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Donnerstag, 21. Mai 2026

wieder frei :)

Ich muss erst wieder zur Arbeit am Dienstag, das finde ich sehr schön. Geprägt werden diese Tage sein von Gammelklamotten, ein bisschen Putzen/Haushalt und viel Handarbeit (hoffentlich). 

Mir graut aber schon vor den kommenden Temperaturen, Ihr wisst ja, alles was mehr als 23 Grad ist, ist für mich nicht schön und so viel Sonnenschein erst recht nicht.

Was soll´s, der Herbst kommt bestimmt!

Das dieswöchige Malthema lautet: königlich

Dies ist mein Beitrag und naja, das ist mal wieder ein Zeichen von reiner Selbstüberschätzung und der Tatsache, dass es im Kopf viel besser aussah als die Hand es letztendlich konnte. Wen oder was es darstellen sollte, hoffe ich, erkennt Ihr trotzdem.


                          die liebe Nana


Montag, 15. Dezember 2025

Wien, Wien, nur du allein....

Mein Wochenende in Wien bei Heidi ist vorbei und ich möchte Euch gerne auf meine Reise mitnehmen:

Meine Reise ging früh los.

Der Flieger war auf beiden Strecken komplett voll und die kleine Maschine war ratzfatz am Zielort.

Die Austrian Airlines verschenkt kurz vor der Landung noch ein Schmankerl.

Heidi holte mich ab, wir sind kurz zu ihr und dann ging´s los.

Das ist die liebe Heidi.

Dort an dieser Kreuzung hängt eine Schleife, die Österreicher nennen das "Masche". Ein viraler Hype verstopft diese Kreuzung so stark durch Fotografierende, dass sogar die Polizei das Aufkommen regeln muß. 

Wir sind dann weiter zum Stephansdom.

Am nächsten Tag machten wir das, was ich unbedingt sehen wollte: wir gingen zum Zentralfriedhof und dort hatte ich zwei Ziele: Falco und Beethoven. Daraus wurden noch viele mehr... Udo Jürgens, Brahms, Mozart´s Ehrengrab, Schubert, Strauß... Also der Besuch dort war schon richtig toll und war für mich das Highlight.



das Weiße ist ein marmorner Flügel

Auch sehr schöne Gebäude stehen dort.

Hier die alten Komponisten.







Dann sind wir ins Café und die Österreicher machen schon köstliche Mehlspeisen und Torten und und und.

das kleine dunkle Teil ist eine Schokomarone

Der Christkindlmarkt war so voll, dass in der Straßenbahn die Durchsage kam, dass der Einlass gesperrt sei wegen Erreichen der maximalen Besucherzahl.

Heidi zeigte mir dafür ihr Wien und das gefiel mir sehr gut.

Am nächsten und letzten Tag war sie leider krank, so richtig, und ich bin morgens mit Sack und Pack bei ihr abgereist und alleine nach Wien Mitte gefahren. 

Ich hatte noch viel Zeit und besuchte Kirchen... überall roch es nach Weihrauch, dieser Geruch ist mir als Protestantin sehr fremd und ob ich ihn mag, da bin ich mir nicht sicher.



Ich kam am Mozarthaus vorbei, hier komponierte er den Figaro...

... und auch hier lebte er. Ich lauschte einer Führerin und sie teilte ihrer Besuchergruppe mit, dass Mozart oft umzog, denn nicht immer zahlte er seine Miete.


Zwischendurch war ich wieder auf dem Weihnachtsmarkt am Dom und aß lecker.

Es war richtig kalt in Wien, gefühlt kälter als was wirklich war, so kehrte ich immer wieder ein auf einen schönen Kaffee... ich lieb´s.

Und weiter. 

Ich kam an diesem Hof vorbei... da würde ich gerne wohnen!!!


Die ganze Innenstadt riecht nach Pferd. Kein einziger Pferdeappel liegt irgendwo, aber die Luft in angefüllt mit dem Aroma. Das inspiriert mich total und es muß früher noch doller gewesen sein. Hach, das würde ich gerne mal einen Tag erleben.

Schaut Euch doch mal diese Szenerien genauer an... ist das nicht alles toll? Die Häuser, die Gassen, die Fiaker... 





Von Heidi lernte ich, wie die Straßenschilder zu lesen sind.

Das ist z.B. nicht die erste Blutgasse, sondern die Zahl steht für den Bezirk. Hier ist es also der erste Bezirk, Blutgasse.
 

Ich kehrte wieder ein, irgendwie mußte es ein Schnitzel sein.

Dann suchte ich nach einem gemütlichen Café und fand es auch. Mein kuscheliger Platz und mein schöner Ausblick.

Das ist ein entweder Wienerisches oder Österreicherisches Gebäck.

Kurios war dieser Behälter auf einer Damentoilette, habe ich vorher noch nie gesehen.

Das war´s auch schon. 

Ich flog gestern zurück und kam ganz spät zuhause an. 

Ich wünsche Heidi gute Besserung und danke aus tiefstem Herzen für das Wochenende, ihre Zeit und Obdach. Ich werde noch lange daran denken.

 

                            die liebe Nana
 


Donnerstag, 4. September 2025

Laboe

Ihr Lieben, das wird ein bildreicher Post, denn es war ein ereignisreicher Tag.

Heute früh fuhr ich mit der Bahn nach Kiel und von dort mit der Fähre nach Laboe (gesprochen Labö).

Toll ist, dass man die Fähre mit dem D-Ticket fahren kann.

Hier, schaut, eine alte Kogge (glaube ich). Ein wichtiges Schiff vergangener Zeit, ein Lastenschiff und soviel ich weiß mit flachem Kiel.

 
 
Die Kieler Förde entlang zu schippern ist wunderbar, es fühlt sich gleich wie Urlaub an.
 
Blick zurück Richtung Kiel

da vorne ich Laboe, gut zu erkennen am Denkmal

Das sieht ja nett aus hier!

Als ich die Strandpromenade entlang ging sah ich diesen Automaten, schade, dass ich nicht das passende Geld dabei hatte.

Laboe ist bekannt für sein U-Boot-"Museum" sowie dem Marinedenkmal und beides wollte ich sehen. Es liegt direkt nebeneinander und in ein U-Boot wollte ich schon immer einmal... und sofort denke ich an "Das Boot".

Drin war es so wie vermutet und welch Glück ich hatte, erfuhr ich erst am Ende, als ich zum Torpedo kam...



Kombüse... ob man das auf einem U-Boot auch so nennt?

Schlafraum der Unteroffiziere


Periskop

enger Funkraum



Schlafraum der Oberfeldwebel

ein Klo (nur eins!)

Natürlich bin ich durch die Luken wie ein Profi... augenroll... zumindest versuchte ich elegant durch die Luke zu "gleiten". Oben festhalten, Beine durch und auf der anderen Seite rauskommen. Hat geklappt.

Dann kam ich zum Torpedoraum und schon die ganze Zeit hörte ich ein männliche Stimme vor mir, wie er alles erklärt und scheinbar vieles kennt.

Natürlich spreche ich den Herrn an und tja, welch´ Glück ich hatte... ein Torpedo, normalerweise sind sie schwarz, sagte er.

Der Herr diente selbst in einem U-Boot viele Jahre und dann stellte ich Fragen und noch mehr Fragen und gerne fasse ich zusammen:

Die Luft war schlimm, aber man merkt den Gestank nur, wenn man von Deck runterkommt. 

Die Luft wird aufbereitet, aber dennoch ist es immer die gleiche. Die USA und Russland haben Atom-U-Boote und diese können ein halbes Jahr unter Wasser sein, was sie auch tun und benutzen ein halbes Jahr lang die gleiche Luft!

Auch das Wasser ist immer das gleiche, es wird aufbereitet. Deshalb rasiert sich auch keiner und wäscht sich nicht mehr mit dem aufbereiteten Wasser... arrrgggg.

Sie hatten Korksohlen, damit sie keine Geräusche machen.

Die Feuchtigkeit bekam man nie raus, alles war immer klamm.

Es gibt immernoch nur ein Klo, maximal zwei! 

Ist das nicht interessant? Ich hätte noch viel mehr Fragen gehabt...

Dann bin ich weiter zum Turm.

Eine Schiffsmine, hat schon seinen Grund, weshalb ich diese zeige.

Ich bin auf den Turm, oberste Plattform, der Aufzug hatte eine Anzeige: 57 Höhenmeter.

Wow, was für eine wundervolle Aussicht!!!!!



Hier verweilte ich und kam ins Gespräch mit einer Berlinerin. Wenn man so oft in seinem Leben alleine unterwegs war wie ich, fällt Kontakt knüpfen nicht mehr schwer.

Der Turm hat aber noch viel, viel mehr zu bieten und es folgen ein paar Bilder.






 Dann bin ich "runter" und das war sehr beeindruckend!!!


Am Ende des Tunnels ein großer runder Raum, ganz dunkel, mit einem blauen Licht. Dieses Licht scheint durch buntes Glas von oben aus der Decke und in der Mitte darunter brennt eine Kerze. Ein wundervoller Raum und man kann nur ehrfürchtig schauen und lesen.

Man gedenkt den Toten großer Schlachten...

... oder einzelnen Soldaten oder auch "moderner" Schiffsbrüchiger, die es nicht geschafft haben.

Überall begegnen mir Fotos junger Matrosen/Soldaten und da denke ich an meinen Opa.

Mein Opa hat den Krieg als Soldat überlebt, er trug sie aber, diese Uniform. 

mein Opa

Ich sehe die Ähnlichkeit in der Familie, ich höre ihn Geschichten aus dem Krieg erzählen, schon lange lebt er nicht mehr, aber ich erinnere mich. Ich erinnere mich daran, dass er entweder Schiffsminen "legte" oder entschärfte... es ist niemand mehr da, der es exakt weiß.

Das war mein Opa, der Vater meiner Mutter. 

Das Ehrendenkmahl hat mir sehr, sehr gut gefallen.


In Laboe war ich dann noch ein Stück Kuchen essen...

... und lief ein bisschen umher.

Beim Warten auf die Fähre...

... sah ich auf´s Wasser und betrachtete Schiffe und Sportler.

modern und alt

Schön war die Fahrt wieder nach Kiel.


 

Auf der Fähre der Blick zurück... es war ein toller Tag, er wird mir in Erinnerung bleiben für lange Zeit.

 

                            die liebe Nana