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Samstag, 30. Mai 2026

Wer mal...

Wer mal bei mir im Quiltkurs war, kennt dieses Beispiel an Quiltarbeit:

Fanden immer alle sehr schön und ich sagte in meinen Kursen: Eines Tages mache ich diesen Block fertig. 

Und manche kennen auch diese Arbeit, die ich ganz gerne zeigte. Im ersten Moment denkt man, dass Spitze draufgesetzt ist, dabei ist es Quiltarbeit.

Heute war es dann soweit, beides wurde beendet, nach sicherlich 10 Jahren!!!!!

Unterdessen hängte ich heute auch wieder den Apfel und Puccini auf.

Und dann war guter Rat teuer... wohin damit?

Auf alle Fälle wollte ich die Wand an meinem Tisch im Wohnzimmer "polstern". Henner machte mich darauf aufmerksam, dass man mit der Stuhllehne schnell die Wand beschmutzen und/oder beschädigen könnte.

Also wie jetzt? Hierhin oder dahin? Schaut, das habe ich alles probiert:







Geworden ist es nun so:

Natürlich hätte ich die drei zusammen gehörigen Quilts auch zusammen hängen und versetzen können, aber nein, es soll wachsen, nicht jedesmal neu umgehängt werden.
 

Schon am Eingang soll man erkennen: Hier wohnt jemand, die Patchwork und Quilten kann!


Und diese Lücke ist doch perfekt für den Miniquilt.

Heute lasse ich das Nähzimmer so wie es ist, es wird nicht aufgeräumt, denn vielleicht mache ich morgen weiter :

Na dann.... 

 

                          die liebe Nana 


Samstag, 4. April 2026

im Vergleich

Heute - und dieser Post wird über Ostern so stehen bleiben - möchte ich Euch meine beiden Belle´s zeigen im Vergleich zueinander.

Diese Belle ist gemalt, d.h. zuerst habe ich sie gequiltet und dann gemalt. Die Federn im Hintergrund kamen nachträglich hinzu, aber Belle selbst war zuerst auf hellen Stoff gequiltet.

Im Vergleich die rein stöffliche Belle, bestehend aus 567 Einzelteilen Stoff.

Das Problem damals bei der gemalten Belle war, dass die Stofffarbe nicht deckend und sehr dünnflüssig war, aber manche Stellen einfach deckend sein mussten. Da war guter Rat teuer, aber ich hatte Glück und stand in Kontakt zu einem Ölmaler, er gab mir sehr, sehr gute Tipps. 

Die Schwierigkeit bei der stöfflichen Belle war, dass Rundungen mit so vielen Einzelteilen und dazu noch Schatten und Licht schwerer darzustellen war. Zudem war das ganze nach der sog. raw-edge-Methode gearbeitet, d.h. die Stoffkanten jedes einzelnen Stücks sind offen, also nicht umgeknickt und mit einer NZ versehen.

Irgendwie müssen die Teile ja auch an- bzw. aufeinander und fixiert werden, dieser zickzack-Stich ist leider in der Nahansicht deutlich sichtbar.
 

Besonders filigran waren teilweise die Stoffärmel, Schleifen und Kette, aber das war eine schöne Herausforderung und man darf nicht vergessen, dass ist schon einige Jahre her, mindestens sieben oder gar acht. Ich malte mit einem sehr, sehr feinen Pinsel.

Bei Belle aus Stoff hatte ich Glück, dass ich oft super passende Stoffe in meinem Fundus hatte.

Zusätzlich bekam sie eine Art Balkonbrüstung oder unterer Bilderrahmen.

Es geht bei beiden nicht um "welche ist schöner?" oder "welche gefällt besser?", es geht um die unterschiedlichen Techniken. 

Ich kenne keinen Quilt, der gequiltet und ausschließlich gemalt ist. Und die raw-edge-Methode war damals noch nicht so verbreitet in Deutschland, denn die Stoff-Belle ist sogar noch viel älter.

Ich liebe sie beide.

 

                            die liebe Nana 


Donnerstag, 25. August 2022

Verrückt, oder?

Das Zeichnen mochte ich ja schon immer, seitdem ich zurück denken kann.

Vor ein paar Jahren, wollte ich mehr Kunstquilts anfertigen. Viele von Euch haben damals den Weg von Belle mitverfolgt... das war eine schöne und aufregende Zeit für mich. Ich wollte die Quiltmalerei ein wenig mehr integrieren in meine eigenen Kunstquilts und hatte viele Ideen, dafür brauchte es auch eine gute Ausstattung und es ist verrückt, was ich alles habe!!!

Von Aquarellfarben (übringens: im Herbst nehme ich an einem Aquarellkurs teil)...

... zu Kohle und Graphitkasten...


... zu den wunderbaren Polychromos Buntstiften... 

... und ultrateuren COPIC Stiften, die es in unfassbar vielen Farben gibt...

... zu Feinmarkern, wo die Größe 0,05 so fein ist, daß daneben ein Stecknadelkopf riesig aussieht.


Und was habe ich noch?

Tintenblöcke... weiß gerade gar nicht, was das eigentlich ist.

Und dann habe ich noch Aquarellstifte, mit denen zeichnet man auf Papier und fährt dann mit Wasser drüber. Ich habe sie in standard und metallic. Krass, obwohl ich eigentlich nicht wirklich gut mit Farbe umgehen kann.


Meine ganze Textilfarbe steht im Keller, das will ich gar nicht erst hochholen.

Und flüssige Farbe braucht Pinsel, viele Pinsel, außergewöhnliche Pinsel...



Auch hier ist der feinste so unfassbar dünn... aber ich meine, ich habe noch einen feineren Pinsel.

Und all das brauchte ich (vermutete ich) für meine Pläne... und für Belle.

Dazu gibt es natürlich noch Papier in Massen... schwarzes Papier, braunes, Bütten, Aquarellblöcke, Skizzenblöcke, Papier bestehend aus zwei Seiten, damit nichts durchschimmert...

... und sogar Leinwandpapier als Block mit schöner Struktur.


Und ich? Ich zeichne auf Notizblockpapier.... das muß ich ändern.

Dies ist meine heutige Zeichnung... für Imo... sieben Wochen ist es auf den Tag genau her.

Fineliner auf Graphikpapier

                          die liebe Nana


Mittwoch, 31. Oktober 2018

Berglandschaft

Conny´s Quilt ist fertig!!!!

Er ist richtig gut geworden, jetzt aber erstmal ein vorher/nachher Vergleich:



Ich würde ihn sogar selbst behalten ;)


Nein, es fällt mir nicht schwer, ihn wieder zurück zu schicken.


Hier nun die Rückseite:


Gut, oder?


                           die liebe Nana