Sonntag, 7. Februar 2016

Wenn 13-jährige....

Wenn 13-jährige Teenager (noch sind sie ja keine Jugendlichen) feiern, dann sieht das so aus:


So hatten wir gestern 9 Kinder hier zum Übernachten, 5 Bleche Pizza, einen Kasten Fanta & Co., Chips und mehr und dann heute noch die Eissporthalle.

Puh, und jetzt ist´s genug.


Da man ja nur noch Essenmacher und Bezahler ist, hatten wir Erwachsenen gestern Abend dann Zeit und ich zeichnete zum ersten mal mit Buntstiften.

Wisst Ihr wie schwierig es ist, wenn man glaubt etwas zu können, aber nicht das Fundament beherrscht? Und das eigne ich mir gerade an. Farben in Schichten auftragen... Komplementärfarben... und und und.

Sobald ich einkaufen war bzw. etwas geliefert wird, werde ich nochmal an die Wassertropfen gehen und die Farben verwischen miteinander.



Samstag, 6. Februar 2016

noch ein Appli

Sis aus den Niederlanden schickte mir einen "angequilteten" Sandwich zu. Ihre Zeit erlaubt es nicht, daß sie in Ruhe diesen hübschen Applikationsquilt selbst beenden kann.

Und das ist er:


man erkennt deutlich die bereits gequilteten Stellen
Jetzt muß er aber erstmal ruhen, ....



... denn heute erwarten wir sieben Kinder (mit meinen sind´s dann neun) zum Geburtstag meiner Großen (sie hatte am Mittwoch Geburtstag). Alle bleiben über Nacht und am Sonntag geht´s noch gemeinsam in die Eissporthalle zum Schlittschuhlaufen.

Montag bis Mittwoch haben meine Töchter schulfrei und wir machen einen Ausflug nach Hamburg und ratet mal, was wir dort essen werden? Genau, Sushiiiiiii!

Ihr hört von mir, bleibt dran!


Freitag, 5. Februar 2016

die Sache mit dem Faden

Der gestrige Post hat einige Fragen bei meinen Leserinnen aufgeworfen und diese möchte ich heute gerne beantworten.

Stören nicht die vielen Fäden beim Quilten?

Doch, sehr sogar!

Erklärung, warum ich überhaupt so viele Fäden obenauf liegen habe:
Manchmal ist es mir möglich und ich kann von Motiv zu Motiv wandern während des Quiltens. Das mag ich dann sehr, weil es eine große Zeitersparnis ist und nicht nur das, es spart auch eine Menge Garn. Aber manches mal ist es einfach schöner, wenn ein Quiltmuster unterbrochen wird, vielleicht weil es einen Rahmen darstellt, wie jetzt bei dem Applikationsquilt. Oder man möchte das Garn wechseln. Und bei jeder Unterbrechnung habe ich die Fäden obenauf liegen, machmal gefühlte Millionen und sie sind natürlich im Weg beim Quilten, man muß sie sich wegwischen, wegdrehen, manchmal festhalten. Und wenn es ganz schlecht kommt, reißt auch schon mal ein Faden.

Wie vernähst du deine Fäden?

Immer mit der Hand!

Erklärung: Generell gibt es mind. drei Vernähvarianten bzw. Arten des Fadenanfangs und -endes. Zu allen Varianten habe ich ein Video auf meine Homepage eingestellt. Meine Stimme und Dialekt klingen einfach schrecklich, aber hier geht es ja um den Inhalt und mehr nicht.
Ich selbst vernähe alle (!) Fäden generell mit der Hand. Zum einen, weil es mir am besten optisch gefällt, zum anderen weil ich mir das bei einer amerikanischen Longarmquilterin abgeschaut habe. Und wenn die Profis das so machen, warum soll ich das nicht übernehmen?

Ein paar Fotos zur Veranschaulichung:

Der Anfang ist für alle gleich:


Ich jedoch hole mir den Unterfaden immer hoch, halte ihn dann fest beim Losquilten und vermeide dadurch Fadennester auf der Unterseite! Wie man den Faden hoch holt, zeigen ebenfalls meine kleinen Videos.


Wenn ich vernähe wie wir es alle kennen, also vor und zurück, dann sieht das so aus wie auf dem Foto. Bei einer geraden Naht ist das vielleicht okay, aber hübsch finde ich das nicht wirklich.


Benutze ich den Fadenabschneider am Ende (macht ja weniger Arbeit), bleibt hinten immer dieser Restfaden stehen. Das finde ich überhaupt nicht schön.


Lasse ich den Unterfaden unten und vernähe punktuell, sieht es dann so aus: der Unterfaden schaut ein kleines bisschen oben heraus, warum auch immer. So finde ich das auch nicht wirklich gut.


Vernähe ich punktuell (also an Ort und Stelle zwei, drei, vier Stiche immer ins gleiche Loch) und habe beide Fäden oben, dann sieht es so aus wie auf dem Foto unten. Aber auch hier würde ich nicht direkt den Fadenabschneiden, denn das Risiko, daß die Naht aufgeht, wäre mir viel zu hoch.


So, jetzt wißt Ihr, wieso ich das so und nicht anders mache.

Natürlich ist das eine Menge Arbeit, aber für mich ist es die einzig akzeptable Weise. Es ist aber nicht der richtige Weg, oder der beste oder der schönste, es ist MEIN Weg, den ich für gut heiße, andere sehen das sicherlich anders. Wie auch immer Ihr es macht oder in Zukunft machen werdet, es heißt:

bleibt dran!


Donnerstag, 4. Februar 2016

Mittwoch, 3. Februar 2016

Windstärke 6

Hier im Norden bei uns ist Windstärke 6 angesagt, das heißt übersetzt: starker Wind. Sturm fängt erst ab Windstärke 9 an und dazwischen gibt´s sowas wie stürmischer Wind (gestern tagsüber).

Am Wasser wirkt alles natürlich noch heftiger und der gestrige Morgenspaziergang zeigte sich mit hohem Wasserstand. Da der Wind das Wasser in die Elbe reindrückt, kann es natürlich auch bei Ebbe nicht gut ablaufen.



Auch am Kernkraftwerk ist alles ein Wasserstand und die Röhren, aus denen das Wasser zurückgepumpt wird in die Elbe, liegen komplett unter Wasser (ist aber nicht schlimm!).


Unser "Schaf" mußte sich manchmal ganz schön dagegen stemmen.


Gestern habe ich noch 2,5 Stunden gequiltet und heute wird der Applikationsquilt von Christiane fertig werden. Morgen zeige ich ihn Euch in voller Schönheit.


Bleibt dran!


Dienstag, 2. Februar 2016

weiter gequiltet

Ich habe weiter am Applikationsquilt gearbeitet... ich danke Euch für die gestrigen Komplimente zu dem Top von Christiane und meiner Quilterei, das hört man natürlich sehr gerne und es freut mich immer sehr.





Montag, 1. Februar 2016

Applimitte fertig

Die Mitte des Applikationsquilts ist nun fertig.


Das war die Garnwahl. Auf Wunsch von Christiane mattes Garn und in den Farben abgestimmt zum Untergrund.

vlnr: so fine 40, so fine 50, Master Piece




Sonntag, 31. Januar 2016

Turandot

Oper ist ein Erlebnis, ob ein gutes oder schlechtes ist von vielem abhängig, aber definitiv ein Erlebnis (an dieser Stelle einen herzlichen Gruß an Ucki)!

Gestern war ich im Kino in Hamburg und dort wurde live aus New York (aus der Met) Puccinis "Turandot" übertragen.

Turandot ist eine chinesische Prinzessin und Puccinis letzte und auch von ihm unvollendete Oper. Dank seiner Aufzeichnungen und Notizen wurde es von anderen beendet. Mit mehr Details will ich Euch gar nicht langweilen.

Das Hamburger Haus war voll! Natürlich fast alles alte Leute, das ist das große Problem der Klassik. Und auch in NYC war es voll, hier zu sehen:


Das, was mich unglaublich am Kino stört ist die fehlende Schärfe des Bildes. Oder ich sitze jedesmal zu nah dran, ich weiß nicht. Obwohl es in HD übertragen wurde.

Und dann ging´s pünktlich los.

Ooooo, was für ein Bühnenbild! Wundervoll!!!! Und im ersten Akt waren sooooo viele Menschen auf der Bühne, ein riesiger Chor spielte das Volk und es war eine nächtliche Stimmung - schön gemacht. Der Gesang der Sklavin.... unglaublich!

Dann kam eine von zwei Pausen und die erste war eine 3/4 Stunde lang.


Akt zwei: Das Bühnenbild wurde noch besser und es ragte weit nach oben. Wie es funkelte und die Kostüme.... sowas von toll! Der Gesang von Turandot (im Foto in der Mitte unter diesem Ding hinter ihrem Ärmel versteckt) war unglaublich!


Pause.

Zum dritten Akt erzählte die Moderatorin, daß Puccinis Oper unglaublich viel von den Sängern abverlangt und das merkte man in jeder Arie.

Im dritten Akt kam dann die berühmte Arie "Nessun Dorma" (zu Deutsch: niemand schläft) und der Tenor.... nee, der war nix!


Fazit:

Die Schwedin, die Turandot sang, war sensationell!
Die Rumänin, die Liu die Sklavin sang, war fantastisch!
Der Italiener, der den Hauptdarsteller sang, war neben diesen beiden Damen nicht impossant. Er wirkte kalt, hart und nicht mal annähernd leidenschaftlich oder bewegt oder leidend oder sowas. Aber hey, Opern sind Liebesdramen!

Es war so ein schöner Abend und ich werde mich ein Leben lang fragen, wie Puccini selbst das Ende vertont hätte, denn er machte eine Randnotiz: "Hier muß eine markante, schöne Melodie her.", die man aber nie komponierte, da keine einzige Note dazu zu finden war.

Und falls sich manche unter Euch fragen, ob ich allen ernstes während der Aufführung fotografierte, kann ich diejenigen beruhigen. Natürlich nicht. Die Szenen meiner Fotos wurden im Vorspann gezeigt. Es war schon schlimm genug, daß neben mir Popcorn von einer jungen Frau gegessen wurde! Sie hatte aber so viel Gespür, daß sie bei den leisen Passagen nichts aß.


Samstag, 30. Januar 2016

Applikationsquilt

Gestern kam ein neuer Quiltauftrag ins Haus und das... ich fang mal anders an... ist die Rückseite dazu ;-)


Und so sieht das Top aus, eine wundervolle Applikationsarbeit von Christiane ist das!


Erste Garnwahl für die Vorarbeit:

li (oben): Monofil, re (unten): Bottom Line 620

Erste Arbeiten:


Hübsch ist er, nicht wahr?


Heute Abend gehe ich ins Kino und schaue mir die live-Übertragung aus der MET von
Puccinis Oper "Turandot" an. Ich freue mich so sehr darauf!!!!


Freitag, 29. Januar 2016

wieder da!

Bevor ich mit irgend etwas anderem beginne, möchte ich mich für die Gedanken, Wünsche und mails von Euch bedanken und Eure Sorge, ob etwas Schlimmes passiert gewesen sei. Schlimmes war Gott sei Dank nicht passiert. Diese kurze Auszeit mußte einfach sein, schnell verliert man Dinge oder sich aus den Augen und dann muß man auf die Suche gehen.

Untätig war ich aber nicht und hier folgt auch direkt der Windquilt:


Unterdessen habe ich auch wieder gezeichnet. Das ist sooooo schön und sooooo schwer, nach so langer Zeit wieder zu Stift und Papier zu greifen und Ergebnisse zu erzielen, wo man erkennen kann, was das Motiv ist.



Meine Kleine hat auch zum Stift gegriffen und schaut mal, wie witzig das ist. Sie sagt: "Ich mag´s freakig."





Außerirdischer entführt Schaf

Die Dreieckstücher wachsen ebenfalls:


Gekocht habe ich natürlich auch und an dieser Stelle mein herzlichster Gruß an Eva, wie hast Du diese wundervollen Steinpilze soooo dünn gekriegt? Sie schenkte mir diese nämlich in einem Kurs, weil sie weiß, wie gerne ich Steinpilze mag!


Ansonsten habe ich mir u.a. auch Gedanken darüber gemacht, wie ich mich zukünftig einteilen werde, denn ich habe zeitfressende Hobbys und vielleicht sollte ich mir meine Wochentage ein bisschen einteilen, so daß auch keines zu kurz kommt. Vielleicht könnte das so aussehen:

Montag: Nähtag
Dienstag: Zeichentag
Mittwoch: Zeichentag
Donnerstag: Quilttag
Freitag: egal
Samstag: Quilttag
Sonntag: Lesetag/egal

Naja... ist ja erstmal nur so eine Idee und heißt ja jetzt nicht, daß das so bleibt. Aber ich möchte eben auch Nähen und auch das Zeichnen nicht wieder vernachlässigen. Denn durch das Zeichnen kommen garantiert auch neue Quiltideen und nicht nur in Form von Mustern, sondern auch in Form von Quilts.

Aber heute werde ich nähen und vielleicht erreicht mich Post - ein neuer Auftrag.


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