Mittwoch, 14. Oktober 2026

Kinderspiel

Schaut mal, ich tupfte meine Pinselspitze mit weißer Farbe ins Wasser... ist das nicht hübsch?

klick auf´s Foto

Dies ist mein Bild zum Malthema "Kinderspiel":

Und das ist Henner´s Bild zum alten Malthema "im Boxring", wieder mal ganz fantastisch:


                           die liebe Nana

 

Dienstag, 13. Oktober 2026

Teil 3 - Handarbeit

Unterwegs und bei meiner Schwester am Freitag häkelte ich an meinem neuen Tuch.

Schaut mal, wie schön zart die Farben und die Übergänge sind... die Wolle ist von 100 Farbspiele und wenn man ein Bobbel in "premium" bestellt, sind die Farbübergänge so weich. Außerdem ist die Wolle wunderbar gespannt, jeder der vier Fäden, keine Schlaufen, nix.

Mitgenommen hatte ich es in dem Beutel, den mir die Nähschwestern aus Plön nähten für 10 Jahre Plön.

Das war´s dann auch mit den Teilen.

 

                           die liebe Nana 


Montag, 12. Oktober 2026

Teil 2 - Deutsches Eck

Am Samstag zeigte mir meine Schwester Koblenz, eine Stadt, in der ich noch nie war.

Da wir beide gerne zu Fuß gehen und bestes Wetter hatten, gingen wir ein bisschen durch die Altstadt...


... besuchten Kirchen, zündeten Kerzen an und dort entdeckten wir auch eine Klingel. 

Weiß jemand von Euch, wofür diese Klingel sein könnte????

Mir fiel auf, dass Koblenz viele kleine Kunstsachen in der Stadt "herumstehen" hat und viele Brunnen besitzt. Dieser z.B. ist sogar ein Trinkwasserbrunnen:

Dies ist auch ein besonderer Brunnen, er wächst zeitlich von unten nach oben von "damals" in die "Moderne", richtig toll.


Runter zum Rhein und die Burg Ehrenbreitstein aus der Ferne bewundert. Wenn man möchte, kann man per Seilbahn den Rhein übersetzen und bestimmt hat man von dort oben einen tollen Blick. Ich wollte aber nicht dorthin, vielleicht beim nächsten mal.

Dann sind wir weiter ans "Deutsche Eck", wo die Mosel in den Rhein fließt.

Das Deutsche Eck ist eine künstlich aufgeschüttete Landzunge, auf der ein gigantisches Nationaldenkmal steht, so Tante Google.

Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Alles wirkt sehr monumental und wuchtig, was mir sehr gut gefällt.

So sind wir dann von der Rheinseite auf die Moselseite und das war optisch noch viel hinreißender!

"Willst du da mal hoch", fragte meine Schwester?

Na klar!!!!

Hier sieht man sehr gut den Zusammenfluß von Mosel in Rhein. Links die Mosel, rechts der Rhein.

Noch tiefer rein in das Monument und ritschratschklick (wer kennt noch die Werbung?)... herrlich, ich liebe dieses Foto.

Hinter der Reiterstatue sind die Wappen der Bundesländer in Stein gehauen und gerne wollte ich meine Heimat...

... und meine Wahlheimat mitnehmen.

Dann sind wir noch ein bisschen weiter geschlendert, vorbei an der Basilika mit einem entzückenden kleinen Garten...

... zurück in die Innenstadt. 

Eine Einkehr ist für meine Schwester und mich selbstverständlich, so sind wir auch groß geworden. Je älter man wird (und wir sehen uns ja auch nicht oft), desto mehr erkennt man kleine, familiäre Eigenheiten, kennt Ihr das auch?

Wir waren essen und danach einen Kaffee trinken. Schaut mal, wie entzückend das ist! Das Eis geht auf´s Haus.

Tja, Sonntag ging es dann auch zurück nach Hause. 

Ich hatte ein ganz wundervolles Wochenende mit meiner Schwester und Schwager. 

Ich habe gut gegessen und getrunken.

Es waren schöne Stunden bei und mit Euch, vielen lieben Dank Schwesterherz und Schwager!!!!

Tschüss, bis zum nächsten mal.

 

                            die liebe Nana
 


Sonntag, 11. Oktober 2026

Teil 1 - die Evakuierung

Wenn Nana eine Reise tut... dann erlebt sie manchmal was.

Donnerstag 4:30 Uhr ging mein Wecker...

 

... denn mein Bus fuhr um 5:44 Uhr zum Bahnhof und dort stieg ich um 6:18 Uhr ein.

Mit dem Deutschlandticket muss man viele Male umsteigen und die Reisezeit dauert auch etwas, dafür habe ich 200 € gespart, das ist beachtlich, nicht? Hin und zurück natürlich.

Trotz einiger Verspätungen fuhr ich pünktlich von Köln Messe ab Richtung Koblenz. Nur noch eine Busfahrt und dann würde ich meine Schwester sehen.... dann blieb der Zug stehen und nach einer Weile tat es einen Schlag links neben mir außen am Fenster und Funken waren zu sehen!!!! Wir alle erschraken uns und dann war Stille. Die Passagiere sahen sich an und als wir feststellten, dass eigentlich nichts passiert war, sprachen wir wieder. 

Ich sah raus und sah ein Kabel neben uns auf dem Boden liegen.

Wir alle wunderten uns und es dauerte relativ lange, bis eine Durchsage meinte, dass sich unsere Weiterfahrt etwas verzögern würde. 

Hm...!

Dann wurden wir aufgeklärt: Die Oberleitung würde auf unserem Zug liegen, Personal sei informiert, es würde aber dauern bis es weitergeht.

Okay, kein Problem. Wir standen aber schon spannend: auf der einen Seite der Rhein...

... auf der anderen eine Mauer.

Ich will es kurz machen: man sagte uns, dass die Feuerwehr und Elektriker eine Lösung finden, wann es aber weitergeht, würde man noch nicht wissen.

Und da geschah dann etwas ganz wunderbares: die Passagiere fingen an sich mit anderen Passagieren im Waggon zu unterhalten. Ich bekam ein Bio-Ei angeboten, ich bot Strom an von meiner Powerbank und dieser wurde gerne angenommen, denn uns hatten sie zwischenzeitlich den Strom abgestellt.

Männer sorgen für Frischluft und nach ca. 2 h kam ein Feuerwehrmann durch den Zug und meinte, wir werden vorne am Zug alle evakuiert. 

Hier konnte man sehen, wie groß der Schaden an der Strecke und am Zug war:


Passagiere sorgten durch strenges Reden dafür, dass es im Reißverschluss-System viel besser geht (es war ein Doppeldeckerzug) und man soll es kaum glauben, da hielten sich aber auch fast alle dran.

Hier sieht man, wie nah wir dem Remagener Bahnhof waren.

Über ein Gerüst der Feuerwehr verließen wir den Zug.


Hier sollten wir runter... puh! Für Menschen mit Gehproblemen wurde natürlich anderweitig gesorgt.


Busse warteten auf uns, diese brachten uns nach Sinzig, da ab dort die Bahn wieder fuhr.

Ich wurde in Sinzig dann von meiner Schwester und Schwager abgeholt, das Chaos dort am kleinen Bahnhof kann man sich gut vorstellen. Es ging nichts mehr, es muß in Köln das reinste Chaos gewesen sein.

Ich fand es aber interessant und sehe es als kleines Abenteuer. Es hat zwar ein paar Stunden alles gedauert, dennoch ist es schön zu erleben, wie fremde Menschen zusammenhalten und plötzlich eine Gemeinschaft bilden.

Und Linda habe ich kennenlernen dürfen.

Das war Teil 1.

 

                           die liebe Nana
 

Donnerstag, 8. Oktober 2026

bringe Heinrich mit

Während Ihr das lest, bin ich unterwegs zu meiner Schwester.

Wir wohnen weit auseinander - die ganze Familie - und ich freue mich sehr auf sie und meinen Schwager.

Da man nicht mit leeren Händen zu Besuch kommt, habe ich ihr gestern einen Heinrich genäht.

Heinrich ist meine absolute Lieblingstasche zu nähen und zu verschenken, die Anleitung stammt von hier 

Es ist eine Wendetasche und für "außen" (oder innen, ganz nach Wunsch) habe ich diesmal ein Panel gewählt. Ist ein Golddruck und wirkt dadurch sogar edel.



Mangels Dekostoffen musste ich ein Vlies mit einnähen, aber das tut der Tasche keinen Abbruch. Also wenn Ihr solch eine Tasche nähen wollt, es geht auch mit PW-Stoffen.

Innen (oder außen) ist sie eine klassische Einkaufstasche.

Gut, gell?

 

                         die liebe Nana
 

 

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Schwesterherz

Morgen fahre ich meine Schwester im Westerwald besuchen.

Mit dem Zug bin ich ein Weilchen unterwegs und auch bei meiner Schwester habe ich ein bisschen Zeit für Handarbeit.

Hierfür nehme ich mir für ein weiteres Tuch diesen Bobbel mit, auch ein Geschenk zu Weihnachten letzten Jahres von meinen Liebsten.

"Strandgut" heißt der Bobbel
 

So weit bin ich mit meinem Raglan. Deutlich zu sehen die Einschlüsse von unterschiedlichem Material. Ihr erinnert Euch? Es ist recycelte Jeans.

Bis dann.

 

                          die liebe Nana
 

Dienstag, 6. Oktober 2026

ich bin so schlecht

Gestern nähte ich mal wieder.... seit Monaten gefühlt.

Und? 

3 x (!!!) musste ich neu ansetzen!

Erster Versuch:

2. Versuch:

Mal ehrlich, wie schlecht kann man im Nähen eigentlich sein?

Beim 3. Versuch hat es dann endlich geklappt und ich schloß das Täschchen natürlich mit der Hand.

Das Modell ist die Alsterprinzessin in maxi.

Genäht habe ich sie für meinen Schwager, er hat diesen Monat Geburtstag und ich fahre jetzt am Donnerstag meine Schwester und ihn besuchen.

Ich weiß von meiner Sis, dass sie gerne meine Kosmetiktaschen benutzen, die ich u.a. für meine Mutter nähte, da sie schön groß sind.

Mein Schwager ist ab und an aber auch mal alleine für ein paar Tage weg und so dachte ich, könne er vielleicht auch eine eigene Tasche gebrauchen, groß genug für Duschgel, Rasierkram, Zahnbürste etc.

Jetzt zweifel ich aber an der Kombination und fürchte, sie ist zu feminin, aber nur das weiße Kunstleder war in ausreichender Menge da. Was meint Ihr?

Das Weiß macht´s weiblich, gell?

Oder geht das?

Ich bin mir echt unsicher. 

Naja, ich werde es verschenken und ich weiß, wenn es ihm nicht gefällt, nimmt meine Schwester es. Es bleibt also in der Familie, hahaha.
 


                           die liebe Nana