Samstag, 1. November 2014

nt-michel ist fertig!

Zwar noch nicht eingefasst, aber mit dem Quilten bin ich gestern fertig geworden.

Mir gefällt es, ich bin zufrieden.








Freitag, 31. Oktober 2014

die 3. Dimension

Der schweizer Haupt-Verlag hat mir und 15 anderen Quilterinnen ein Buch zur Rezension geschickt, es heißt "Quilten in der dritten Dimension" und ist von C. June Barnes.


Das Buch ist deutschsprachig und umfaßt 128 Seiten, gut bebildert und gut geschrieben.

Bei der Einleitung ist mir nicht klar, wer sie geschrieben hat, aber das Kapitel "Inspiration" stammt von der Autorin selbst. Von dort geht es dann zum Grundlegenden, zu den Oberflächen, wie man diese bearbeitet, anordnet bis hin zu dreidimensionalen Objekten, gepatchte Konstruktionen wie Halbmonde und Kapseln etc. Zum Schluß findet man eine Galerie verschiedener anderer KünstlerInnen, die sich ebenfalls in der 3. Dimension quilttechnisch bewegen und dann endet das Buch in den typischen Bezügen und Registern.

Rein optisch ist das Buch unglaublich hübsch anzusehen. Zum Glück halten sich Texte und Fotos in einer guten Balance, so daß man nicht das Gefühl hat, man müsse Massen an Worten lesen, um zu verstehen, wie die Technik geht. Das hat Barnes sehr harmonisch gemacht.

Mit einfachsten Werkzeugen scheint Barnes wahre Kunstwerke entstehen zu lassen und man staunt über die grandiose Wirkung, siehe diese Spirale:


Diese Arbeit wirkt fast wie aus einem Museum, gar nicht stofflich:


Und diese Konstruktion ist eine von vielen, wo man draufschaut und sich fragt: "Wie macht man das?"


Ich selbst habe eine kleine Arbeit nachgearbeitet, leider von den Ausmaßen zu klein, so daß es mickrig wirkt und nicht wirklich schön, dafür kann aber das Buch nichts.



Fazit:

Mein ganz persönliches Résumé lautet: ein gutes Buch!

Und weiter ausgeholt möchte ich noch ein paar Anmerkungen machen wie z.B. diese, daß ich persönlich finde, daß dies kein Buch ist für Anfängerinnen. Diese teilweisen abstrakten Konstrukte wirken stellenweise befremdlich, museal und nicht alltagstauglich, aber für die geübte Patcherin und Quilterin ist das Buch ein Fundus neuer Ideen und Inspiration.
Man staunt und holt sich stellenweise das Buch ganz nah, in der Hoffnung, das Geheimnis der nicht immer gleich zu erkennenden Schönheit der Arbeiten zu entdecken.
Und ja, man fragt sich, ob man jemals "sowas" machen wird, herstellen und/oder erfinden kann, oder ob man eine echte Künstlerin sein muß, um auch nur annähernd das zu verstehen, was man in diesem Buch sieht und findet.
Dennoch findet man so banale Dinge wie "smoken" und "raffen", das können wir doch alle irgendwie, oder nicht?
Ich mag das Buch.
Irgendwie finde ich mich in diesem Buch wieder und irgendwie nicht, aber es ist mir nicht fremd.
Und ich habe eine Lieblingsseite, sie hat mir beim Lesen eine neue Welt eröffnet. Hätte ich nicht gedacht und allein schon für diese Seite bin ich dankbar, daß dieses Buch mein eigen ist.
Denn diese Seite lies es mich verstehen... das ganze Buch und vielleicht auch mein zukünftiges Schaffen.

******************

Zu dieser Buchrezension sind eingeladen worden:

http://aylin-nilya.blogspot.ch/ am 27.10.
http://sternwerfer.blogspot.de/  am 28.10.
http://www.capricornquilts.blogspot.de/ am 30.10.
ich am 31.10.
http://reginasquiltblog.blogspot.ch/ am 01.11.
http://tagfuertag.typepad.com/weblog/ am 02.11.
http://quiltsundmehr.blogspot.ch/ am 03.11.
http://zeit-fuer-patchwork.blogspot.de/ am 04.11.
http://klaudias-kreativ-world.blogspot.ch/ am 05.11.
http://nahtzugabe.blogspot.ch/ am 06.11.
http://sunset-sewing.blogspot.ch/ am 07.11.
http://hansundgrete.blogspot.de/ am 08.11.
http://www.iliketoquiltblog.blogspot.de/ am 09.11.
http://www.nadel-garn-tee.blogspot.de/ am 10.11.
http://www.quiltecke.blogspot.de/ am 11.11.
http://suleon.blogspot.ch/ am 12.11.

*******************

Wer eines von zehn Exemplaren gewinnen möchte, hinterlasse bitte beim Verlag einen Kommentar und wandert so in die Lostrommel, bitte hier klicken.


Donnerstag, 30. Oktober 2014

stimmungsvoll

Schaut, so sah es heute morgen am Deich aus...


... wundervoll, gell?

Ich danke für Eure Genesungswünsche und in der Tat geht es mir schon viel besser.

Der Kurs für´s Wochenende ist jedoch abgesagt worden seitens der Teilnehmer, weil auch dort die Veranstalterin selbst krank ist. An dieser Stelle alles Gute und auf baldige Besserung.

Morgen geht es dann hier bei mir um das bereits angekündigte Buch... bleibt dran!


Mittwoch, 29. Oktober 2014

:-(

Krank bin ich.

Hab ´ne fiese Erkältung aus Hessen mitgebracht und liege nur auf der Couch, wo ich auch gleich wieder hingehe.

Am Freitag ist ein weiterer Kurs, ich muß fit werden.

Im Moment sieht mein Nähzimmer mich nicht mehr und diese Quiltarbeit am "michel-Quilt" ist vor Tagen schon entstanden.



Montag, 27. Oktober 2014

Rabatt im November!


Heute will ich Euch von meiner Idee erzählen:

Vor Weihnachten denken wir ja an all unsere Lieben, nicht wahr?

Wir füllen Adventskalender, kaufen und verpacken Geschenke und schmücken unsere Behausungen hübsch und liebevoll.

Ich möchte Euch auch etwas Nettes zukommen lassen und zwar erhaltet Ihr:

11,11 % Rabatt auf Garne und Nadeln 

für den gesamten 11. Monat!

Am 05.11. werde ich eine Bestellung bei meinem Lieferanten tätigen und nehme gerne Eure Garnwünsche mit auf. 



Sonntag, 26. Oktober 2014

nt-michel wächst

Es geht gut voran... die Kinder sind unterwegs (mal wieder) und so konnte ich prima quilten.





Samstag, 25. Oktober 2014

nt-Michel

Das kommt ja nicht oft vor, daß man eine neue Nähmaschine bekommt und noch seltener kommt es vor, daß jemand einen Quilt bestellt, den man sponsoren soll.

"Mein" Nähmaschinentechniker Jan Michel baut mir doch meine neue NäMa und für dieses Ereignis hat er sich einen Quilt gewünscht...

... wie die, die er hier bei mir gesehen hat...

... für die Wand...

... und für die Maschine.

Na, da darf ich mich nicht lumpen lassen und habe heute schon alles vorbereitet. Denn der Quilt soll im Dezember fertig sein.

Es wird ein Wholecloth mit seinem "Logo" drauf, also nt-michel und dann auf Wunsch "sponsored by Nana".

Quilten will ich in Weinrot auf grau, das ist maskulin und entspricht mehr seinen Visitenkartenfarben.

Bleibt dran!



Übrigens: die Sicherheitsabfrage ist wieder ausgeschaltet!

Freitag, 24. Oktober 2014

Erklärung der Glasscherben

Wie einige von Euch wissen, begann ich am 23.08. diesen Jahres eine kleine und private Aktion: ich sammelte alle gefundenen Glasscherben an unserem Strand. Diese waren ja nur in einem Abschnitt zu finden und nach 2 Wochen bereits 1,7 kg schwer, so daß ich diverse Stellen anschrieb.

Leider waren mir die Antworten nicht "gut" genug und ich hakte an anderen Stellen nach.

Wollt Ihr genauer wissen, wen ich alles anschrieb?

Wasser- und Schifffahrtsamt Hamburg (WSV)
Greenpeace
Institut für Natur- und Ressourcenschutz, Kiel
Stiftung Lebensraum Elbe
und die
Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)

* Das WSV schien mich mit wenigen Sätzen abservieren zu wollen.

* Greenpeace antwortete lächerlich, da sie es gleich auf´s KKW bezogen, was gar nicht zur Debatte stand.

* Das Institut reagierte prompt und hilfsbereit, man leitete meine mail weiter und nannte Ansprechpartner.

* Die Stiftung hatte auch keine Erklärung, aber sie lobten mein Privatengagement.

Die BfG antwortete nicht nur einmal, nein, viele male und immer hielten sie mich auf dem Laufenden. Und diese Woche erhielt ich dann die Abschlußmail mit einem mehrseitigen Bericht zu meiner Anfrage.

Vielleicht ist die Antwort nicht umwerfend im Resultat, aber man hat sich echt viel Mühe gegeben, mir eine "gescheite" Antwort zukommen zu lassen und die will ich Euch (auszugsweise) ebenfalls zukommen lassen:

Man kann ausschließen, daß das Glas nicht aus dem Meer kommt, weil es a) nicht über lange Strecken wandert und b) der Prozentsatz an Glas im Wattenmeer weniger als 5% ausmachen. Das Müllproblem der Meere ist Plastik, nicht Glas.
Es kommt nicht - wie zuerst vermutet - aus der Böschung (Böschungsunterbaumaterial), darauf schließt man anhand der scharfen Kanten.
Das Glas stammt nicht aus den Sedimenten des Baggerguts der Elbe, Stichproben vor Ort wurden genommen. Hier sei gesagt, daß diese Proben nicht aus diesem Jahr stammen!

Dann wurden Fotos mitgeschickt, die deutlich machen, wie das Wasser der Elbe bei Flut und Ebbe fließt und wieso es gerade an dem von mir besuchten Strandabschnitt zu diesen Glasscherbenmengen kommt.



Die Zeichnungen gefallen mir sehr gut und machen mir vieles klar. Wer hier vor Ort wohnt, kennt natürlich die Stellen alle gut, Ihr müßt da schon ein bischen genauer hinschauen um zu verstehen, wieso das Wasser dort "wirbelt".

Des weiteren wurde erkärt, daß 1,7 Kilo Glas zwar nach viel klingen, aber als Flaschen selbst nur wenige darstellen. Man erwähnte, daß eine Bierflasche ein Leergewicht von ca. 350 Gramm habe und eine Mineralflasche ca. 600 Gramm, somit handele es sich bei meinen Funden um nur wenig Flaschen. Diesen Aspekt hatte ich nicht mal in Betracht gezogen, fand das aber sehr interessant.

Das Fazit in diesem Bericht war:

Die Glasscherben rühren wohl daher, daß sie vor Ort (oder in der Nähe) ins Wasser geworfen wurden.

Vielleicht findet Ihr die Erklärung nicht gut, aber

1. habe ich den Bericht vor mir liegen und es wirkt alles andere als "es sich leicht gemacht".
2. Bei den Mengen an Schiffen und Segelbooten, die hier täglich an unserem Dorf vorbeifahren, gibt es bestimmt eine Menge Idioten, die mal was über Bord gehen lassen.
3. Gibt es auch hier genügend Schwachköpfe vor Ort und Urlauber und Tagesbesucher am Deich, die sicherlich auch gerne mal was liegen lassen an den Steinen oder ins Wasser werfen.

Ich möchte diese Antwort akzeptieren als gute Erklärung. Auch wenn mir die Glasscherben dadurch immernoch mehr als unsympathisch sind. Aber viele haben eine Antwort gesucht und gefunden, es soll gut sein. Meinen herzlichen Dank an dieser Stelle geht an
Dr. Winterscheid vom BfG.

Ich werde nicht mehr weitersammeln, aber wenn ich Scherben sehe, werde ich sie - wie all die Jahre auch - aufheben und wegwerfen.

Aber jetzt sind die Mülleimer abgebaut am Deich... die kalte Jahreszeit beginnt und ich werde bald Handschuhe tragen.

Wer sich für den Bericht interessiert, kann mich gerne anschreiben und ich leite ihn per mail weiter.

Das war nun ein langer Post mit viel Text und ich danke allen, die bisher mitgelesen haben.

Und diese Woche geht´s weiter mit einem Buch...

bleibt dran!


Donnerstag, 23. Oktober 2014

wieder zurück!

So, wir sind wieder da.

Wenn wir mal im Elbtunnel sind, dann ist das Zuhause nicht mehr fern und jedesmal freue ich mich über den Anblick von Hamburg und die Containerschiffe und den Michel aus der Ferne.


Unterdessen ist auch mein Gewinn angekommen, denn Stoffpaula hatte ein ganz wunderbares giveaway, schaut mal:


Vielen Dank hierfür. Sobald ich mit meinem Geheimprojekt fertig bin, werde ich die Anleitung ausprobieren.

Morgen heißt es Büro machen, bischen im Nähzimmer aufräumen und dann berichte ich Euch Neues bzgl. der Glasscherbenfunde bei uns am Deich.

Bleibt dran!


Sonntag, 19. Oktober 2014

Weil i Platz hob!

Als ich am Freitag früh morgens mich in den Zug setzte um nach Kempten im Allgäu zu fahren, dauerte es nicht lange und ich erfuhr vom erneut geplanten Streik der Bahn... das fing ja gut an!

Nach 9 Stunden war ich dann angekommen und Elvira holte mich am Bahnhof ab und brachte mich nach Buchenberg und dort fand dann auch der Kurs statt.

Dies ist der Kirchturm von Buchenberg...


... innen konnte ich das hier bewundern: gemacht aus Leinsamen und sonstigem Getreide. Maria (eine Kursteilnehmerin) erzählte mir, daß es noch viel schönere dieser "Teppiche" gibt in anderen Kirchen.


Ja, was soll ich sagen?

Es war ein so wunderbares Wochenende, einfach perfekt. Es stimmt einfach alles. Naja. Fast alles.

Schaut Euch mal dieses tolle Provisorium an Flipchart an!!!!


Was für eine gute Stimmung und eine tolle Truppe war das. Schaut, dies sind die neun Damen:

vlnr: Elvira, Maria, Geli, Margit, Gitti, Sylvia, Geli, Inge und Christa

Fotos habe ich von den Probesandwiches keine gemacht, aber alle waren richtig gut. Abends sind wir dann Essen gegangen, an beiden Tagen und am zweiten Abend kamen auch ein paar Ehemänner mit dazu. Meine Güte, was habe ich geschmaust!

Muscheln!

Zuvor haben mir Margit und ihr Mann noch schnell die Berge gezeigt, schaut mal, ist das nicht toll?



Und dieser Hügel im Hintergrund ist der Buchenberg:


Als ich nach meiner Übernachtung fragte, sagte mir Margit, daß ich bei ihr schlafe und als ich fragte, weshalb, sagte sie: "Ah, weil i Platz hob!" Und ich sage an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für diesen Platz in Eurem Zuhause, denn dort war es so toll! Abgesehen vom eigenen Zimmer mit Bad, gab´s auch ein Frühstück, besser gibt´s keines im Hotel! Und Abends tranken wir Tee und plauderte und lachten viel.

Es war fraglich, ob ich heute überhaupt nach Hause komme, denn die Bahn streikte ja und tatsächlich hatte ich Glück und ich kam wie geplant zurück.

Der Zug war voll, alle Reisenden aus ganz Deutschland schienen in diesem Zug zu sein...


... und ein bischen Schiffchenarbeit konnte ich dennoch machen, denn endlich habe ich es kapiert! Noch nicht gut, aber besser als bei der Hinfahrt.


Das war´s.

Ich sage vielen Dank für das tolle Wochenende im Allgäu, bei Euch Neun und für die herzliche Aufnahme in Eurer Runde!

Morgen fahren wir für ein paar Tage nach Hessen, Familie besuchen, so werde ich erst am Freitag wieder Zeit für die Bloggerwelt haben.

Bleibt dran!


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Schiffchenarbeit

Wer kennt das von Euch... Schiffchenarbeit?

Man nennt es auch Occhi, das ist Italienisch und heißt Auge.

Im Englischen nennt man es tatting.

In diese Handarbeit will ich mich hineinlesen und -arbeiten, mal was neues ausprobieren, etwas, was man nicht so oft sieht.

Heute kamen meine beiden neuen Schiffchen....


Das ist das Schiffchen von der Seite. In der Mitte wickelt man dann das Häkelgarn auf.



Dieses hier habe ich mir in zweifacher Ausführung bereits diese Woche gekauft. In der Mitte seht ihr ein Spulchen, das holt man heraus, wickelt das Garn auf und steckt das Spulchen wieder rein. Dachte, das sei viel praktischer, aber das erste Schiffchen taugt schon nichts mehr, das Spulchen wackelt darin herum und somit ist es unbrauchbar.


Was man damit macht? Kram, den keiner eigentlich heutzutage mehr braucht oder will oder sonstwas.

Man macht daraus Schiffchenspitze, man kann Schmuck machen, Kragen für die Kleidung, Deckchen etc. Die Klöpplerinnen kennen das sicherlich.

Es ist, je nach Garnstärke, sehr filigran und da ich ganz am Anfang meines "Könnens" stehe, kann ich auch nur einen ganzen Knoten, mehr noch nicht und selbst der sieht doof aus.


Ich werde heute noch ein bischen üben und vielleicht kann ich schon was an Arbeitsmaterial mit in den Zug nehmen, denn morgen in der Frühe fahre ich nach Kempten um dort einen Kurs abzuhalten. Ich freue mich sehr darauf.

Bis Sonntag, bleibt dran!


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