Mittwoch, 1. Dezember 2021

1. Dezember

Was freute ich mich so auf diesen Morgen und daß ich endlich vier Türchen öffnen darf!

In meinem Wollkalender (man darf die Wunschfarben nennen, da war auch Blau dabei) ist ein Knäuel und eine Anleitung für eine Klohaube. Nun ja, diese Haube werde ich definitiv nicht häkeln, aber der Anhänger an der Wolle ist witzig.

Ein low carb Lebkuchen, den esse ich heute Abend als Nachtisch, wie auch meine Schokoladenkugel.

Mein Origamikalender ließ mich eine Kerze falten (und kleben, das mag ich nicht so). Das geht bestimmt in Japan eleganter, aber für morgens als Türchen ist das in Ordnung.

                             die liebe Nana


Dienstag, 30. November 2021

ins Detail gehen

Offensichtlich hat das gestrige Blogthema Fragen aufgeworfen, auch der Link in dem Kommentar von Karen. 

Ich möchte gleich sagen, daß ich nichts aus dem Link anzweifle!!!

Ich zeige nochmals deutlich, was bzw. wie ich alles mache:

Ich habe immer Paare zusammengenäht und zum Dunklen gebügelt. Diese Paare legte ich aufeinander und nähte sie zusammen. Die Kreuzungen passen dadurch wunderbar zusammen, weil die NZs sich gegeneinander legen.



Perfekt!

Die meisten kennen vielleicht diese dicken, knubbeligen Mitten von solchen Nähten. Man möchte sie am liebsten platt bügeln, auch das Quilten drumherum ist ätzend, geschweigedenn darüber zu nähen.

So bleiben folgende Möglichkeiten, diese Mitte flach zu bekommen:

1. Die NZ nach oben legen, bleibt knubbelig.

2. Die NZ nach unten legen, ist gehoppt wie gedoppt.

3. Die NZ aufzuklappen (die aufzuklappen geht) denn die der anderen Richtung ist verschlossen durch die Zusammennähnaht.

Diese Möglichkeit ist definitiv schon viel besser, aber es gibt eine richtig tolle Möglichkeit, in die ich mich optisch auch sofort verliebt hatte.

4. Diese!

Durch diese "Legung" ist nicht nur die Mitte so dünn wie möglich, sondern auch die doppelte NZ bleibt vorhanden, was das Annähen weiterer Viererblöcke erleichtert, da sich dann wieder die NZ aneinander schmiegen.

Damit man diese Lösung bekommt, muß man hier ein Stück auftrennen:


Das es nur ganz wenige Stiche sind, sieht man hier sehr gut.

Gesichert ist alles ja durch die Naht, mit der alles zusammengenäht ist.

Ich liebe diese Technik, ob nun von hinten, oder von vorne. Es sieht beides einfach toll aus.

Wie das mit diesem Twist geht, habe ich auch nicht so recht verstanden, aber ich vermute, daß man einfach den Faden aufdrehen muß und schon gehen die Stiche auf. Ist aber nur eine Vermutung. 


Ist nun auch egal, ich mache es einfach weiter so. 

All dies ist jedoch nicht auf meinen Mist gewachsen, sondern die o.g. Vorgehensweise steht in dem Buch, in dem der Quilt ist den ich nacharbeite.

Ich bleib dran!

                           die liebe Nana


Montag, 29. November 2021

getrennt

Um meinen Japanquilt richtig gut zu machen, habe ich mir nicht nur beim Zuschneiden richtig viel Mühe gegeben, sondern auch beim Nähen. 

Alle Viererpaare sitzen perfekt, ich habe jedes einzelne kontrolliert.

Jetzt heißt es hinten ein kleines bisschen auftrennen, denn so sieht es aus...

... wenn es aber richtig sein soll, dann sollte hinten ein kleines Quadrat aus den einzelnen Stoffen in der Mitte zu sehen sein.

Wenn ich die NZs an zwei Stellen öffne, sieht es zwar gut aus, aber dann sind die NZs eben auseinander und das macht den nächsten Schritt wieder viel schwieriger.

Also muß ich hinten an zwei Stellen die Naht aufmachen und das bei vielen hundert Teilen.

So ist es perfekt: die Nahtzugaben sind noch doppelt, aber die Mitte ist absolut flach.

Die eine Hälfte ich getrennt, die andere wird immer mal ein bisschen gemacht werden. Dann heißt es bügeln.

Aber da gibt es diese Woche kaum Vorankommen, ich habe Spätschicht.

                             die liebe Nana


Sonntag, 28. November 2021

1. Advent

Hier sind dunkle Wolken überall, wie schön wäre es, wenn es schneien würde.

Mein Samstag  war gefüllt mit Frühschicht. Ich freue mich immer wieder, wenn die Marktleitung solche Nettigkeiten für ihre Belegschaft zurecht macht und in den Pausenraum stellt. 

Dann habe ich am Japanquilt genäht und gesteckt.

Die Tüte leert sich.

Heute Morgen dann machten Imo und ich eine große Runde am Deich entlang. Die Schafe sind weg und so kann er überall ohne Leine laufen.

Für mein Pyramidenlauf bedeutet das, daß ich die 20% Hürde überschritten habe...


... und ein Baum gepflanzt wird. Das macht eine andere Organisation, mit der diese/meine eine Kooperation eingegangen ist. 

Nun gut, man kann es glauben oder nicht, ich glaube das gerne und zoomte mal heran:


Offensichtlich gibt es an dieser Marke einen grünen Fleck. 

Wenn Ihr nochmal oben auf das Foto schaut, rechts, dieser dunklere Fleck in der Ecke... das sind alles Häuser. Da ist kein einziges Stück grün dazwischen.

Es scheint wohl tatsächlich so zu sein, daß man hier Bäume pflanzt. Links das Schwarze ist der Nil, ja, so bewässert man idealerweise.

Es werden noch mehr Bäume gepflanzt auf dieser Strecke, ich bin gespannt.

Habt alle einen schönen 1. Advent.

                             die liebe Nana


Samstag, 27. November 2021

Pyramiden von Gizeh

Ihr wißt ja, ich bin immer für Neues offen.

Manchmal lasse ich mich auch gerne verführen zu neuen Ideen und so geschehen vor ganz kurzem:

Ich mache mit bei einem virtuellen Lauf durch Kairo zu den Pyramiden.

Meine Startnummer bekam ich online und dies ist die gesamte Route:


Das Rote bin ich. Der Lauf geht mit dem Uhrzeigersinn.

Hier habe ich meinen Standort mit Satellitenaufnahme gescreenshotet.


 

Eine Postkarte habe ich mir auch von der ersten Station geschickt, natürlich virtuell.

Ich habe mal bei Tante Google geschaut, ob mein virtueller Lauf wenigstens annähernd so ist wie in echt... in der Tat! 

Die Pyramiden liegen mittlerweile in Kairo! Ist das nicht schrecklich? 

Aber stellt Euch vor, Ihr wohnt dort und man schaut täglich auf diese wundervollen Bauwerke.

Nach Beendigung bekomme ich eine Medaille zugeschickt. Man kann die Kilometer (in diesem Fall sind es 74,6 km) radeln, schwimmen, gehen, laufen, tanzen etc., ich werde meine großen Imo-Runden in Schritten nehmen, mehr nicht. Kein Schrittzähler, keine Arbeitsschritte, lediglich mein Handy bei der Morgenrunde zählt die gegangenen Meter. 

Ja, es kostet was. Ja, dadurch bezahle ich mir natürlich selbst diese Medaille. Natürlich verdienen andere damit, aber hey, ich bin gespannt darauf wie es sich anfühlen wird, die "Belohnung" dafür zu bekommen.

Wer mehr wissen möchte, kann sich hier gerne schlau machen. Dort gibt es unzählige Herausforderungen... kurze (wie den Ärmelkanal durchschwimmen) oder lange (wie die Chinesische Mauer)... 

Ich bleibe dran!

                           die liebe Nana


Freitag, 26. November 2021

ich kann´s auch

Miki schickte mir die Anleitung...

... ich kann´s auch!

                             die liebe Nana


Donnerstag, 25. November 2021

Motto 2021

Kurz vor dem 1. Advent beende ich das Motto 2021 Vorhaben und ziehe mein persönliches Resumeé:

Nicht geschafft vom Vorgenommenem habe ich...

* den Japanquilt

* einen Häkelponcho

* ein Miniquilt von 30 x 30 cm.

 

In Teilen geschafft habe ich...

* etwas über 400 Kraniche von 1.000

* 2 von 3 Häkeltüchern

* 3 von 8 Kissen für meine Tochter

* 1 von 12 Miniquilts 15 x 15 cm

* 1 von 6 Stickmustern.

 

Noch zusätzlich geschafft habe ich... 

* 3 Nana-Quilts

* 1 Reiseetui

* 8 Stoffbeutel

* 4 Häkeleinkaufstaschen

* 1 Häkelloop

* 1 Häkelmütze

* 1 Häkelschal

* 4 Tischsets USA

* 6 Kosmetiktäschchen

* 2 Wohlfühlhosen

* 4 T-Shirts


Keinen Stoff habe ich gekauft bis Oktober und sonst aus meinen Beständen genäht. Wolle allerdings kaufte ich ;)

Die anderen Mitmacherinnen und ihre Ergebnisse findet Ihr noch bis Sonntag rechts in der Spalte hier auf meinem Blog. Irgendwann haben die meisten aufgehört mir Meldung zu machen, was nicht schlimm ist, verfälscht allerdings ihre Erfolgsliste.

Mal sehen, ob mir für mich selbst für´s Jahr 2022 wieder was einfällt... ich werde es mitbekommen ;)

                           die liebe Nana

Mittwoch, 24. November 2021

Bloggeburtstag - 10 Jahre alt

Oha, ich hätte das heute fast verpeilt... mein Blog ist heute 10 Jahre geworden und kommt, wir singen ihm ein Ständchen...

Zum Geburtstag viel Glück... lalala... zum Geburtstag, liebes Blögchen... lalala.... viel Glück.

                           die liebe Nana
 

meine Adventskalender

Ih glaube, ich habe es dieses Jahr ein wenig übertrieben, aber... ach was, da kann man gar nicht übertreiben.

Den Advent exzessiv erleben, so nenne ich das dieses Jahr :)

Ich habe vier (ja, vier!) Adventskalender, guckt:

Ein low-carb Kalender...

den gönnte ich mir letztes Jahr in keto (von simply keto)

... einen von der Arbeit...

bekommt jeder, finde ich nett

... einen, den ich mir von einem Gutschein von Hugendubel kaufte...

... und diesen hier, einen Wolladventskalender von der Bobbelscheune.

Na, ich kann mir echt gut was Gutes tun, oder?

                           die liebe Nana


Dienstag, 23. November 2021

Arbeiten am Japanquilt

Ich habe am Japanquilt gearbeitet.

Zum ersten mal benutzte ich beschichtete Nähnadeln (von Schmetz) auf Empfehlung. Sie sollen länger halten, sagt Petra.

oben beschichtet

Ich habe nun alle Quadrate als Paar zusammengenäht und auch schon gebügelt.

Ich wurde in Plön bereits gefragt, wie ich vorgehen werde?

Da es über 3.000 Quadrate sind, werde ich sie sicherlich nicht auslegen. Sie kommen einfach in eine Tüte und dann werde ich blind herausnehmen. Sollte es sich ergeben, daß zwei gleiche Stoffe diagonal zueinander liegen, dann ist das eben so und wird von mir als "Schicksal" akzeptiert. 

Es wird ein interessantes Bild abgeben.

Aber jetzt werde ich erstmal Vierergruppen aneinander nähen.

                           die liebe Nana

Montag, 22. November 2021

Ich habe...

... ein Hörbuch gehört...

... und dabei den dritten Quilt fertig gemacht.

Ich habe mir einen Regenbogen angeschaut...


... und Bugwellen (auch Bugsee genannt) beim Brechen zugesehen.

Ich habe riesige Pilzköpfe gefunden...

... und weihnachtlich dekoriert.

                          die liebe Nana

Sonntag, 21. November 2021

für die Landratten

Gleich vorneweg: ich bin selbst eine Landratte, bezeichne mich auch immer so.

Aber ich bin ein großer Fan des Maritimen und ein großer Fan des Nordens. Mir kann´s gar nicht Norddeutsch genug sein und am allerliebsten hätte ich, daß sie alle Platt schnacken, was aber keiner mehr macht. Höchstens mal die Bauern oder sehr alte Leute, ansonsten leider keiner mehr.

Die Landratten denken oft, daß die Häuser hier im Norden alle mit Reet gedeckt sind. Dem ist natürlich nicht so. 

Darf ich ein bisschen war darüber erzählen? Nichts Technisches, aber darüber, was ich hier oben gelernt habe (eigentlich weiß ich fast alles von meinem Mann, welcher ein echter Muschelschubser ist, sprich Hamburger, worauf er großen Wert legt!)

Reet ist Schilf/Schilfrohr.

Viele Reethäuser werden nicht mehr mit Reet neu gedeckt, denn Reetdächer sind natürlich sehr teuer. Aber sie halten auch sehr, sehr lange. Das Raumklima ist wunderbar und es duftet auch sehr gut, wie ich finde. 

Wer in einem Reetdachhaus wohnt, lebt Tür an Tür mit Spinnen. Die hängen stark vermehrt vor den Fenstern, also die gibt es wirklich zu Haufe. 

Reetdächer brennen wie Zunder und mindestens eine Öffnung nach draußen muß überdacht sein, weil brennendes Reet einfach brennend runterrutscht vom Dach.

Natürlich darf man im Umkreis eines Reethauses kein Feuerwerk zünden und offene Flammen sind auch nicht erlaubt, glaube ich. 

So mancher alte Hof (munkelt man) hat sich ein neues Dach und diverse Reparaturen durch einen Brand selbst ermöglicht. Bei einigen Bränden ist aber auch schon Schlimmes passiert und seitdem ich hier wohne (seit 2000) weiß ich von drei, vier Bränden von Reetdachhäusern in der Nähe, eines hier in Glückstadt, die anderen zwischen hier und Brokdorf, also 12 km Entfernung.

Die Feuerversicherung eines solchen Hauses ist immens und aus all den o.g. Gründen werden die Reetdachhäuser immer weniger. 

Aber wenn es eines gibt, dann ist es immer schön, egal welche Bauform es hat etc.

Nach viel Blabla endlich ein Foto:

Dies ist ein Haus in Glückstadt. Anhand der Länge und Bauart vermute ich, daß es früher ein Stall war, eventuell mit Wohnung. 

Die einzelnen "Büschel" werden aufgemacht und mit der Latte im Dach "vernäht" mit einem Draht. 

Am Ende klopft man mit einem Brett alles zum richtigen Winkel, manchmal geht man auch mit einem Messer bei und macht alles perfekt.

Man fängt unten an und arbeitet sich bis nach oben, die Rundung oben bekommt meist ein Drahtgeflecht übergelegt, es soll ja nichts wegwehen oder verrutschen.

Die Menschen hier oben lieben die frisch gedeckten Häuser und es wird nicht lange dauern, dann ist es nachgedunkelt.

Hier sieht man gut das alte Dach und wie es verstärkt wird mit einer extra Schicht darüber. Bevor man das tat, hat man natürlich das alte Reet gereinigt indem man es fegte und von Moos etc. befreite.

Bei manchen Dächern von Häusern und/oder Ställen werden nur Stellen ausgebessert, manchmal ein Streifen von oben nach unten. 

Ich hatte das Glück, daß ich damals zusehen konnte, wie die Scheune unseres damaligen Vermieters sowie unser Dach teilweise erneuert wurde, deshalb weiß ich wie sie das machen. Ob ich das allerdings so exakt wiedergegeben habe kann ich nicht sagen, bin ja nicht vom Fach.

Zu guter letzt sei noch erwähnt: Es bedarf eines Reetdachdeckers, ein "normaler" Dachdecker reicht da nicht aus.

Ist doch alles total cool, oder?

Ich sag´s ja, ich liebe den Norden sehr, auch wenn ich immer eine Landratte bleiben werde. 

                           die liebe Nana