Dienstag, 31. Juli 2018

Krabbe/Krebs

Am Strand...


... fanden wir eine Krabben- oder Krebshaut. Ich nenne sowas Krebs, mein Mann nennt es Krabbe. Da ich aber eine Landratte bin, ist er wohl richtig mit seinem Begriff.

Ansicht von unten

Ich habe sie umgedreht und den Deckel leicht angehoben, sie war federleicht.


Was man nicht erkennen kann ist, ob die Krabbe gefressen oder sich gehäutet hat.



                         die liebe Nana

Montag, 30. Juli 2018

tropisch im Becken

In unserem Aquarium waren es tatsächlich 30 Grad, zum Glück hatte ich das mal kontrolliert, denn seit ein paar Tagen schwimmt weit unten ein Fisch und ich überlegte, ob es unten kühler sei.

Normalerweise sind es 23-25 Grad und die 30 sind schon echt krass.

So nahm ich ein paar Liter raus und gab Eiskaltes dazu, aber das ist nix wirklich ausreichendes. So packte ich Eiswürfel und Eiskühlpacks rein.


Nach dem letzten Wasserwechsel hat sich eine Garnele gehäutet, wollt Ihr mal den Panzer sehen?



Keine Bange, die Fische werden schon nicht sterben. Wir hatten vor vielen Monaten mal die Weißpünktchenkrankheit im Becken, da mußten wir auch die Temperatur hochdrehen und sie werden es schaffen. Wenn´s draußen heiß ist, ist es auch im Aquarium tropisch.


                            die liebe Nana

Sonntag, 29. Juli 2018

meine Liste

Ich habe schon oft darüber nachgedacht, was ich gerne noch in meinem Leben machen bzw. erleben möchte. Und welche von diesen Dingen zeitnah geschehen sollen, weil man sie niemals krank machen kann.

So habe ich meine Indienreise ad acta gelegt, denn für Indien muß man total fit sein und am besten jung, zumindest so, wie ich gerne Indien kennenlernen würde, also fernab der Sternehotels. Ist nicht schlimm, aber für Indien ist meine Zeit abgelaufen.

Ich blicke auch gerne zurück, denn wenn in jedem Leben auch nicht alles immer wunderbar ist, so schaue und erinnere ich mich gerne an die besonderen Momente bzw. Erlebnisse zurück, denn sie sind das Salz in der Lebenssuppe.

Als etwas besonderes sehe ich meine Aufenthalte im Ausland, denn wir wanderten nach Mexiko aus, damals war ich 14 und ich war Austauschschülerin in den USA mit 18. Auslandserfahrungen machen einen tatsächlich reich und besonders die USA brachte mich sprachlich ganz weit nach vorne, aber Mexiko war das wirkliche Erlebnis.
Welch schönes Land und wie wunderbar die dort erlebten und gemachten Erfahrungen. Auch wenn ich eine Jugendliche war, sind mir manche Eindrücke so lebendig, als wäre es gestern gewesen. Spektakulär davon war die Mondpyramide, auf der ich stand zusammen mit meiner Mutter. Coole Sache, aber ein schreckliches Runtergehen, da es weder Geländer noch Haltevorrichtungen gab.
Dort lernten wir auch die Fußballmannschaft von Guadalajara, Mexiko, kennen und wurden sogar in deren Club nach Guadalajara eingeladen. Das war schon richtig toll und etwas besonderes. Von "Snoopy" (Ricardo Pérez Flores) entdeckte ich die letzten Jahre sogar ein Video auf Youtube, ich habe ihn sofort wieder erkannt.

ich mit 18

Bedeutungsvoll war auch mein 25. Geburtstag und die Menschen, die ich damals kennenlernte, denn ich feierte ihn alleine in Wien. Und alleine war ich wirklich nie in Wien, obwohl ich keinen kannte. Ein Wiener zeigte mir sein Wien zu Fuß und am Abend wurde ich an der Hotelbar eingeladen zu einem Gypsy Kings Konzert, danach sind wir essen gegangen und danach feierten wir in einem  Club meinen Geburtstag, wo wir mit dem Botschafter der Vereinigten Emirate anstießen. Ich kannte niemanden vorher und manchmal ist man einfach auch am richtigen Ort zur richtigen Zeit.

Ich lernte den Sänger von Mötley Crüe kennen, ging mit Iron Maiden in eine Disco in Frankfurt, das ist für viele eine tolle Sache. Ich kannte sogar die wahren Gesichter hinter Millie Vanillie.

Ich bin auch schon getaucht und sah dabei Schildkröten, Delphine, Haie, Muränen, Barracudas, aber noch heute denke ich an den Hummer, den ich damals in seinem Versteck verriet und dann (nicht von mir) dort herausgezogen wurde. Er landete am Abend bestimmt in irgendeinem Kochtopf. Es war ein stattliches Tier und es tut mir heute noch sehr leid, daß ich das damals tat.

Um ein Haar wäre ich damals auch nach Ramstein gefahren, Gott sei Dank bekam ich Krach mit meinem Freund und wir sind nicht hin. Kumpels von ihm waren dort und verkauften ihre Fotos an den Stern. Wer weiß, wo ich damals gestanden hätte.

Einmal brannte ich tatsächlich... es war Fastnacht und mein Kostüm samt Perrücke fing Feuer. Ohne Schaden bin ich aus dieser Sache herausgekommen, aber ich weiß noch wie es war... ich war gut beschützt.

Von der Leiche, die ich hier am Deich fand, berichtete ich bereits hier auf meinem Blog. Auch ein Erlebnis der besonderen Art, auch wenn man das nicht braucht.

Eine totale Sonnenfinsternis erlebte ich in Deutschland zusammen mit ein paar Kollegen. Wir reisten ins Schwabeländle zu einem Außendienstmann und leider war es den ganzen Tag bewölkt. Just in dem Moment der totalen Sonnenfinsternis riß die Wolkendecke tatsächlich auf und ich konnte es genau sehen. Das war beeindruckend, aber wohl vielmehr die Tatsache, daß gerade dann der Himmel auf ging, als die Finsternis selbst. Denn dieser Spuk war ja Sekunden später auch schon vorbei.
Das erinnert mich an Hale Bob, den ich am Himmel tagelang sah und ich wette, Ihr habt ihn auch gesehen.

Der Mutter-Kind-Blockflöten Unterricht gehört definitiv zu den großen Erlebnissen, denn wir hatten eine tolle Lehrerin, aber vor allem lernte ich eine ganz neue Welt kennen. Plötzlich konnte ich Noten lesen und verstand eine neue Schrift. Ich spürte etwas ganz besonderes (ab und an, nicht immer) und das war die Vereinigung vieler Sinne. Da spielte ich auf meiner hölzernen Flöte ein einfaches Lied und merkte, wie es stimmiger ist als sonst, weil alles einfach passt und dann geht der Körper mit und man lächelt, obwohl man in die Flöte pustet und der Fuß wippt im Takt und das Spiel mit den anderen Blockflöten rockt total... das war einfach nur geil.

Ein großartiges Erlebnis war die Führung im Kernkraftwerk hier vor Ort durch meinen Mann, der mich wirklich fast überall mit hin nahm und mir alles zeigte und erklärte. Das war schon echt beeindruckend. Und im gleichen Atemzug möchte und muß ich hier auch die Fahrt mit dem Lotsenboot nennen, was ich ganz, ganz wunderbar fand und welches wirklich zu den großen Ereignissen in meinem Leben gehörte.

Ein wundervolles Gefühl war damals das Nachhausekommen mit meinem ersten Kind, einer Kaiserschnittgeburt unter Vollnarkose. Ich sah auf dieses hübsche Baby und war von Gefühlen völlig übermannt und mein Mann und ich mußten erstmal eine kleine Weile weinen und auf unser Baby schauen. Und sie rollen auch jetzt... das war ein schöner Moment.
Das zweite Kind kam spontan und entschied nach 14 Stunden, doch endlich den Weg nach draußen zu nehmen und - wie allen Müttern - legte man sie mir auf den Bauch und ich spürte ihre Wärme und ihre Hände, die nach etwas greifen wollen. Da lagen wir beide, sie ganz und ich fast völlig nackt und haben das größte Wunder gemeinsam gemeistert. Das Leben kroch aus mir heraus, Leben, welches ich nährte und formte. Durch mein Blut und meinen Körper, durch meinen Herzschlag und meine Luft entstand Leben, welches in diesem Moment gesund diese Welt betrat und ich gebar. Das hatte ich geschafft, ich allein! Meine Tochter und ich waren dieses Wunder.

Wenn man auf bald 52 Jahre zurück blickt, erscheint das nicht wirklich viel, gell?

Es gibt noch so unzählige erwähnenswerte Dinge und Menschen, die man gesehen und erlebt hat. Menschen, die für kurze Zeit Teil waren und tiefe Spuren hinterlassen haben, schöne Spuren, wichtige Spuren. Es gibt so viele Orte, die man entdeckt hat, die die Seele berührt haben und dennoch unbenannt bleiben, weil sie eben keine großen Namen haben.

Der Blick zurück geht bei mir oft einher mit dem Blick nach vorne, aber das ist eine andere Liste...


                               die liebe Nana

Samstag, 28. Juli 2018

Mond und Mars

Gestern Abend schnappte ich mir Imo und wir sind an den Deich, um uns die Mondfinsternis anzusehen. Wir waren zwei von einigen vielen.



Wir warteten und warteten und nichts war zu sehen. Dann, nach gefühlten eineinhalb Stunden der erste Schein eines Mondes.


Kaum zu sehen, nicht? Er war in der Tat nur zu erahnen, aber dann zeigte er sich immer mehr.


Mit Klick auf´s Foto vergrößert es sich.

Hier mit Kollege Mars, der auch an diesem Abend hell und rot zu sehen war.



Weil´s so schön ist noch eines:


Hier schon der erste Strahl der freien Seite, hell schien es dann und spiegelte sich auf dem Wasser.

Mond und Mars

Es war nicht atemberaubend und mega spektakulär, aber definitiv ein Naturereignis, welches ich froh bin gesehen zu haben.

Und morgen gibt´s die Liste der Erlebnisse, das Thema ist doch viel zu interessant.


                                     die liebe Nana

Freitag, 27. Juli 2018

Mondfinsternis

Denkt Ihr auch an die heutige Mondfinsternis, die längste dieses Jahrhunderts?


Ich habe vor vielen Jahren mal die totale Sonnenfinsternis gesehen, das war geil.

Und den Haley´schen Kometen habe ich auch gesehen.

Wir sollten mal eine Liste machen mit den Dingen, die wir als besonders einstufen, die wir schon gesehen und/oder erlebt haben.


                         die liebe Nana

Donnerstag, 26. Juli 2018

27 Grad

27 Grad haben wir noch abends um kurz vor 23 Uhr im Wohnzimmer, ist das ätzend.

Bei solch einem Wetter habe ich Kochfüße und die müssen dann zwecks Abkühlung in meine Eiswaschlappen.

Waschlappen naß machen und in den Gefrierschrank. Wenn sie nach kurzer Zeit gefroren sind, einfach anziehen und genießen.



                           die liebe Nana

Mittwoch, 25. Juli 2018

Drogen in der Elbe

Habt Ihr davon gehört?

Der Zoll fand Taschen voller Kokain und die wurden aus der Elbe gefischt. Meine Tochter sah eine davon vorbeischwimmen, krass, oder?

Gestern sah ich den Zoll am Deich mit Fernglas etc.

das schickte sie mir via WhatsApp vom Deich aus




                           die liebe Nana

Dienstag, 24. Juli 2018

Christmas in July

Ist das nicht furchtbar, im heißen Juli schon an Weihnachten denken?

Aber hey, einmalig habe ich um die 150 Ballen Weihnachtsstoffe im Shop, alle zu super Preisen wie 3€, 6€ und 8€ pro Meter, die müssen weg.

Schaut doch einfach mal vorbei, gucken kostet ja nix und vielleicht
kommt Ihr in Stimmung.... ;)


Hier geht´s lang.... klick.

Das war Werbung.


                                                   die liebe Nana

Montag, 23. Juli 2018

total schwer!

Ich habe eine neue Stickarbeit begonnen und dachte mir, ich versuche es mal mit Leinen.


Ist das überhaupt Leinen?


Wisst Ihr was?

Ich kann das alles gar nicht erkennen. Ich hocke über meiner Stickarbeit und erkenne nicht, wohin ich muß. Außerdem sind die Kreuzchen nicht gleich groß, weil es da dicke und dünnere Fäden gibt.


Hm.

Das soll es werden, ein Geschenk für Lotti und ich weiß, sie wird sich freuen. Wird dann ein Kissen für ihren Sessel.

sieht aus wie Cate, Lotti´s Pudel

Wenn´s klappt wird´s bestimmt schön.

Habt Ihr Tipps für mich?

Und morgen wird´s weihnachtlich ;)


                             die liebe Nana

Sonntag, 22. Juli 2018

die Hessin in mir

Geboren wurde ich in Offenbach am Main.

Meine Heimatstadt ist berümt/berüchtigt und nicht wirklich beliebt, stets im frankfurter Schatten stehend, immer schon eine Arbeiterstadt gewesen und heute wie vor 40 Jahren beherbert sie einen extrem hohen Anteil an Ausländern.

Aus Offenbach/Main stammen einige bekannte Menschen... neben mir ;) gibt es da den Schauspieler Joseph Offenbach (besser bei der älteren Generation bekannt), Smudo von den fantastischen Viern, Olli Dietrich genannt Dittsche, Jimmy Hartwig, der Fußballer, und auch Daniela Ziegler, eine Schauspielerin, deren Bruder ein Bistro in der Innenstadt hat, was früher schon meine "Stammkneipe" war.

Nebst Offenbacherin bin ich natürlich auch Hessin und aus dem Rhein-Main-Gebiet ist eine Spezialität weit bekannt (neben der Grünen Soße):

Handkäs´ mit Musik

Der Handkäs´ ist ein Harzer und die Musik entsteht, wenn man die vielen Zwiebel gegessen hat, also das Gepupse danach.

Da isch e eschtes Hessemädsche bin, ess isch nadürlich aach gern amol en Handkäs mid Musig und des kann mer aach wunnerbar selbsd mache.

;)

Man braucht:

Solch einen wunderbaren Topf, den es in verschiedenen Größen gibt und entweder mit einem Steindeckel, oder mit solch einem aus Holz. Diesen kaufte ich mir in Glückstadt beim Flohmarkt!!! Es geht auch alles in einer normalen Schüssel, aber so ein Steinzeug macht mehr Spaß.


Man kann kleinen Harzer nehmen oder großen, mit oder ohne Kümmel, im Ganzen lassen oder klein schneiden. Dazu viele Zwiebeln geben.


Öl und Essig hinzugeben, eventuell auch einen Schuß Wasser, kommt ein bisschen auf die Säure vom Essig an. Umrühren.


Das ganze jetzt stehen lassen zum Ziehen.


Ca. 6 h später und so schaut es dann aus, wunderbar durchgezogen.


Auf dem Balkon mit frischem Brot schmeckt´s herrlich.


En Äppelwoi hab isch leider net, den würd isch mer aach süß spritze.

Schnell uff esse!



                              die liebe Nana

Samstag, 21. Juli 2018

Eulen

Meine Eulen, die ich für jemanden stickte, sind fertig.


Benutzt habe ich erstmalig meinen neuen Stickrahmen aus Plastik und ich kann nur sagen, daß er soooo toll ist. Zum Spannen (wenn mal was lockerer wird, was kaum passiert) dreht man eines dieser Aufsätze nach außen und spannt so schon den Stoff. Fantastisch!!!!


Diesmal erfreue ich mich sogar an meiner Rückseite.


Ich denke, wenn ich die weißen Spannfäden (es waren jeweils nur einzelne Stiche zu machen) auch noch schöner verwoben hätte, würde es noch besser aussehen. Macht man das eigentlich so oder anders?


                           die liebe Nana

Freitag, 20. Juli 2018

kiek in

Kiek in ist Platt und heißt "schau mal vorbei".

Ganz in unserer Nähe ist ein Café, so eine Art Privatcafé und existiert noch nicht allzu lange. Neulich waren mein Mann und ich dort und es war sooooo schön. So viel Flair!!!!


Es befindet sich außerhalb eines Dorfes, so zwischendrin im Nirgendwo und doch zentral.

Ein schmuckes Reetdachhaus, wie man es hier oben früher überall hatte, heute werden es immer weniger.



Draußen gibt es viele Sitzinseln...


... mit Wasserlauf...


... weiter hinten...



... eine andere...


... Kunst gibt´s auch...


... und noch weiter ums Haus herum dann die letzten Sitzplätze...




Innen ist es auch ganz wunderbar eingerichtet... mit Kamin...


... zwei Stuben...


... und hier scheint Loriot eben noch gesessen zu haben...


... wunderbar, oder?


Hier waren wir nicht das letzte Mal!!!



                         die liebe Nana

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