Hier, in meinem Vogelrestaurant, fressen viele mit:
Enten, Fasan, Dohlen, Elstern, Spatzen, Meisen, Teichhühner, manchmal eine Amsel und selten ein Specht, noch seltener ein Rotkehlchen.
Der Fasan ist der größte Vogel von allen und auch ein ganz freundlicher Geselle. Herr Fasan lebt hier am Deich im Schilf und auch seine große Familie habe ich schon gesehen.
Nun ja, morgens nach der Imorunde füttere ich "meine" Vögel. Alle kommen gut klar. Die Kleinen bedienen sich am Knödel und nehmen die Reste, wenn die Großen fast alles geleert haben. Die Enten fressen das, was ich a) streue (stets eine handvoll) und b) was die anderen runterfallen lassen. Der Fasan sucht fleißig mit und macht sich lang, um irgendwie in das Haus zu kommen, aber natürlich klappt das nicht.
Gestern wurd´s ihm zu bunt und er zeigte, wer hier der King im Revier ist.
Durch den Schornstein des Vogelhauses fülle ich es auf und es fällt natürlich auch immer was daneben, was dann auf dem Dach liegenbleibt.
Es macht so viel Spaß allen zuzusehen.
Und dann... ich sitze in der Küche bei einem Latte Macchiato und mache meine Blogrunde... höre ich den Fasan rufen!
Plötzlich ist alles still.
Er "schreit" weiter, ein Krächzen mehr und dieser einzelne Ruf klingt wie ein schiefer Ton aus einer Trompete.
Alles still, nur der Fasan ist zu hören.
Ich stehe auf und schleiche zum Fenster. Kein einziger Vogel zu sehen, außer Herr Fasan. Kein anderes Geräusch, alles schweigt und dann sehe ich eine Bewegung: die Katze!
Er verweilt und warnt ein paar Minuten lang, bis sie wirklich außer Sicht und Geräuschwahrnehmung ist. Die anderen Vögel waren gewarnt, das funktioniert ja super.
Jedenfalls ist so ein Fasan nicht nur schön, sondern auch ein prima Wachposten!
die liebe Nana