Montag, 9. März 2020

Ist das Kunst...

... oder kann das weg?

Diese Frage stellte sich mir, als ich bei der Docke entlang der Mauer lief, die mit unzähligen Graffitiwerken erlaubt besprüht ist.

Das ist der Grundriss der Docke. Am unteren Rand sieht man das Hafenbeckenwasser und darüber bin ich auf der Innenseite die Mauer entlang gegangen.


Das war mal Kunst, ist keine mehr. Ein Vollpfosten hat leider aus Docke Cock gemacht... sowas mag ich nicht und ist einfach nur primitiv und dumm.

das Bullauge was so schön gewesen :(

Ein Sprayer hat diese Wand ganz neu gemacht, ich glaube, ich hatte ihn auch gesehen.

ich kann das nicht mal lesen

Der Vogel ist klasse, oder?

der Vogel hat einen Heiligenschein

Diesen Heiligenschein findet man immer wieder auf der Wand.


Jemand hat sich hier ebenfalls versucht... mit Edding. Das finde ich süß.

weiß nicht einmal, wie ich das mit dem Kronkorken lesen soll

Das Ding kenne ich, da fehlt nur noch dieser lilablaue Ameisenbär.


Paulchen Panther, ganz ohne schwarze Kontur.


Das kenne ich nicht.


Und dieses Ding auch nicht.


Cool finde ich ja diese Spraydose.


Das ist ganz frisch, sehr gut gemacht, oder?

der Schriftzug in der Brille... !

Das ist ein bereits gezeigtes und allzeit sehr beliebtes Fotomotiv.


Ich finde es total cool, wenn man Sprayern die Möglichkeit gibt, ihre Kunst erlaubt zu zeigen. Das reduziert sicherlich auch anderweitige Spray-Schmierereien.

Für mich ist das Kunst!

Ein paar Meter weiter kommt das große Provianthaus.


Darin beheimatet ein Atelier mit einer Skulptur vor der Tür.


Als ich es das erste mal sah, fand ich es ganz häßlich, wußte aber sofort, was es bedeuten soll. So rein instinktiv für mich. Sofort dachte ich nämlich an Jesus und Maria.

Ich suchte nach Hinweisen und lief drumherum.


Ja, offentlichtlich eine Frau.


Und ein Mann.

Paßt!

Dann habe ich durch´s Fenster geschaut... drinnen sieht es gruselig und nicht schön aus. An der Wand dann eine Frau als Jesus... ich glaube, ich lag mit meiner Vermutung richtig.


Ist das Kunst?

Bestimmt sagen hier einige: nee, das kann weg.

Zum Glück haben wir das nicht zu entscheiden, sondern dürfen uns leiten lassen von dem Gefühl was es auslöst und entsprechend urteilen... für uns alleine.

Es ist bestimmt so wie mit allem: wenn man sich damit beschäftigt, verändert es die Betrachtungsweise und auch das Gefühl.

Es soll einfach bleiben, denn alles ist besser als ein hohles, leeres Gebäude, was Stück für Stück maroder und eines Tages abgerissen wird. Ein Stück Geschichte.



                            die liebe Nana
                       (die sich auch gerne Künstlerin nennt)

Sonntag, 8. März 2020

den Pfeilen nach

War das nicht gestern ein herrlicher Vorfrühlingstag?

Doch, doch, ich liebe die grauen Tage sehr und Regen und Sturm finde ich ganz fabelhaft, aber selten genug habe ich mal einen Samstag in Frühschicht und so startete ich das Wochenende mit einer schönen Runde am Deich in wundervollem Sonnenschein.

Ich :)


Mein graues Haar, was ich sehr liebe. Ich begann schon recht früh grau zu werden und tönte es mir sehr oft, weil ich immer die Worte einer Bekannten aus Hessen im Ohr habe: "Färb dir die Haare, niemand will mit einer alten Frau zusammen sein."

Aber ich liebe sie und werde sie in Zukunft einfach so lassen. Wenn ich jemandem gefallen sollte, dann genau so und nicht anders!


Der gute alte Mond.


Die Mole.


Hier so in etwa wohne ich.


Der steht mitten in Glückstadt, ich hatte ihn schon mal fotografiert und behauptet, es stünde schief.


Das Kernkraftwerk, mein ehemaliges Ziel einer Gassirunde in Brokdorf.


Imo. "Wo bleibst du denn? Wann geht´s hier denn endlich weiter?"


Gleich, nur eines noch!

V.l.n.r.

Niedersachsen, die Glückstädter Fähre, viele kennen sie, Brunsbüttel.


Bin ich froh, hier leben zu dürfen.


                          die liebe Nana

Samstag, 7. März 2020

Honk

Gestern morgen... die Aufräumarbeiten am Deich sind in vollem Gange.


Die Baggerraupe hinterläßt breite Spuren im durchnässten, weichen Deichboden.


Der Traktor hingegen tiefe.


Was mir hierzu einfällt ist diese Merkwürdigkeit mit dem Wort Traktor.

Hier nennen ihn viele Trecker, ja, das kenne ich auch. Dachte immer, es sei unser hessischer Dialekt, aber dem ist nicht so. Als ich dann vor 20 Jahren hier in den Norden zog, hörte ich meinen Mann dann irgendwann "Schlepper" sagen. Für mich waren bis dato Schlepper immer nur die Boote, die alles mögliche an riesigen Schiffen ziehen und drücken. Ich nenne sie im Kopf immer nur "die Elefanten auf dem Wasser". Schlepper... merkwürdig. Aber in der Tat, es sind drei Begriffe für das gleiche Gefährt.

Da kommt mir die Kindersendung "Kleiner roter Traktor" in den Sinn... haben meine Kinder gerne geschaut und ich mit ihnen.

An der Mole (auch hier wurde ich durch meinen Mann aufmerksam gemacht) wurde irgendwann einmal ein nettes Touristen-muß-ich-mir-näher-betrachten-Ding aufgestellt und auch ich schaute immer gerne drauf.


Bis eben zu dem Tag, als mein Mann mir davon erzählte:

Ein mega-super Honk hat diese Kupferplatte draufbetoniert und zwar falsch, aber so richtig falsch!

Mein Kompass im Handy zeigt nämlich eine ganz andere Richtung, guckt:


Also wären Magelan, Columbus und Co. nach dieser Kupferplatte gefahren, wäre heute sicherlich einiges anders (vom Namen her).

Ein Stück weiter mal wieder was neues: am Hafen liegen Dinger, merkwürdige Form und groß, sehr groß!


Das sind komisch verlaufende Rohre, denke ich und ich überlegte, ob diese orangenen "Ringe" vielleicht Turbinen sind?


Hm.

Nee, die sind hohl, also vermute ich, daß es die Verbindungsstücke der "Rohre" sind.


Was da wohl eines Tages durchfließen soll? Oder darin verlegt? Ich denke nicht, daß ich das jemals in Erfahrung bringen werde, aber das macht nichts, es beflügelt die Fantasie.


                           die liebe Nana

Freitag, 6. März 2020

mannomann

Gestern bin ich mit Imo erst an den Deich und dann durch eine Wohnsiedlung heim gelaufen. Dort entlang schlängelt sich der neue Fleth und was sahen wir dort? Zwei Schwäne.


er zeigte Imo gleich, daß mit ihm nicht gut Kirschen essen ist


Vor der Arbeit habe ich noch das Abendessen vorgekocht...


... selbst noch was schnabuliert...

ich mag Matjes und ich mag Zwiebeln

... dabei einem Bussard zugeschaut (könnt Ihr ihn überhaupt sehen?)...


... und auf der Arbeit erfahren, daß ich KW12 alle sechs Tage arbeiten muß, unterschiedliche Schichten. Ätzend. Mannomann, das gefällt mir gerade mal so gar nicht.

Lecker war aber unser Abendessen und davon hätte ich doppelt soviel verdrücken können.

Salat, Guacamole und Süßkartoffel-Zwiebel-Ei-Dingsbums


                            die liebe Nana

Donnerstag, 5. März 2020

ein paar Stiche

Zu mehr als ein paar Stichen hat es nicht gereicht und wird sich bis Ende der Woche auch so weiter hinziehen. Schade.

Das Muster der KW10 ging mir gut von der Hand.


Dieser SAL macht echt Freude und ist nicht wirklich stressig oder zeitraubend. Bin ich froh, da mitgemacht zu haben.


                          die liebe Nana

Dienstag, 3. März 2020

Buddha-Bowl

Gestern machte ich für uns eine Buddha-Bowl.

Viele leckere Zutaten, leider auch nicht billig.



So gab es eine wunderbare Mischung aus warmen und kalten Zutaten, aus Rohkost und Hülsenfrüchten und Gekochtem, mager und fett, würzig und süß, alles gesund.


Nicht jede von uns hatte alles, natürlich habe ich nach Geschmack und Vorlieben "gestaltet".

Es war lecker und meine Große meinte gleich: "So ein Essen liebe ich sehr, das sollten wir viel öfter machen."


Recht so, das machen wir!


                           die liebe Nana

Sonntag, 1. März 2020

Café-Tag

Heute kamen Zehn zum Café und wir waren eine nette Runde...


... mit Wachhund ;)


Gerne hätte ER etwas von unserem Buffet gehabt.


Fotos von den Arbeiten der Anderen habe ich nicht, denn ich hatte mein Handy zuhause vergessen.

Meine Arbeit kann ich zeigen, war aber nicht viel, was ich geschafft hatte.


Marion und ich standen auf dem Nachhauseweg noch ein bisschen zusammen und dann regnete es und die Sonne zauberte uns diesen wunderbaren Regenbogen.



Das war wieder ein so schöner Tag, ich freue mich auf den nächsten.


                            die liebe Nana