fehler eingebaut und ich muß enttäuscht feststellen, daß burda´s "super easy" für mich nicht mal annähernd super easy ist.

Woran wird sowas wohl gemessen? An der Anzahl der Schnitteile oder was?


Fazit vom Abend: Keines meiner Töchter möchte den Rock haben!

Tja, so kann es gehen. Umsonst Geld ausgegeben und umsonst Zeit vertan.

                 die liebe Nana

Dienstag, 28. Juli 2020

09/52 - ohne geht´s nicht

Ein tolles Thema gibt´s diese Woche beim Blogzimmer und es heißt "ohne geht´s nicht".

Selbstverständlich geht es nicht ohne die Lieben von uns, das ist klar.

Mit oder ohne?

Was wäre das Leben ohne den Fernseher? Lieben wir nicht alle einen bestimmten Film/Serie ganz besonders? Ist es nicht schön, nach einem langen Tag sich von der Glotze berieseln zu lassen?


... oder wäre es nicht vielleicht noch schöner, mit jemandem ein spaßiges Spiel zu spielen?

Oder diese wunderbare Sache eines eigenen Druckers. Schnell mal was kopiert oder gescannt, fabelhaft.


... oder könnte man sich nicht das Wichtigste abschreiben?

Oder die Festplatte. O, was liebe ich sie, denn sie ist voll mit Filmen und Serien, ob nun alle Staffeln von Outlander oder Columbo, ich hab alles ;)


... oder könnte man nicht einfach abwarten, bis es irgendwann im TV gezeigt bzw. wiederholt wird und sich dann wie ein Kind darauf freuen?

Die geliebten Nähmaschinen! Manche Maschinen (nicht meine) sind so teuer wie ein billiges gebrauchtes Auto.


... oder könnte man nicht doch einfach jeden Stich auch mit der Hand machen? Wie beim Quilten oder Lieseln?

Licht!!! Künstliches Licht. Eine der genialsten Erfindungen überhaupt, mittlerweile ganz hell zu bekommen für wenig Geld.


... oder wäre es nicht auch mal schön, bei Kerzenschein einer Geschichte zu lauschen, die jemand spannend erzählt?

Mein geliebter Reiskocher, sogar digital. Der kann alles, außer Haushalt machen.


... oder einfach Reis im schnöden Topf kochen!

Ein Hoch auf die Wasserkocher, die ratzfatz heißes Wasser zaubern für Tee und mehr.


... oder würde der helle Pfiff eines Kessels nicht ein wohliges Gefühl von "lange her" vermitteln?

Die Kaffeemaschine! Sie gibt es in so vielen Variationen und Möglichkeiten. Wie schön ist ein Tagesanfang mit einer wunderbar heißen Tasse Kaffee!!!


... oder ginge doch das Mahlen der Bohnen in einer Handmühle und das Selbstaufbrühen mit dem wunderbaren Duft in der Luft?

Ich glaube, wir alle lieben unseren Herd und Ofen. Mittlerweile gibt´s den sogar in selbstreinigend.


... oder würde es mit einem alten Ofen, der mit Holz oder Kohle befeuert wird, genausogut gehen?

Mein sehr geliebtes Küchenutensil ist der Pürierstab. Den finde ich unglaublich praktisch, hätte ihn so gerne mit kräftigem Akku.


... oder ginge es nicht auch zu stampfen und zu rühren? Oder durch die flotte Lotte zu jagen, wie eh und je?

Auf alle Fälle geht´s nicht mehr ohne das Handy. Egal ob es die Dinge sind wie Fotos machen, eine Nachricht appen, nach dem Wetter schauen... das Handy ist ein Segen, leider aber auch manchmal Fluch.


... oder wie wäre es, sich einfach mal vom Wetter überraschen lassen? Sich mit dem Sitznachbar im Zug zu unterhalten? Eine schöne Szenerie vom Auge direkt ins Herz brennen lassen?

Ich muß sagen, ich würde gerne mal eine Woche ohne all das Leben. Auch ohne Auto und all diese Dinge. Eine Reise machen, wie es Claire in Outlander macht, wäre das nicht fabelhaft? Oh, wir hätten fast alle keinen Plan, wie man die Dinge richtig macht, aber vielleicht würden wir uns sogar besser schlagen als ich denke.

Aber eines, daß weiß ich ganz genau, ohne das geht´s nicht und das ist meim Blog.

O ja, den liebe ich sehr und das Bloggen ist mir bis heute eine echte Freude. Dieser Blog hat mir cyber-Freundschaften und cyber-Nähe gebracht, wie ich es teilweise nicht mal im echten Leben habe.

So viele Menschen lesen morgens meinen Blog bei der ersten Tasse Kaffee oder interessieren sich für Dinge die ich mache, daß es mir sehr viel bedeutet!


Tja, am Ende dieses langen Posts ende ich mit meinem Blog. Der Anfang war auch ein Blog.

Vielleicht ist das Bloggen nicht ein Tagebuch führen, sondern einem lieben Menschen einen Brief schreiben, dem man Fotografien beifügt.

So möchte ich es stehen lassen.

              die liebe Nana

Montag, 27. Juli 2020

ausgefüllt

Mein Sonntag war ausgefüllt und dies mit geplanten Dingen, wunderbar.

Gefrühstückt mit Knack & Back, das hatte ich das letzte mal gegessen vor sicherlich 30 Jahren!


Fertig genäht ist das Kleid.


Es sitzt hervorragend und steht meiner Großen sehr gut. Heute trägt man ja alles etwas kürzer, dennoch finden wir beide es richtig toll.


Sie geht ins Gym, ihr Kreuz ist etwas breiter, so nahm ich oben eine Größe größer als für die Hüfte.


Das Skype-Café ging wieder drei Stunden lang, wir waren nur zu fünft, aber dennoch ist das Gespräch immer schön.


Die eine Seite ist nun bei den Gänsen gequiltet, ich muß dran bleiben.


Ein schöner Sonntag war das!!!

                    die liebe Nana

Sonntag, 26. Juli 2020

ich war und werde

Ob Ihr´s glaubt oder nicht, ich war gestern seit einem Jahr mal alleine aus, ohne Familie.

Krass, oder?

Ich traf mich mit einer neuen Bekannten aus Glückstadt samt ihrem schwarzen Pudel und wir gingen an den Hafen, gönnten uns zwei Getränke (ich zwei Hugo´s) im dort ansässigen Lokal und genossen die Zeit im Strandkorb mit Blick auf die Segelboote.


Die Urlaubszeit im Markt zeigt Spuren auf meinem Arbeitsplan und meine freien Tage die kommenden drei Wochen sind rar. Nächste Woche habe ich noch Glück, dann geht´s aber los mit den Überstunden.

So werde ich heute, während er chillt und mir Gesellschaft leistet...


... meine neuen Zeitschriften lesen, dann das eine Kleid fertigstellen (es ist übrigens für meine große Tochter, nicht für mich)...


... und heute beim Skype-Café am Läufer quilten.


Ich habe mir viel vorgenommen für so einen kurzen Tag, hahaha.

                   die liebe Nana

Donnerstag, 23. Juli 2020

Nähtag

Gestern habe ich genäht, den ganzen Nachmittag bis zum frühen Abend.

Den neuen Kleidschnitt kopiert und zugeschnitten.


Zwischendrin auf Alltagsbunt´s Bloggeburtstag angestoßen.


Genäht und geoverlockt.


Fertig zur Anprobe ist nun das Kleid. Noch nicht genäht sind die finalen Arm- und Halsausschnitte sowie der Saum, der wird deutlich kürzer, vermute ich.

Diese digitalen Stoffe sind der Hammer, oder?

Vorne:


Hinten:


Das Kleid ist übrigens von Pattydoo und heißt Marie.

Für meine Kleine habe ich dann einen Wickelrock zugeschnitten.... ich hasse diese schwabbeligen Stoffe.


Die NZs sind nur geschätzt, denn der Stoff ist so rutschig, daß ich keine Lust habe, stundenlang auf dem Boden herumzuknien und hunderte von Nadeln zu stecken. Na, mal sehen, wie der Rock wird. Der Anfang ist furchtbar.

                   die liebe Nana

Mittwoch, 22. Juli 2020

tok tok tok

Eben, als ich die Wäsche aufhing, machte es plötzlich tok, tok, tok.

Nanu?

Von außen klopfte es und ich dachte, es seien vielleicht meine Kinder.

Aber dann sah ich ihn... ein junger Fasanenhahn.


Also schnell an ihm vorbeigeschlichen und das Handy geholt.

Noch da? Ja!


Das es ein junger Hahn ist, erkennt man an den noch nicht ausgebildeten Schwanzfedern und daß es ein Hahn ist, an seinem wunderschönen Gefieder. Die Weibchen sind - wie immer im Tierreich - unscheinbar und im Falle eines Fasanes braun und ohne lange Schwanzfedern.


Über seinen Besuch habe ich mich gefreut!


               die liebe Nana

Dienstag, 21. Juli 2020

verschenkt

Heute ist ja irgendwie ein Geschenke-Blog-Tag, denn bevor ich diesen Post schrieb und vorbereitete, machte ich meine Blogrunde.

Da stieß ich auf tolle Herzen... hier ... und auf tolle Aktionen... hier ... denn ich wollte Euch zeigen, auf was ich die Tage immer wieder und immer woanders für tolle Gesten stoße.

Mal steht Kindergeschirr am Fleth, mal Übertöpfe vor einem Haus, hier liegt ein Puzzle am Hafen herum.


Das, was man nicht mehr braucht, einfach an die Straße stellen und verschenken... was für eine super Idee und wenn ich demnächst mal sowas habe, werde ich das auch so machen.

               die liebe Nana

Montag, 20. Juli 2020

08/52 - lecker

Das Wochenthema im Blozimmer lautet "lecker" und ich hoffe auch ebensolche Rezepte auf vielen Blogs, die da mitmachen.

Eigentlich wollte ich auch ein Rezept beisteuern, aber irgendwie ist mir nach einer Hommage:

die Frankfurter Grüne Soße von meiner Oma!!!!


Die Grüne Soße meiner Oma sah immer so aus wie oben rechts das große Foto. Sie hat stets eine große Schüssel davon gemacht, briet Hackfleisch ganz kross an und dazu gab´s Kartoffeln - Salzkartoffeln.
Und - wie bei Oma´s üblich - einen Nachtisch, auch immer selbstgemacht.

Seitdem meine Oma nicht mehr lebt, habe ich nie wieder eine so wundervolle und aromatische Grüne Soße gegessen, denn die, die es in Restaurants gibt, die sind nicht mal annähernd das, was ich unter einer Grünen Soße verstehe. Und selbstmachen, nee, das ist a) nicht das Gleiche und b) gibt es hier diese Grüne Soßen Päckchen nicht.

Und für all die, die es interessiert:

Angeblich stammt das Rezept von Mama Goethe (unser Dichterfürst war ein Frankfurter, wie die meisten sicherlich wissen) und sie benutzte sieben Kräuter für die Soße.

Im Rhein-Main-Gebiet kann man auf Wochenmärkten diese nötigen Kräuter zusammengepackt und gewickelt in Papier kaufen, um sie dann frisch zuhause zuzubereiten.

Die Grüne Soße ist so vielfältig wie ein Curry in Indien und meine Oma machte als Basis immer eine selbstgemachte Mayonnaise.

Manche essen es mit Tafelspitz, andere mit hartgekochten Eiern.

Die Grüne Soße ist immer kalt (also Zimmertemperatur), die restlichen Zutaten immer warm.

Liebe Oma, ich denke oft an Dich und an Deine Grüne Soße. Ich vermisse Euch beide!!!!!!!

                  die liebe Nana

Freitag, 17. Juli 2020

mal wieder

Gestern war ich mal wieder in Brokdorf. Windstille, wie man am Wasserdampf der Chemiefabrik in Brunsbüttel erkennen kann.


Mir hat´s gut gefallen...


... und ihm auch.


Mal wieder gibt´s bei den Schafen auch die speziellen Tiere. Letztes Jahr war es eines mit Hasenohren, oder war es schon vorletztes Jahr?

Dies sind Geschwister.



In Itzehoe habe ich am späten Nachmittag mal wieder viel Geld ausgegeben. Nicht für mich!


Meine Große ging nach langer Zeit mal wieder in die Tanzschule... warten ;)


Abends habe ich lecker gekocht, mach einer Idee von Rach, den Koch aus dem TV. War mal wieder richtig lecker.


Tja, und heute hatte ich mich mal wieder ausgesperrt.... das ist sowas von ärgerlich und raubt kostbare Zeit. 

               die liebe Nana

Donnerstag, 16. Juli 2020

Der weltgrößte...

... Parkfriedhof war das gestrige Ziel meiner Jüngsten und mir.


Hamburg Ohlsdorf, so heißt der Friedhof, wirkt direkt beim Eintreten schon groß. Er ist so groß, daß man komplett mit dem Auto durchfahren kann. Zwei Buslinien machen hier ebenfalls an vielen Stationen Halt.


Das Krematorium und Trauerhalle sowie im UG die Urnenkrypta, sehr stilvoll.


Gegenüber ein Mahnmal in Gedenken an die Opfer der NS-Zeit.


Der Friedhof beherbergt unzählige Gräber die so alt sind, daß man eine Patenschaft übernehmen kann. Diese sorgt für den Erhalt der Gräber und man kann sie für sich dann weiter nutzen. Die Idee ist eigentlich sehr schön, zumal man unter "normalen" Umständen sicherlich nicht mehr zu diesen riesigen Gräbern kommt.


Immer wieder erreicht man Stellen mit Besonderheiten. Hier die Erinnerungsstätte für nicht begrabene Kinder.


Die Grabstätte der Ohnsorg´s. Ich denke, niemandem unter uns muß ich erklären, wer sie waren.


Weiter dann kam eine Kapelle mit Kolumbarium. Das fand ich ja irgendwie ganz wunderbar, wie aus einer anderen Zeit und sehr schön. Ein Herr des Friedhofes war auch dort und hütet dort sozusagen ein. Nicht, daß ich mir vorstellen könnte, dort zu "stehen", aber ein ganz toller Ort ist das.





Verteilt auf dem ganzen Friedhof gibt es wunderbare Ecken und Stellen, sie stammen aus alten Zeiten, wie hier diese schöne Treppe.


Sie führt direkt zu großen Familiengräbern, u.a. zu Hagenbecks, die Gründer des Hamburger Zoos.

Enttäuscht war ich von der Grabanlage, ich vermutete irgendein Tier tronend, aber nichts zu sehen. Dann aber entdeckte ich zwei Stellen und wußte, daß dort mal was angebracht war. Jetzt, bei der Recherche hier am PC erfuhr ich, daß das Grab mal ein schlafender Löwe zierte und was für ein schöner! Was für ein Jammer, er wurde geklaut! Ihr könnt das ja selbst ergoogeln.


Schöne Gräber gibt es überall, so wie dieses hier.


Im übrigen: das Fotografieren auf dem Friedhof ist erlaubt!

Hohe, sehr dicke alte Bäume findet man hier überall. Manche sind so groß und dicht, daß es darunter ziemlich düster ist.


Der Friedhof hat auch viele "Themengräber", wie dieser wundervoll angelegte "Rosengarten für Paare".



Ganz bedrückend natürlich die Kindergräber. So viele Kinder, die am Tag ihrer Geburt verstorben sind... man spürt direkt das Leid bei jedem kleinen und liebevoll geschmückten Grab. Und wenn mal eines dazwischen ist ganz ohne Schmuck und Verzierung, nur einfache Erde, ohne irgendwas, dann macht das auch sehr traurig.


Der dazugehörige Brunnen ist so wunderbar dekoriert, das finde ich einfach nur toll.





Das wirkt auch traurig, nicht?


Unbedingt mußte ich zum Grab von Hans Albers und war auch hier echt enttäuscht.


Das der blonde Hans schon 60 Jahre tot ist, hätte ich nicht gedacht. Ich mochte ihn schon immer und kenne viele seiner Lieder samt Text sehr gut... und die Filme sowieso. Deshalb hatte ich wohl auch mit einem prächtigen Grab gerechnet und vielleicht einem Schiff oder sowas darauf.

Im übrigen hatte ich hier auf meinem Blog auch schon mal sein Geburtshaus gezeigt, es liegt ganz nahe an einem Nähmaschinenheschäft.


Manche Gräber fand ich umfaßbar schön, so wie dieses hier.


Meine Jüngste wollte zu den Soldatengräbern, das Thema der beiden Weltkriege faszinierte und bewegte sie sehr, als sie es dieses Schuljahr durchgenommen hatten. Sie war schon geschockt als sie las, daß viele Soldaten so alt waren wie ihr Freund es ist.



Durch Zufall kamen wir an einer wundervollen Idee vorbei, leider fand ich es nicht so hübsch gemacht, dennoch bleibt die Idee toll.


Und dies ist der Baum, für mich schon fast eher ein Busch.


Im dabei stehenden Kasten dann Schleifen in unterschiedlichen Farben, je nach Krebsart. Man darf sich bedienen.


Ohlsdorf hat überall auch viel Natur, so diese Bienenwiese...


... und viele Seen und Teiche.


Die Wege sind mal schmaler, mal ganz breit und Straßen, in denen die Busse hin und her fahren.


Hier die Gedenkstätte und Gräber der Sturmflutopfer, damals 1962. Ich erkannte gleich, daß die beiden "Klötze" den Deich darstellen sollen und die Lücke der Durchbruch. Sehr schön umgesetzt vom Künstler.


Und hier die Gedenkstätte der Opfer der Bombennacht "Gomorrha", als Hamburg brannte. So viele Frauen und Kinder sind auf den kleinen Tafeln zu lesen, die den Weg säumen zu diesem Mahnmal.




Wir kamen auch am Grab von Heinz Erhard vorbei. Ihm gegenüber neben einer Bank ein paar seiner Werke und als ich meiner Tochter eines vorlas, hörte und sah ich ihn es vortragen... der Kabeljau....


Schwer beeindruckt waren wir von der Grabanlage der britischen Soldatenopfer. Alles in weiß, mit Rosen bepflanzt und anderen rot blühenden Blumen. Die Schönheit und Reinheit dieser Anlage kann mein Foto gar nicht wiedergeben.

Auf der einen Straßenseite waren die Opfer des zweiten Weltkrieges, auf der anderen die des ersten.


Auf beiden Seiten waren Bücher zu finden mit Namen der Soldaten darin und auch ein Heft, um seinen Besuch und seine Gedanken niederzuschreiben. Ganz toll gemacht.

Es steht dort auch auf einer Tafel in Deutsch und in Englisch, daß diese Gräber den Opfern für immer und ewig gehören und per Vertrag das Land und die Stadt Hamburg den Erhalt zu Ehren und in Gedenken bewahrt.





Der Unterschied zwischen den deutschen und den britischen Soldatengräbern ist deutlich, sehr deutlich!

Hier die Seemannsgräber...


... und chinesische Gräber.


Von den islamischen Gräbern hatte ich kein Foto gemacht, aber so sehr anders sehen sie auch nicht aus, lediglich die Schrift ist nicht immer lesbar, denn auf vielen ist in Arabisch geschrieben.

Auch vom Schmetterlingsgarten habe ich keine Fotos, aber auch das war sehr schön. Auf jedem Grabstein mußte ein Bezug zu Schmetterlingen sein.

Bevor ich zu unserer letzten Station komme liste ich auf, was wir leider nicht gesehen bzw. gefunden haben, denn nach mehr als 5,5 h Laufen ohne Unterbrechung waren wir auch zu mehr nicht mehr fähig.

Es fehlt uns: Gemeinschaftsgarten Mensch und Tier, Ruhewald und Baumgräber, Blumenband, Paarbäume, Hamburger Grab sowie die Grabstätten zur freien Gestaltung und viele andere noch.

Unsere letzte Station war:


Prominente, wichtige Frauen aus Hamburg finden in diesem Garten ihre letzte Ruhestätte und der Garten wird instand gehalten vom Verein der Garten der Frauen. Diese Damen leisten eine wunderbare Arbeit, denn keine Stätte war so schön, weich, rund und einladend, voller Ideen und Inspirationen.


Ich selbst kannte nur Eine und sie hier anzutreffen hatte mich sehr überrascht und auch sehr gefreut.

Erkennt Ihr sie? Domenica!


Schaut mal, hier ist an eine Illusionistin gedacht:




Auf diese Bank kann man sich gerne setzen und in dem Buch in der Wand lesen. Es ist ein Märchenbuch (unterhalb des Efeus in der Mitte).


Auch dieses Grab ist besonders.



Überall wird man eingeladen sich hinzusetzen oder etwas aufzumachen.



An vielen Stellen stehen Bücher zum Blättern und nachlesen über die Damen, die man dort begraben hat.


Dieser Garten der Frauen ist wirklich ganz besonders. Die Bänke sind sauber, ein Springbrunnen plätschert und zwei Damen saßen sogar da mit Kaffee, etwas zu Essen und plauderten. Vielleicht waren sie sogar vom Verein.


Solltet Ihr mal in Hamburg sein, besucht den weltgrößten Parkfriedhof, es lohnt sich.

Ladet Euch nicht die App herunter, sie taugt nicht ihr Geld.

Es war ein wunderbarer Tag mit meiner Tochter. Ich freue mich, daß wir das gemeinsam erlebt haben und daß sie so tapfer mitging ohne zu Murren.

              die liebe Nana