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Freitag, 25. Mai 2018

verlinken

Gestern habe ich doch tatsächlich nochmal was für den Datenschutz recherchiert, denn ich bemerke eine große Unsicherheit bei den Bloggern bzgl. Links zu anderen Seiten (darf ich verlinken oder nicht?), ob die Links nun gewerblich oder privat sind und auch ich wußte nicht 100%ig Bescheid.

Hierfür habe ich einen tollen Beitrag von Dr. Schwenke gefunden, den Ihr lesen solltet.


Ich denke, nach seinem Artikel bleiben keine Fragen mehr offen.


                             die liebe Nana

Mittwoch, 23. Mai 2018

Datenschutz - Finale

So, es ist erledigt!

Ich weiß nicht, ob alles korrekt ist und ob alles so ist, wie die Verordnung es wünscht, aber ich habe mein Allerbestes gegeben.

Folgendes habe ich gestern noch gemacht:

Erstens:
Die Sache mit dem noindex hatte bislang nicht funktioniert, jetzt habe ich es alternativ geregelt, wunderbar.

Zweitens:
Ich habe auf Anraten die Vorschaubilder von meiner Blogleseliste abgestellt, da eventuell eines Tages andere ein Foto einstellen, was bei mir erscheint im Vorschaubild, wo eine Person zu sehen ist. Theoretisch muß ich mir dann eine Genehmigungen einholen... ja, das geht nicht, also weg mit den Fotos.

Drittens:
Habe ich oben die Navbar deaktiviert (die/der/das Navbar ist der Balken über Eurem Blogfenster, wo man sagen kann links u.a. nächster Blog und rechts kommt man so in sein Design und ins Dashboard). Die Navbar ist wieder so eine Sache, die nicht datenschutzkonform ist. Ist die Navbar deaktiviert, muß man - um wieder in sein Dashboard zu gelangen -  oben in die Suchleiste eingeben: blogger.com und man ist drin. Wenn man sich anmelden muß, dann mit seinen Daten, die zum Blog gehören.


Ganz dringend und von Herzen möchte ich Euch diesen Blog empfehlen: klick
Der Pergamentfalter hat so wunderbar aufgelistet was man haben muß und wie es geht und vor allem, es ist für Blogger von Blogspot, die meisten Tipps findet man im Netz ja für wordpress.

Schaut bitte bei ihr vorbei, es lohnt sich und mehr muß ich auch gar nicht mehr an dieser Stelle sagen.

Mag sein, daß sich der Blog dadurch ein bisschen optisch verändert, aber es ist und bleibt mein Blog. Es geht schließlich um das was ich sage und zeige, nicht darum, wie das drumherum gestaltet ist, nicht wahr?

Es ist eine Erleichterung und ich bin froh, durchgehalten zu haben.

Es fühlt sich einfach gut an und ich freue mich, wenn meine Bloggerkolleginnen das auch so sehen, selbst soweit sind und daß wir nun alle wieder in unseren Alltag finden.

Ich bin unglaublich froh, es für mich und meine LeserInnen geschafft zu haben.


                            die liebe Nana

Freitag, 18. Mai 2018

Blogsterben

Es kursiert eine neue Krankheit und die Sterblichkeitsrate ist enorm.


Innerhalb weniger Tage verlor ich alleine aus meiner Blogleseliste locker acht bis zwölf Blogs, die mittlerweile gelöscht oder auf Privatmodus gestellt wurden.

Einige kündigten diesen Schritt an als Post, nur eine einzige Bloggerin verabschiedete sich persönlich und dafür danke ich dem Neststernchen sehr.

Ich denke, der große Gewinner bei dieser ganzen Aktion wird Instagram sein. Hier werden nun viele rüberwandern und dort ihre Fotos zeigen, was auf der einen Seite schön ist, auf der anderen Seite sprengt es die Lese- bzw. Abo-Liste um einiges, so daß man nur noch einen Bruchteil mitbekommt.

Für die, die Insta noch nicht kennen: Auf Instagram (übrigens ein Facebookprodukt und Facebook ist auch Inhaber dieses Services!!!) kann jeder posten, d.h. Fotos plazieren. Man kann sog. Hashtags abonnieren (ein Hashtag ist dieses Zeichen: #), Personen kann man auch abonnieren. Wenn man z.B. folgendes abonniert: #quilt, erhält man alle Fotos, die zu diesem Hashtag veröffentlicht werden.
Das ist soweit okay, ABER... es ist die ganze Welt! Wenn man morgens auf Insta geht, kriegt man meist ganz vorne die asiatischen Fotos, dann kommen die Russinnen (naja, bei mir sind es die Russinnen, weil es so gut wie keine männlichen Handarbeiter gibt), die übrigens die schönsten Handarbeiten zeigen!!!! Am Abend dann folgen die Amis und am späten Abend oder nachts sind es nur noch die Amerikaner, die ihre Fotos zeigen. Ihr erkennt das Problem? Insta ist super, aber je mehr man abonniert (u.a. sind es ja mittlerweile auch viele Blogger), desto mehr Fotos bekommt man angezeigt.
Außerdem "herzt" man dann die gesehenen/gesichteten Fotos, wenn sie einem gefallen. Vielleicht kommentiert man oder bekommt einen Kommentar, dann ist es höflich, wenn man diesen auch zurück herzt und vielleicht antwortet. Das macht alles zwar persönlicher, aber dennoch ist es fast schon Stress.

Deshalb wird Insta, also Facebook, der große Gewinner sein dieser neuen DSVO. Mist!

Die restliche Woche muß ich auch meinen Blog und meine Homepage noch klar Schiff machen (nein, ich werde nicht in alten Posts stöbern und löschen!), denn es gibt noch ein paar Punkte, die ich klären muß.

Die anderen Bloggerinnen unter uns, seid tapfer und bleibt standhaft, ich fürchte sonst um die Bloggerwelt und ihre Gemeinschaft.

Ich fürchte, daß es noch mehr werden die abschalten, dann wird es sehr ruhig sein in der Cyberwelt und ob dann auch noch bei mir gelesen wird, wenn wir nur noch eine Handvoll sind? Vielleicht ist es wie beim Eheversprechen: in guten wie in schlechten Zeiten. Jetzt haben wir alle eine schlechte Zeit, vielleicht darf ich die stillen Leser ermutigen, gerne auch mal den Bloggerinnen mitzuteilen in Form eines Kommentares, wie schön ihr Blog ist und wie froh ihr seid, daß sie noch da ist. Ich kann mir vorstellen, daß so mancher Blogkollegin das viel Aufwind gibt, sich dem Thema Datenschutz auch weiterhin zu widmen.


                              die liebe Nana

Freitag, 4. Mai 2018

Datenschutz IV.

Gestern erwähnte ich es und mein Mann hat es kontrolliert und ja, es funktioniert an dieser Stelle.

Folgendes:

Vermutlich werden Abmahnfirmen (wer auch immer dahinter steckt), es sich leicht machen und das Netz durchstöbern mit irgendeiner Software. Diese wird sicherlich nach irgendwelchen Parametern Ausschau halten, die entweder zu finden sind, oder wo sie in einer Kombination fehlen. So oder so ähnlich.

Anhand der Funde kann man dann die entsprechenden Seiten identifizieren und kontrollieren sowie abmahnen.

Stellt Euch mal vor, in unserer aller Datenschutzerklärung muß drinstehen, daß ein Zauberer einen Löwen streichelt, oder aber es darf nicht drinstehen, ist jetzt auch egal. So wird bestimmt eine Suchmaschine angestellt, die nach genau diesen Begriffen das Internet durchforstet.... such, such... zauber.... loewe.... zauberer.... streicheln.... such, such.... am Ende, nach einem langen Suchprozess, speichert die Software, daß Seite xy und abc diese Begriffe haben, oder auch nicht, je nachdem, wie die Suchanforderung war. Nun kann man Seite xy und abc auf detaillierte Dinge hin auskundschaften und in der Tat, auf diesen Seiten fehlt die Prinzessin, oder aber sie ist da, je nachdem. Und wenn die Prinzessin fehlt, dann ist diese Seite dran, denn dort fehlt ein wichtiger Punkt der Geschichte und abmahn...... blech.... Kohle her und zack, so schnappt die Falle zu.

Das klingt wunderbar einfach, nicht wahr? Ich denke, so schwer ist es auch alles nicht und wenn es der Beruf von jemandem ist, ist die Firma oder wer auch immer darauf spezialisiert und wird die schwarzen Schafe finden.

Was ich gestern gemacht habe (in Zusammenarbeit mit meinem Mann): ich habe diese Seite aufgerufen (es ist eine Google-Seite!), mir diesen Teil markiert und kopiert
<meta name="robots" content="noindex" />
und auf meiner Datenschutzseite eingefügt. Hierfür muß man nur auf "html" klicken (das ist oben links das Feld neben dem "verfassen"-Feld), den Cursor genau vor das erste Zeichen/Buchstaben plazieren des Textes, nicht des Titels!, und einfügen klicken und dann fügt er diesen noindex-Code ein. Speichern und gut. Diesen oben angezeigten Code werde ich heute spät am Abend aus diesem Post löschen, weil ich nicht weiß, ob er so in meinem Text stehend, Auswirkungen hat.

Dies ist keine verbotene Sache, kostet kein Geld und bedeutend nichts anderes als das die Suchmaschine nicht weiter lesen bzw. analysieren und notieren darf als bis hierhin. Da ich es unter Datenschutz habe, betrifft es auch nur die Seite Datenschutz. Ich habe es weder beim Impressum, noch sonstwo und es betrifft auch nicht die Standardsuche nach mir und meinem Blog. Denn natürlich will ich auch weiterhin gefunden werden, aber meine Datenschutzseite, die soll nicht so einfach lesbar sein für Systeme/Software & Co.

Auf der oben erwähnten Seite findet man eine Erklärung, wie dieses noindex funktioniert, natürlich nicht in so stümperhaften Worten wie meinen.

Dies ist also ein weiterer Punkt in meinem Thema Datenschutzrichtlinien und leider bin ich immernoch nicht durch damit. Selbstverständlich übernehme ich keine Garantie zu oben genanntem Gerede von mir, jeder ist für seine eigene Seite und Datenschutz verantwortlich.

Offen bleiben noch die Themen:

* Verfahrensverzeichnis (ich sage nur IP-Adressen)
* die Kommentarfunktion und ihre Pflichten (geht auch anonym?)
* Google Analytics und der Vertrag mit Google (hab ich das?)

Parallel muß ich mich noch um meine Webseite kümmern, da habe ich zwar auch eine Datenschutzerklärung, aber da gibt´s das Gleiche zu tun wie hier, nur professioneller, denn da steckt mein Shop dahinter und Kundendaten.

Ob es mich nervt?

Ach wisst Ihr, ich hocke hier im Chaos... mein Nähzimmer ist so gut wie gepackt, leere Möbel, volle Kartons. Hier lagern unendlich viele Stoffe im Wohnzimmer und bei einer Nachbarin, die müssen alle noch erfasst werden im Juni und Juli. Hier muß gestrichen und drei Zimmer rotierenderweise getauscht werden und zwischendrin mache ich Krankengymnastik, kümmere mich um Hund, Kinder, Haushalt, Einkaufen und Kochen... da hat die Datenschutzgeschichte auch noch Platz. Komme ja eh zu nix.

Und die Stickerei?

Nee, die schaffe ich nicht mehr, denn abends will meine Große seit drei Tagen mit mir Zocken - Karten oder Würfel - und was ist wichtiger? Genau, der Mensch und vor allem meine Kinder.

In diesem Sinne bleibe ich dran und mache es wie die Wäsche vor der Tür:

ich hänge ab!



                            die liebe Nana

Donnerstag, 3. Mai 2018

Datenschutz III.

Es ist Mai.

Das Greifen der neuen Datenschutzverordnung rückt näher und bislang wurde ja viel Wind gemacht um die neuen Gesetze.

Manche Blogs wurden trotzig gelöscht oder "privatisiert".

Andere bemühten sich stark, sich zurechtzufinden und Grundlegendes kund zu tun.

Ein neuer Wind weht durch´s Bloggerland und heißt "Gleichgültigkeit". Ich lese immer mehr, daß man sich mit kopierten Datenschutzerklärungen zufrieden gibt, daß man den Bloggern weiß machen will, daß sie nicht betroffen sind. Es wird behauptet, daß die Abmahnarbeit so viel sein wird, daß man sich nicht um Blogger kümmern wird wegen Unwichtigkeit.

Da fragt man sich doch, warum es auch klitzekleine Shops gibt, die vorher schon abgemahnt wurden wegen Bagatellvergehen? Unwissenheit schützt nicht vor Strafe! Klein sein schützt nicht vor Abmahnungen.

Sobald man im Netz ist, erfolgt ein Datenaustausch und für diesen sind wir verantwortlich bzw. für das, was mit den Daten passiert. So einfach ist das und da wird auch die bloggende Mutti genauso in die Pflicht genommen wie ein großer Konzern.
Ich sage nicht, daß mir das gefällt oder das ich das gut finde, aber wenn das Gesetz es so verlangt, dann muß man sich dem Ganzen eben anpassen.


Also ich bin noch lange nicht durch mit dem Thema und muß mich diesen Monat noch mehrere Male intensiv damit beschäftigen!

Schritt 3 habe ich diese Woche schon gemacht, denn ich habe die Blogs, bei denen ich lese, die ein gelbes Schloss haben, aus meiner Leseliste entfernt. Ich hatte vorgewarnt, jetzt ist es geschehen. Gelbes Schloß heißt, daß es irgendwo noch eine Grafik oder ähnliches gibt, was fragwürdig bzw. unsicher ist. Aber das muß nun jede Bloggerin selbst herausfinden, was es ist und ob sie es löschen will. Sollte sie wechseln zum grünen Schloß, bin ich dankbar für ihre Mitteilung und das Wiederaufnehmen in meine Leseliste.

Gestern Abend habe ich auch auf dieser Anwaltsseite meine (!) auf mich (!) gemünzte Datenschutzangaben generieren lassen, war nicht sonderlich schwer und ist für Privatpersonen gratis. Mein Blog ist von mir privat, meine Homepage ist natürlich was anderes.

Jetzt bin ich noch an etwas dran, wie ich meine Datenschutzseite so anlegen kann, daß sie bei Abfragen nicht gelistet wird. Wehret den Anfängen, aber auch hier halte ich Euch auf dem Laufenden. Manche unter Euch ist ja froh, wenn sie sich Infos an dieser Stelle holen kann.

Ich bleibe dran!


                            die liebe Nana

Donnerstag, 26. April 2018

facebook & Co.

Habt Ihr auch schon die mail bekommen, daß Ihr den neuen Datenschutzrichtlinien von Instagram zustimmen müsst bzw. sie sich geändert haben?

Habt Ihr das einfach bestätigt, oder habt Ihr es Euch auch schon mal durchgelesen?

Ich war kurz geneigt, es zu bestätigen, habe mir aber alles durchgelesen und bin überrascht, daß die Erklärungen relativ leicht zu verstehen sind. Gefällt mir gut.

Schnell stieß ich aber auch auf Worte wie ... gehört zu facebook... Gesichtserkennung... und all diese Dinge und gleichzeitig wird auch What´sApp genannt, ebenfalls ein Facebook-Dienst.

In den neuen Richtlinien geht es auch um Datenschutz, Speicherung, Privatsphäre etc. und natürlich müssen auch diese Unternehmen sich der neuen europäischen Verordnung beugen, d.h. sie werden sich nicht beugen, sie werden ihre Richtlinien entsprechend anpassen, damit WIR uns beugen!

Mir war schnell klar, daß wenn ich dem Ganzen nicht zustimme, kann ich Instagram nicht nutzen. Dann bin ich draußen. Außerdem liebe ich What´sApp und nutze diesen Service mehrmals täglich, vor allem stehe ich so viel in Kontakt mit meinen Kindern und kläre Abholzeiten etc. Im Zuge der Vernetzung und des neuen Jahrtausends wollen Kinder ja nicht mehr an Haustüren abgeholt werden, nein, man soll ihnen schreiben, wenn man da ist (wobei Kinder sich mittlerweile bei unseren auf Jugendliche bezieht) und dann kommen sie zum Auto!

Facebook finde ich scheiße, ich hasse Facebook und finde nichts unnützer als eben solches.

Instagram finde ich super, merke aber, es sprengt mittlerweile den von mir gewünschten Zeitrahmen. Schaut man morgens bei Insta rein und dann erst abends wieder, sind in der Zwischenzeit Millionen Fotos an mir vorbeigerauscht, die ich vielleicht hätte sehen wollen, es aber nicht mehr schaffe. Um wenigstens einen Teil davon mitzubekommen, scrollt man schön runter und "herzt" die Dinge, die andere ebenfalls zur Selbstdarstellung posten. Das ist dann fast schon wieder STRESS.

In den neuen Richtlinien ist die Rede von Datenschutz, Löschung, Richtlinien, Beschwerde, Gesichtserkennung, Anerkennen, Wahrung, Speicherung und und und... es raucht einem der Schädel. Es ist der gleiche Mist und Kram, über den wir Blogger uns gerade aufregen und mit dem wir uns herumärgern.

Eine (fast nur) stille Leserin meines Blogs schrieb mir neulich eine mail, eine sehr nette mail. Sie schrieb u.a., daß sie nun befürchtet, daß viele ihrer liebgewonnenen Blogs gelöscht werden und daß sie diese vermissen würde. Sie bat mich, dies nicht auch noch zu tun und all meinen Blogfreundinnen zu sagen, wir mögen bitte versuchen, unseren Blog weiterzuführen.

Ich habe das vor, definitiv, denn ich bin mit Leib und Seele Bloggerin. Hinter Blogger steckt Google und hinter Google stecken all die anderen Dienste, also meine Privatsphäre habe ich schon lange aufgegeben und durch What´sApp & Co. auch noch an einen weiteren Riesen. Allerdings wird mit uns Bloggern kein Geld verdient, so kann ich mir vorstellen, daß man uns nicht die nötigen Tools an die Hand gibt, so daß das Bloggen und die neuen Gesetze es einem unmöglich machen, gesetzeskonform zu posten. Aber an diesem Thema bleibe ich dran!

Vorgestern Abend bei Lanz sprachen sie über die Gefahren der Digitalisierung und auch darüber, wie sich z.B. der Arbeitsmarkt verändern wird, daß es ein Grundeinkommen geben muß, daß es auch Chancen gibt etc.

Die Welt steht vor einem internationalen Umbruch, da waren sich alle einig. Solch einen Umbruch gab es schon einmal und zwar (ist nicht meine Rede, ich wiederhole nur Gehörtes) als die Dampfmaschine und die Textilspinnerei erfunden wurden, oder so ähnlich. Diese zwei Dinge verändersten unser damaliges Leben komplett und nichts war mehr so wie vorher und dies wird auch geschehen mit der Digitalisierung unserer Welt, so wurde prophezeit.

Was können wir also tun?

Ich fürchte nichts.

Ich/wir haben nur eine Möglichkeit: mitmachen oder es sein lassen, d.h. akzeptieren oder ablehnen.

Will ich das Eine, muß ich das Andere wohl oder übel schlucken. Will ich es nicht, bin ich raus aus der Nummer und fühle mich reduziert auf mein nahes Umfeld, was mich vielleicht eh nicht wahrnimmt. Ich bin im Cyperspace bekannter als in der Realität vor Ort!!!!! Ist das so richtig? Sicherlich nicht, aber wir leben nun mal in dieser Zeit.

Ich bin die Turnschuhgeneration, die neue deutsche Welle Generation. Als ich jung war, strickten die Grünen im Bundestag! Als ich jung war, demonstrierten die anderen (ich war politisch noch nie interessiert und aktiv) für Umweltschutz und gegen viele, sehr viele Dinge. Startbahn West in Frankfurt war mal ein großes Thema, Christiane F. in aller Munde und Joshka Fischer in Turnschuhen sah aus wie Du und ich.
Die Generation meiner Kinder wird die Zukunft bestimmen, ich werde sie machen lassen müssen, denn ich kapiere heute vieles schon nicht mehr. Sie tippen mit den Daumen im Handy, ich nutze einen (!) Zeigefinger!!!!!! Sie können zwar alle kein richtiges Deutsch mehr und finden sich nur noch mit dem Handy draußen zurecht, aber meiner Generation sagte man auch mal schlimmes voraus und ich höre heute noch den Spruch: und ihr sollt mal meine Rente bezahlen?


Ich fürchte, daß wir - nur um den Anschluß nicht zu verpassen - auch jetzt wieder alles erlauben und allem zustimmen, was Google, Facebook & Co. von uns wollen. Sie suggerieren uns freie Entscheidungen, die wir zwar auch treffen können, aber der sog. Mainstream, also die Masse, verlangt Teilnahme von uns.

Ich fürchte, ich werde ebenfalls zustimmen.

Ich fürchte, ich werde genauso gläsern, wie ich nie sein wollte.

Ich fürchte, irgendwann werden nicht Politiker die Macht haben, sondern Idioten wie Trump (der kein wirklicher Politiker ist, da sind wir uns wohl alle einig), Konzerne wie facebook, Google und amazon und wer weiß, irgendwann werden wir uns auch in Roboter verlieben, dann können wir uns ja die Liebhaber selbst konfigurieren....

... in diesem Sinne, wir bleiben dran, ob wir wollen oder nicht.


                           die liebe Nana

Donnerstag, 19. April 2018

entfernt

Gestern Abend habe ich meinen Blog ein bisschen gesäubert und ich bin sowas von erstaunt und teilweise sogar enttäuscht.... :(

Ich bin in meine "hier lese ich gerne"-Liste rechts in der Spalte und habe alle 133 Blogs angeklickt, die in dieser Liste stehen, denn das sind die Blogs, denen ich folge, sobald dort ein neuer Post veröffentlicht wurde.

Warum ich das gemacht habe?
Na, ich wollte herausfinden, wer denn eine sichere Datenverbindung zu seinem Blog hat, denn die anderen möchte ich nicht mehr anwählen bzw. darauf verlinken.

Oh nein, bitte nicht falsch verstehen! Ich mache das nicht aus böser Absicht heraus, aber irgendwann muß man anfangen, sich um die Links seiner Seite zu kümmern, denn ich kann so gar nicht abschätzen, ob das alles auch unter Datenschutz fällt.
Was ist, wenn ich verantwortlich bin, daß ich zu einer unverschlüsselten Seite verlinke? Wahrscheinlich bin ich das nicht, aber kann mir das einer irgendwie versprechen?

Ist auch egal, ich hab´s getan, aber das Ergebnis... nee...

Da hatte ich also 133 Links zu Blogs... manche hatten seit zwei Jahren nicht mehr gepostet, die konnten echt raus. Wurde auch irgendwie Zeit.

Da waren Blogs, die hatten sich irgendwie gesperrt bzw. um dort zu lesen, muß man eingeladen sein, also weg damit. Das waren auch einige.

Dann gab es die Blogs, die haben kein grünes Schloß, sondern ein gelbes vor ihrer Adresse stehen. Dort ist irgendwas noch nicht so richtig, aber ich vermute, es ist in Arbeit. Sie durften bleiben - noch.

Dann traute ich meinen Augen nicht... mein eigener der-Speck-muß-weg-Blog war bislang unverschlüsselt, also nicht grün!!!! Hahaha, das habe ich natürlich sofort geändert. Welch Ironie.

Und jetzt haltet Euch fest: Es sind noch 52 Blogs übrig!


Furchtbar, oder?

Solltet Ihr also nicht mehr auf meiner Liste stehen, dann stellt doch einfach auf https um und gebt mir Bescheid, ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr wieder drauf kommt.

Auf meine Signatur muß ich nun auch leider verzichten, diese ist nämlich eine html-Sache einer anderen Seite und seit jeher macht sie mir Probleme. Nun, jetzt nicht mehr, denn fortan ist sie weg.

Bestimmt denken einige von Euch jetzt, daß das doch alles Schwachsinn ist.

Nun, im ersten Moment würde ich mit ja antworten und Euch Recht geben, im zweiten Moment ist das aber eine wirklich gute Gelegenheit, über seinen Blog nachzudenken und zu überlegen, was wirklich wichtig ist.

Es ist eine gute Zeit darüber nachzudenken, wo wir unsere Spuren hinterlassen im Netz und was das alles bedeutet. Wie schön es ist, so vernetzt zu sein, wie offen wir uns aber auch darbieten.

Es ist ernüchternd festzustellen, daß alle schönen Dinge doch irgendwie nur einem oder zwei Konzernen gehören. Google und Facebook, mächtige Firmen. Amazon ist ein Gigant, dem wir uns so leicht in die Hände spielen und glauben noch, danke dafür sagen zu müssen.

Insofern sehe ich diese Datenschutzgeschichte als Chance, seinem Blog einfach mal eine kleine Säuberung zu verpassen, muß mal sein. Und Ihr, die noch unverschlüsselt bloggt, stellt doch bitte Euren Blog mit ein paar Klicks um auf https und gebt mir Bescheid, ich hätte Euch gerne wieder auf meiner Liste.

Wir bleiben alle dran, gell?


                         die liebe Nana

Mittwoch, 18. April 2018

Datenschutz II.

Ich beschäftige mich immernoch mit dem o.g. Thema und bin damit auch lange noch nicht fertig, weiß aber, daß einige unter Euch dankbar sind für einen kleinen Leitfaden.

Zuerst will ich jedoch sagen, daß mein ganzes Gerede hier keinerlei rechtliche Richtigkeit garantiert!!!!

Das mit dem Impressum habe ich hier bereits ausführlich erklärt und manche unter Euch haben auf ihrem Blog auch bereits reagiert, finde ich gut! Die anderen müssen es selbst verantworten.

Das heutige Thema heißt "verschlüsselte Verbindung"!

Bei Blogger - und ich rede nur von Blogger, bei wordpress kenne ich mich nicht aus - wurde schon vor geraumer Zeit auf verschlüsselte Verbindung umgestellt.
Damit der eigene Blog jedoch auch verschlüsselt verbindet, mußte jeder Blogger selbst aktiv werden und seinen Blog umstellen.

Ich weiß von Blogs (auch stark frequentierte!!!!), daß sie immernoch unverschlüsselt und deshalb nicht sicher bzgl. Daten sind!

Das solltet Ihr aber unbedingt abstellen und sofort ändern und wie das geht und wo etc., das erkläre ich Euch jetzt.

Schaut jetzt mal nach oben in die Zeile des Browsers, dort seht Ihr ein grünes Schloss und danach meine Blogadresse mit https vorneweg. DAS ist verschlüsselt. Habt Ihr das auch so stehen (natürlich mit Eurer eigenen Blogadresse, hierfür ruft Ihr einfach Euren eigenen Blog auf), ist Euer Blog umgestellt und Ihr braucht nichts mehr zu tun.

Ist bei Eurem Blog das NICHT so, solltet Ihr folgendermaßen vorgehen:

Geht in Euer Design... dort auf Einstellungen... dort auf grundlegende Einstellungen. Daneben findet man das Thema HTTPS, wie man es unten auf dem Foto sieht und rechts die Möglichkeit auf ja oder nein zu gehen.


Wer sich unsicher ist, kann in dem gleichen Feld die Hilfe aufrufen und es öffnet dieses Fenster:


Es ist nicht viel zu tun, es ist ein Klacks, aber macht es!

Somit stellt Ihr sicher, daß der Datenaustausch zwischen Euch und Eurem Leser verschlüsselt stattfindet, d.h. niemand kann einfach so "mitlesen".

Und so am Rande: achtet selbst mal darauf, welche Seiten Ihr anklickt und ob diese das grüne Schloss haben, wenn nicht... wollt Ihr diese Seiten wirklich weiterhin besuchen?

Ein hilfreicher Blog ist dies hier: klick 


Donnerstag, 12. April 2018

die Sache mit dem Datenschutz

Ihr wisst ja, daß ich einen Shop habe und hierfür eine Firma bezahle, die für die rechtlichen Texte zuständig ist und mich auf dem Laufenden hält, d.h. mir die Texte konfiguriert, damit ich immer auf dem aktuellen Stand bin. Die Pflege dieser Texte jedoch obliegt meiner Verantwortung.

Da bin ich ziemlich beruhigt und hoffe, alles ist im grünen Bereich, was die neue Datenschutzverordnung betrifft.


Da gibt es aber noch die andere Seite von mir, die, die schon viel länger aktiv ist in der Patchworkszene und die mit Gewinn und Verlust, mit Verkauf und Handel so gar nichts zu tun hat und das ist die Bloggerin in mir.

Zwar ist mittlerweile beides nicht mehr voneinander zu trennen, jedoch die neue Verordnung zwingt mich hier, ein bisschen nachzudenken über die Möglichkeiten und Zwänge, die Gesetze so mit sich bringen.

Die Panik, die viele Bloggerinnen erfasst, ist für mich unverständlich, zumal wir a) noch locker sechs Wochen Zeit haben und b) wird nichts so heiß gegessen, wie´s gekocht wird. Spurlos wird das alles jedoch nicht an uns verüber gehen, so gilt es für Jede von uns, sich ihre eigenen Gedanken zu machen und sich vor allem auch rechtlich zu informieren.

Dies wird ein langer Post, Ihr merkt´s schon.

Ein bisschen Hilfestellung möchte ich jedoch gerne geben, sage aber gleich, daß ich nicht die Richtigkeit meiner Phrasen garantieren kann!

Man kann sagen, daß private Blogs von alledem nicht betroffen sind, aber privat ist nicht privat! Wenn ich hier als Privatperson schreibe, ist der Blog doch öffentlich zu lesen und auch wenn keine Gewinnabsicht dahinter steckt, werden Daten übertragen/übermittelt, die schützenswert sind und darum geht es.

Wer hier mitliest, dessen IP-Adresse wird übermittelt. Wer kommentiert, dessen Daten werden übertragen. Ob es Cookies sind, rcaptcha (oder wie das heißt)... alles spielt eine Rolle. ICH mache nix mit den Daten, ich weiß nicht mal, wo ich die herholen soll, aber Google steckt hinter Blogger und die machen definitiv was damit. Sie werten Statistiken aus, sie ziehen für sich entsprechende Daten raus und wer weiß, vielleicht geben sie diese auch weiter. Das war schon immer so, nur jetzt werden wir dafür zur Verantwortung gezogen, das ist der große Unterschied.

Die Bloggerinnen, die ins "Design" gehen, sehen ganz unten links das Wort "Datenschutz". Dieser von Google angegeben Datenschutz betrifft die Daten, die mit uns was zu tun haben, also unsere Blogdaten, aber nicht die, die andere bei uns hinterlassen. Ob ich das alles so richtig verstanden habe, weiß ich nicht, aber mein Mann nickte zu allem, er macht sich parallel ebenso schlau wie ich.

Also dieses ganze Blabla meinerseits heißt nun folgendes für mich (wer sich meinen Schuh anziehen möchte, kann dies gerne tun, ich übernehme keine Richtigkeit):

Mein Blog hat sich ein wenig verändert, denn ich löschte alles, wo auf Dritte verwiesen wurde (außer meine Blogleseliste, die bleibt noch so - noch)! Ich mache also keine Verlinkungen mehr zu anderen Seiten, auf die man nur klicken muß. Ich verlinke noch nicht mal mehr zur PW-Gilde, weil ich im Moment nicht weiß, ob das alles Einfluß hat auf den Datenschutz. Das ist wahrscheinlich zu übertrieben reagiert, aber falsch kann es keinesfalls sein. Ich habe einfach gründlich Hausputz gemacht ;-)

Ich habe zudem alle Social-Media-Links gelöscht, auch auf meiner Homepage! Kein Verweis mehr auf Facebook oder Instagram, das bringt zukünftig eventuell Probleme und ich will nicht den Gesetzen und Pflichten hinterher rennen, sondern entspannt bloggen. Weg damit.

Ich habe meine Kontaktseite gelöscht, denn da gilt wieder dieses neue Gesetz und die Kontaktaufnahme habe ich anders gelöst und somit zwei Fliegen mit einer Klape geschlagen. Die Antwort heißt Impressum!

Es gibt immernoch Bloggerinnen, die kein Impressum haben! Das ist gesetzwidrig und war es auch immer. Wer glaubt, daß wir alle noch anonym im Netz unterwegs sind, irrt sich sowieso gewaltig.

Sind wir mal ganz ehrlich: Wer hat einen Blog nur für sich alleine? Niemand! Ach was, wer jetzt sagt: Doch, ich führe ihn nur so als Tagebuch! will mir an dieser Stelle was vormachen und all den anderen auch. Wenn´s ein Tagebuch sein soll, dann kann man dies auch auf Papier machen und muß sich nicht digital der ganzen Welt präsentieren, das ist Quatsch. Wer einen Blog hat, nutzt diesen zur Selbstdarstellung, so ist es!!!! Ich spreche mich davon nicht frei und natürlich möchte ich, daß mein  Blog gelesen wird, sich verbreitet, daran habe ich Freude. Dafür tu ich auch eine Menge und gebe viel meiner Privatsphäre frei, das ist nun mal so.

So sind alle Blogger schon immer dazu verpflichtet, ein Impressum (ich hatte schon immer ein Impressum, Gott sei Dank muß ich über das Pro und Contra nicht mehr nachdenken) zu führen, aber....

... was ich nicht wußte ist, daß das Impressum jederzeit sichtbar bzw. erreichbar sein muß, auch von allen Unterseiten! Auch daß es max. mit 2 Klicks zu erreichen sein soll, wußte ich nicht, außerdem gilt dies auch für das Smartphone!!!!

Was heißt das?

Ich bin also mit meinem Handy auf meinen Blog gegangen und was sehe ich? Kein Impressum rechts in der Spalte, Mist! Gehe ich auf Webansicht, dann sehe ich es. Hm. Vielleicht reicht das ja.

Das ist mir aber zu unsicher.

Also habe ich eine neue Seite geöffnet und nenne sie "Impressum", hat oben einen eigenen Reiter. Dieser Reiter ist im Smartphone über die Auswahl gut zu erreichen und auch von allen Unterseiten sichtbar. Das gefiel mir und so bleibt es auch.

Im Impressum muß jede von uns den kompletten Namen sowie Anschrift (die komplette Adresse MUSS sein!!!) stehen haben und die Möglichkeit nennen zur Kontaktaufnahme. Somit steht dort meine email-Adresse (die ich immer nur für private Dinge nutze, also keine Geschäftsmail) und meine private Telefonnummer. Die muß sicherlich nicht sein, aber schaden kann sie letztendlich nichts.

Die genannte Person muß in Deutschland dauerhaft leben und ist für den Inhalt sowie Datenschutz zuständig.

Also diesen Teil habe ich definitiv sicher und kann einen Haken dran machen.
Das ich Dritte einbinde und eventuell mich deren Datenschutz irgendwie interessieren muß, das habe ich abgeschaltet und mache auch hier einen Haken dran.

Bleibt jetzt noch der Datenschutz, um den ich mich wirklich kümmern muß und zwar den, dem ich Euch gegenüber verpflichtet bin. Da bleibe ich dran und kümmere mich.

Ich glaube, bevor wir Bloggerinnen irgendwie kontrolliert werden, werden erstmal alle Homepages und Geschäftsseiten kontrolliert, da gibt´s viel mehr zu holen. Wir haben sicherlich mehr Zeit als sechs Wochen, aber wir müssen uns kümmern.

Wir bleiben dran!