Mittwoch, 6. März 2013

Augen-Blick Sandwich

Jepp, es ist tatsächlich so, ich habe Augen-Blick heute fertig genäht und soeben gesandwicht, geil, oder? Nebenher lief die neue Platte von Andrea Bocelli und da flutschte nur so das Garn durch die NäMa und zack, da war Augen-Blick angenäht (naja, so zack auch wieder nicht, das hat zwei Stunden gedauert).


Ich habe direkt am Rand geheftet, mehr nicht.


Rückseite ist okay.


Maschinenquiltgarn ausgesucht...


... aufgewickelt und mich für diese drei entschieden:





Dann habe ich mir ein Stück Stoff auf den Überschußrand geheftet (das sollte man immer tun, aber das wißt Ihr ja eh alle)..


... und jedes Garn einmal genäht.


Als Unterfaden nehme ich das Monofilgarn und durch diesen "Test" weiß ich nicht nur, welches Garn mir am besten gefällt, ich kann auch gleich meine NäMa-Einstellung überprüfen.



Ja, alles paßt and the winner is....


So, liebe Grit, jetzt rückt der Quilt immer näher. Bald ist er Deiner.


Morgenstimmung

Kennt Ihr die Morgenstimmung von Peer Gynt? Die würde hier jetzt ganz wunderbar passen, obwohl er die Morgenstimmung der Wüste vertonte, das habe ich neulich gelernt.

Heute will ich Euch auf meine morgendliche Hunderunde mit an die Elbe nehmen. Wohlgemerkt: Elbe! Was hier aussieht wie Meer, ist an dieser Stelle ein 4 km breiter Fluß und heute morgen war Flut, windstill, sehr frisch auf dem Hinweg, angenehm auf dem Rückweg. Schaut selbst...

Am linken Horizont geht´s hinaus zur Nordsee...


Blick auf Niedersachsen.


Und jetzt genießt die Luft... es roch herrlich nach Meer!








Dienstag, 5. März 2013

Sommerkleidung

Jetzt habe ich endlich auch diese Sommerbekleidung für meine Große fertig und nun ist mal Pause mit Klamottennäherei. Es wird noch einiges folgen, aber nicht jetzt und nicht morgen und nicht mehr diese Woche. Jetzt werde ich erstmal Projekte beenden.

Top und Hose:


Schaut mal, das ist der Stoff von Nahem.


Kleidchen:



Stöffscher

Irgendwie mangelt es mir neuerdings an Zeit, ist Euch das auch schon aufgefallen? Deshalb habe ich auch nichts genäht und kann Euch nichts zeigen, außer...

... neue Stoffe (oder wie man auf Hessisch sagt "Stöffscher")!!!!
Ich habe mir neue Rückseitenstoffe gekauft, vielleicht werde ich sie aber auch anderweitig verarbeiten. Hier zu sehen:


Und hier diese beiden Stoffe habe ich mir einfach mal so gekauft, weil sie mir gefielen und durch die Gewichtsabnahme wurde mir mein Fingerhut während des Gebrauchs ein bischen zu groß, dieser kleine hier sitzt dafür aber ein bischen eng.



Sonntag, 3. März 2013

Sulky-BOM

Ich habe ihn fertig, den dritten Teil des Sulky-BOMs. Vielleicht ist er ein bischen zu hell im Hintergrundstoff, was wird sich zeigen, ist aber nicht mehr änderbar. Was ich aber gemacht habe ist, ich habe den phosphorisierenden Stoff genommen und guckt mal, so schaut er im Dunkeln aus:


Und so sieht er dann man an der Wand im Flur aus:


Ich finde sowas ja irgendwie schräg und cool zugleich. Aber jetzt zur hellen Auflösung:




Sachen machen

Kennt Ihr Quinoa? Das gab´s gestern Abend bei uns. Quinoa kommt aus Südamerika und ist mal eine nette Alternative zu Reis.


Und diese Arbeit fing ich gestern schon an und meine Mädchen freuten sich. Zum einen können sie jetzt im Partnerlook gehen und zum anderen hat die Große jetzt ein weiteres Top. Das dritte ist in Arbeit.



Im Moment ist das hier mein ständiger Begleiter... grrr, mich hat die Erkältung erwischt. Bei mir schlägt das leider sehr oft auf die Stirn- und Nebenhöhlen und dauert, bis ich das wieder los bin.


Heute habe ich eine Stunde an Augen-Blick genäht und der gesamte linke Teil ist fertig, also der Hintergrund und Bijou. Grit freut sich, ich weiß und ich freu mich mit. Die kommende Woche werde ich mit dem Nähen fertig und dann ist nicht mehr so viel zu machen.



Und so sieht die Arbeit von hinten aus.


Und wenn ich mit der Stickerei fertig bin, kann ich Euch meinen neuen Sulky-BOM zeigen. Morgen!



Samstag, 2. März 2013

Frauenrechtsquilt # 27

Heute ist Block Nr. 27 veröffentlicht worden und ich schaue auf meine Liste und sehe, wem ich diesen widmen will und weiß, dafür brauche ich nicht recherchieren:

Block Nr. 27 widme ich all den Frauen, die den Kranken und Schwachen, den Sterbenden und den Hilflosen zur Seite stehen.

Diesen Block widme ich mal nicht denen, denen man täglich irgendwo begegnet, die in ihren kleinen weißen Flitzern durch die Lande fahren und bei alten oder kranken Menschen nach dem Rechten sehen, ihnen die Haare kämmen, die Fenster putzen und beim Duschen unter die Arme greifen. Ihnen gilt mein großer Respekt und ich sage danke, sie sind jedoch nicht gemeint.

Ich widme den Frauen den Block, die die wirkliche Drecksarbeit erledigen oder die allerschwersten Stunden eines Menschen miterleben.

Da möchte ich die Altenpflegerin nennen, die vielleicht einer alten Person beim Essen helfen muß, den Brei zurückstopfen muß, weil die Kontrolle über die Lippen und das Schlucken nicht mehr so funktioniert. Die vielleicht auch mal Verschlucktes aus dem Rachen holen muß und eine vollgeschissene Windel zu wechseln hat.

Ihr Lieben, tut mir leid, aber dies ist der Post der klaren Worte!

Ich rede von den Frauen, die die Bettpfannen leeren müssen und Gebisse aus Erbrochenem rausholen müssen. Ich reden von den Frauen, die die Menschen in ihren schwächsten Momenten erleben und zwar dann, wenn sie wirklich hilflos und jammernd da liegen und einen so sehr brauchen, daß man sich klein und schrecklich fühlt. Sie, die vielleicht das 20. mal das Kissen aufschütteln muß und zum 8. mal den Katheder wechselt. Oder die Frau, die den Betrunkenen und blutverschmierten Notfall ausziehen muß und er stinkt, als hätte er sich zwei Wochen nicht gewaschen und dabei kotzt er sie auch noch an.

Ich rede auch von denen, die auf der Intensivstation arbeiten und (so wurde es mir von einem Paar erzählt) die Physiotherapie machen müssen, weil sich die Menschen wund legen und der Kreislauf ganz unten ist, die Muskeln schwach werden, die Menschen künstlich beatmet sind.

Ich rede von den Frauen, die auf der Kinderstation einer Krebsabteilung arbeiten und all das Jammern und Weinen, das Elend und den Schmerz miterleben müssen und Abstand brauchen von etwas, was einem wohl die größte Angst macht.

Ich rede auch von den Frauen, die den letzten Weg mit einem gehen. Die einem die Hand halten und lächeln. Die voller Respekt den Tod mit einem erwarten und einem die Möglichkeit geben, diesen ohne Schmerz und mit einer Portion Hoffnung empfangen und erleben. Die, die am Ende eines Lebens eine Kerze entzünden als Zeichen dafür, daß man da war und nun den Weg ins nächste was-auch-immer erleuchten.

Ich rede von denen, die diesen letzten Weg mit den Kleinsten gehen.

Und all denen, die uns vollgeschissen, stinkend, schwach, blutend, heulend und jammernd, mit und ohne Zähne, nackt und schwach, krank oder zum Tode geweiht sehen und uns dennoch so viel Respekt entgegen bringen, daß wir ihn nicht vor uns selbst verlieren!!!

Ihnen sei dieser Block gewidmet und mein großer Dank noch obendrein.

Für die helfenden Hände!



Freitag, 1. März 2013

genäht

Heute habe ich den ersten Teil des neuen Mysterys von Rote Schnegge gemacht. Ich bin hin und weg von meiner Stoffwahl. Ich hätte nicht gedacht, daß ich diesen, für mich wundervollen Stoff, je vernähen werde. Und wißt Ihr was? Ich glaube,  ich habe einen Weihnachtsstoff gewählt... ich sehe Ilexblätter!


Dann werde ich gleich neue Oberteile zuschneiden, so eines wie neulich genäht und das kam so gut an, daß da noch mehr folgen sollen.


Und heute habe ich endlich mal wieder an Augen-Blick genäht. Wem fällt was auf bei dem Top, so wie es hängt?



Übrigens:
Ich habe bald meinen 10.000 Klick zu verzeichnen. Sensationell!

Auflösung: unter Augen-Blick, der dunkle Fleck, das ist die Gehwegsplatte am Hund, die wird später angenäht.


Märzbeginn

Heute hat meine Cousine Geburtstag, heute fängt der meteorologische Frühling an, heute gibt´s die nächsten Teile der unendlich vielen BOMs und heute will ich auch mal bei was mitmachen, dazu später mehr.

Eigentlich hatte ich gestern so gar keine Zeit. Durch Zufall stieß ich auf eine Anleitung die versprach, daß man nur 15 Minuten Zeit aufbringen müsse und es sei fertig. Das war doch mal ein Wort. Pah! Nix 15 Minuten, ich habe das Teil sogar 2 x genäht und so schön prall wie auf den Anleitungsfotos habe ich es nicht bekommen. Aber gefallen tut´s mir trotzdem, der Sitzsack für den iPad.




Und schaut mal hier... seit Monaten schien nicht mehr die Sonne direkt in mein Zimmer, weil sich der Sonnenstand im Winter derart verändert, daß sie nicht mehr mein Fenster trifft. Aber heute morgen, da konnte sie´s wieder und was macht man, wenn dies geschieht? Sich freuen und sie gleich wieder aussperren per Rollo, weil man sonst nix sieht.


Und Bea schlug bei ihrem heutigen Post vor, mal bei den Stichworten mitzumachen, das will ich hiermit gerne tun:


Im Februar:
gelesen: ohne Ende Blogposts, mehr nicht
gehört: Klassik Radio und die neue Andrea Boccelli
gesehen: "Monroe" auf arte, das war eine super 6-teilige TV-Arztserie
gegessen: viel Gutes
gefreut: über die Mitfreude der anderen zu meiner Goldkarte
geknipst: vor allem meinen Kram
gelacht: über meine Kleine, sie ist ein Clown manchmal
geärgert: über die 4 meiner Großen im Diktat
gekauft: ein neues Paar ecco-Schuhe
gespielt: zu wenig mit meinen Kindern
gefeiert: meine Goldkarte
genäht: nicht genug und trotzdem ´ne Menge
gelernt: daß meine Große auch mal was besser kann als ich!