Montag, 31. Juli 2023

die Malgruppe

"Meine" Malgruppe war eine Woche ohne mich sehr aktiv und diese Bilder möchte ich Euch gerne zeigen:

Margitta ist in Bildungsurlaub und malt was das Zeug hält:

Thema "Glas"




Von Lisa, beides zum Thema "Blau":


Von Inke, ebenfalls zum Wochenthema "Blau":

Von Henner:

Thema "Blau"

Thema "Robert Redford"

Auf der AIDA habe ich nur 1x gezeichnet, zwei Motive.

Ein Jugendlicher saß auf einem Barhocker und dann Nordfjordeid:


Am letzten Tag unterquerten wir die Beltbrücke und dort lernte ich eine ganz entzückende Familie kennen. Der Sohn war aufgeweckt und sehr lieb und wir alle lachten viel miteinander und verabschiedeten uns sehr herzlich. 

Ich weiß nicht wie der Junge heißt, aber das was ich von ihm weiß, hilft vielleicht, meine Zeichnung ihm zukommen zu lassen. Ich hoffe, die Grundschule, in die er eingeschult wird, ist mir behilflich.

Dies ist meine Zeichnung für ihn:

Wirkt sehr duster, nicht? Ich ja auch bei Nacht. Ist nicht wirklich eine Glanzleistung und vielleicht male ich ein Bild in Aquarell... vielleicht. Wenn ich es in Aquarell besser hinbekomme, dann bekommt er es in bunt, ansonsten schicke ich diese Zeichnung.

Dazu werde ich eine Karte schreiben und einen kleinen Geldschein reinlegen, drückt mir die Daumen dass es klappt, denn ich weiß weder seinen Namen, ich weiß nur wann er Geburtstag hat.

Wird schon klappen!

                              die liebe Nana
 

Samstag, 29. Juli 2023

7 wie 10 oder gar 14

Das letzte mal war ich vor sechs Jahren in Urlaub und es wurde Zeit, dass auch ich Tapetenwechsel erfahre... nun ist meine Reise vorbei und ich habe einiges zu erzählen.

Der Veranstalter (AIDA) bietet viel für einen reibungslosen Ablauf und wenn man alles gut organisiert (wie die eigene Anreise, frühes check-in, Transfer, genug Zeit etc.) beginnt ein Urlaub sehr entspannt.

Transfer zum Schiff...

... und dann steigt die Aufregung:

LNG Gas betrieben

Meine Kabine war innenliegend und auf Deck 5, perfekt.

Hier hatte ich genug Raum, mehr braucht es nicht und das Bad war auch groß genug. Die Duschkabine war sehr modern, jedoch ohne Foto.


hier lief gerade die Sicherheitseinweisung

Das Allerwichtigste an Bord: die Bordkarte!

Auch auf der AIDA gibt es keine 13. Etage.

Samstag verließ die AIDAnova Kiel abends um 18 Uhr und der komplette Samstag wirkte wie ein Streßtag. Bis man kapiert, wo was ist und wie das mit der Bordkarte geht, wo man isst, was man macht etc., das stresste. 

Irgendwann kam ich jedoch richtig an und fand auch direkt mein Lieblingsplätzchen:

Auf Deck 6 am Theatrium irgendwo an den Fenstern... mit einem Latte oder Cocktail, mit Blick auf´s Meer, Strickzeug... es war wunderbar und mein tägliches Programm.


Und stellt Euch vor, die Aida bat am Seetag (welches der Sonntag war) sogar einen Häkeltreff an. Natürlich bin ich hin und wir waren drei Strickerinnen (und andere Frauen), die sofort in Kontakt kamen.

Auch draußen fand ich schnell mein Lieblingsplätzchen und da es recht frisch war, hatte ich den Stuhl und Ausblick meist für mich alleine.

Ein paar Eindrücke vom Seetag:


Am nächsten Morgen erreichten wir Norwegen und die erste Station hier: Bergen



in Norwegen gibt es viele Katzen

Nach Bergen sind wir über Nacht nach Nordfjordeid gefahren und der Kapitän riet uns, um ca. 4:30 Uhr aufzustehen um die Fjordeinfahrt mit zu erleben. Das habe ich auch getan.

Es regnete, aber ich war nicht die Einzige.

Jetzt schaut Euch das mal an:

Am Ziel angekommen war es für mich irgendwie abstrakt und auch zwispältig, denn Nordfjordeid ist ein Nest mit 3.000 Seelen und wir waren 6.600 an Bord (ohne Personal)! 

Es gab auch nicht viel zu sehen, aber schöne Fotos gibt es dennoch.


Eine schöne Kirche und ansonsten war da wirklich nix bis auf das Wikingermuseum, aber da war mir die Schlange zu lang. 

Ein wirklich schön gelegener Ort, wie überhaupt Norwegen landschaftlich gesehen ganz wundervoll ist.

An Bord war ich täglich im Theatrium und habe mir die Shows angesehen, war beim Karaoke, beim Alleinreisendentreff und immer wieder an meinen Lieblingsplätzen.

Nächste Station: Alesund (eigentlich gehört über das A ein kleiner Kreis). Kein wirklich super interessanter Ort.






So gefiel mir Alesund besonders gut...

Alesund sagt uns auf Wiedersehen und wir fahren in den Sonnenuntergang, ab jetzt geht die Fahrtrichtung wieder gen Süden.



Wer ganz genau hingesehen hat, hat vielleicht das Schwesternschiff entdeckt, die AIDAsol.

Sie folgte und überholte uns Richtung Starvanger, unsere letzte Station.


In Starvanger legten wir direkt an der Altstadt an, in die ich mich sofort verliebte. Starvanger selbst ist nicht so meins (wie bislang alle norwegischen Städte nicht so meins waren), aber dieses klitzekleine Altstädtchen ist wundervoll.






Wollt Ihr mal sehen, wie die Norweger freie Parkplätze bezeichnen auf norwegisch?

Jetzt möchte ich Euch mal was zeigen, hier bitte keine Kommentare zum Thema Kreuzfahrt, Umwelt und all diese Dinge, so ganz ohne eigene Gedanken bin ich auch nicht, aber ich möchte meine frischen Urlaubsimpressionen jetzt nicht nieder machen.

links die Nova (mein Schiff), rechts die Sol

Wir sagen tschüß Stavanger und fahren nach Hause, ein Seetag liegt vor uns.

Am Seetag hieß es nochmals das Meer, die Mitreisenden und die Lieblingsplätze zu genießen...

... Besonderheiten zu entdecken...

... die Abendvorstellung toll zu finden...

... die Beltbrücke zu unterqueren mit 2 m Luft nach oben...

... und ein letztes mal die AIDA in ihrer nächtlichen Pracht zu bestaunen.

Ich weiß um die Für und Wider, ich weiß mittlerweile aber auch um die wirklich guten Dinge eines solch modernen Schiffes, was wie ein kleiner Kosmos ist.

Aber wisst Ihr, es gibt auch so unzählig viele positive Dinge zu berichten, von denen man so gar nichts vorher wußte. 

Eines weiß ich aber ganz bestimmt:

Diese Besatzung von ca. 1.600 Menschen haben Ihr wirklich allerbestes gegeben, um - trotz Massenabfertigung - jedem Einzelnen das Gefühl zu vermitteln, dass man wertvoll ist, dass man nur für uns da ist und dass diese Reise etwas besonderes werden wird und wurde.

Allen, mit denen ich sprach, nahmen nichts von alledem für selbstverständlich hin. Es mangelte weder an Sauberkeit, noch an Freundlichkeit, noch an unerfüllten Wünschen.

Mein Urlaub von sieben Tagen fühlt sich an wie als wenn ich zehn, gar 14 Tage weg war. 

Es war toll, jede Stunde. Danke, Crew der AIDAnova!

                            die liebe Nana