Und habe ich Euch das hier eigentlich schon mal gezeigt? Das habe ich gezeichnet vor 20 Jahren! Gefällt mir heute noch. Das war mein Kater.
Mittwoch, 23. Januar 2013
Sternenhalbzeit
Die Hälfte ist vollbracht! Jetzt habe ich doch viel mehr geschafft als gedacht, vielleicht liegt´s an meiner super ausgefeilten Technik des Quiltens im Stehen.... hahaha, das war natürlich ein Scherz.
Und habe ich Euch das hier eigentlich schon mal gezeigt? Das habe ich gezeichnet vor 20 Jahren! Gefällt mir heute noch. Das war mein Kater.
Und habe ich Euch das hier eigentlich schon mal gezeigt? Das habe ich gezeichnet vor 20 Jahren! Gefällt mir heute noch. Das war mein Kater.
Material
Cosmee fragte beim gestrigen Post als Kommentar, ob ich mich nicht oft beim Quilten steche und daß sich die Fäden beim Igel bestimmt verheddern würden. Das brachte mich auf eine Idee und ich will mal was zeigen:
Das sind meine bevorzugten Quiltnadeln. Beim Quilten steche ich mir selten in den Finger, denn meist - wenn überhaupt - kommt mein Fingernagel an die Nadel. Manche nehmen auch einen Löffel, den sie mit der runden Seite von unten gegen den Quilt halten/drücken.
Und bei diesen Garnen verheddert sich nix, weder als Igel, noch beim Quilten.
Ich habe schon ein Vermögen an Fingerschutz ausgegeben und dies sind die drei, die übrigblieben, der Rest ist schon lange weggeworfen. Aber eigentlich arbeite ich nur noch mit dem pinken von Clover.
Noch mehr habe ich für Markiermaterial ausgegeben. Eigentlich ist alles okay, die Schneiderkreide ist aber für Patchwork zu dick. Mein Favorit: Bleistift in 8B.
Nicht weniger gab ich schon für Nadeln aus. Früh entdeckte ich glücklicherweise die langen PW-Nadeln, aber die hinterlassenen Löcher im Stoff störten mich immens. Eines Tages entdeckte ich die extra feinen Nadeln - auch von Clover - und seitdem nur noch damit.
Jetzt interessiert mich schon, was Ihr so benutzt.
Und schaut mal, wer sich gestern heimlich in mein Nähzimmer schlich und auf frischer Tat ertappt wurde!
Das sind meine bevorzugten Quiltnadeln. Beim Quilten steche ich mir selten in den Finger, denn meist - wenn überhaupt - kommt mein Fingernagel an die Nadel. Manche nehmen auch einen Löffel, den sie mit der runden Seite von unten gegen den Quilt halten/drücken.
Und bei diesen Garnen verheddert sich nix, weder als Igel, noch beim Quilten.
Ich habe schon ein Vermögen an Fingerschutz ausgegeben und dies sind die drei, die übrigblieben, der Rest ist schon lange weggeworfen. Aber eigentlich arbeite ich nur noch mit dem pinken von Clover.
Noch mehr habe ich für Markiermaterial ausgegeben. Eigentlich ist alles okay, die Schneiderkreide ist aber für Patchwork zu dick. Mein Favorit: Bleistift in 8B.
Nicht weniger gab ich schon für Nadeln aus. Früh entdeckte ich glücklicherweise die langen PW-Nadeln, aber die hinterlassenen Löcher im Stoff störten mich immens. Eines Tages entdeckte ich die extra feinen Nadeln - auch von Clover - und seitdem nur noch damit.
Jetzt interessiert mich schon, was Ihr so benutzt.
Und schaut mal, wer sich gestern heimlich in mein Nähzimmer schlich und auf frischer Tat ertappt wurde!
Dienstag, 22. Januar 2013
Sternengequilte
Wenn Ihr quiltet, macht Ihr Euch auch gleich einen "Igel" voller Nadeln mit Garn fertig? Ich mache das immer so.
Und soweit bin ich schon (erst), könnt Ihr´s erkennen?
Und hinten:
Und soweit bin ich schon (erst), könnt Ihr´s erkennen?
Und hinten:
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Quilten
Montag, 21. Januar 2013
Augen-Blick
Heute Vormittag habe ich wieder gewerkelt an "Augen-Blick", jetzt ist auch das Licht weg.
Das war heute das kleinste Fitzelchen:
Manchmal ist auch hier die Rückseite die bessere Seite für mich:
Die Ausbeute, jetzt wird geklebt.
Soweit bin ich heute gekommen:
Und so sieht´s aus. Naja, viel ist nicht zu sehen...
Das war heute das kleinste Fitzelchen:
Manchmal ist auch hier die Rückseite die bessere Seite für mich:
Die Ausbeute, jetzt wird geklebt.
Soweit bin ich heute gekommen:
Und so sieht´s aus. Naja, viel ist nicht zu sehen...
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Kunstquilt
Sonntag, 20. Januar 2013
wunderbar
Obwohl ich heute bereits einen Post schrieb, MUSS ich doch einen zweiten schreiben, denn Eure Kommentare bewegen mich regelrecht dazu.
Generell möchte ich vorneweg sagen, daß ich es nicht böse aufnahm, als man mir sagte, mein Frauenquilt sei nicht mehr zum Kuscheln. Dies sagte schon meine Näh-Freudin Ute, der ich vom Quilt vor Wochen erzählte und ihre Antwort darauf war: "Mit solch schweren Themen würde ich mich nicht umgeben wollen." Das machte mich stutzig. Das war nicht auf meine Arbeit bezogen, das wußte ich, sondern auf etwas ganz anderes, was ich noch nicht erfassen konnte.
Cosmees Einwand, daß der Quilt in die Öffentlichkeit gehöre, der gab mir neue Ideen und ich muß gestehen, ich dachte schon darüber nach, die Ministerin für Familie, Frauen blabla zu kontaktieren.
Und Valomea - keine Bange, ich habe es schon richtig verstanden - hat meine eigenen Gedanken nur unterstrichen.
Eben sprach ich auch mit meinem Mann darüber.
Ihr habt viele gute Ideen in den Kommentaren genannt und mich bestärkt (dankeschön!), den Quilt so in seiner Art weiter zu führen.
Wißt Ihr, der Quilt war anfangs als Kuschelquilt gedacht, da wußte ich aber selbst noch nicht, wie das ganze sich fortführen wird. Mittlerweile ist er etwas ganz anderes geworden: Mein Frauenquilt ist ein mich sehr bewegendes Stück Arbeit/Geschichte/Erinnerung und stellenweise mit viel Emotionen verbunden (ich denke da an meine Oma oder Clivia). Lassen wir diese ganz nahen Blöcke mal beiseite, so bleiben die übrig, die einzelne Berühmtheiten oder Gruppen von Frauen betreffen und sich mit diesem Thema auseinander zu setzen ist für mich schon mehr Wert als alle Blöcke zusammen genommen. Um ehrlich zu sein, ich hänge nicht ein kleines Stückchen an den genähten Stücken dieses Quilts, aber ich hänge an den Geschichten. Ich hänge an den Kommentaren von Euch. Nach so mancher Veröffentlichung der Geschichte fühle ich mich teilweise sogar befreit und irgendwie friedlich innendrin. DAS ist das, was mich mit meinem Frauenquilt verbindet.
Und wenn ich einen Quilt nähen würde und ihn vielleicht verschenken täte, was wäre der ganze Quilt ohne die Geschichten?
Ich werde mir was einfallen lassen. Auf die Idee mit einer Art Fotobuch kam ich auch schon. Vielleicht habt Ihr aber auch noch mehr Ideen, ich finde es einfach wunderbar, wenn Ihr mir Eure kreativen Gedanken mitteilt.
So sage ich danke für Eure Kommentare, für Eure Zweifel, für Eure Zusprache, für Euer Drücken und für Eure Zuversicht, daß alles gut so ist wie´s ist und auch gut enden wird.
Ich werde mir weiterhin darüber meinen graumelierten Kopf zerbrechen... ;-)
Generell möchte ich vorneweg sagen, daß ich es nicht böse aufnahm, als man mir sagte, mein Frauenquilt sei nicht mehr zum Kuscheln. Dies sagte schon meine Näh-Freudin Ute, der ich vom Quilt vor Wochen erzählte und ihre Antwort darauf war: "Mit solch schweren Themen würde ich mich nicht umgeben wollen." Das machte mich stutzig. Das war nicht auf meine Arbeit bezogen, das wußte ich, sondern auf etwas ganz anderes, was ich noch nicht erfassen konnte.
Cosmees Einwand, daß der Quilt in die Öffentlichkeit gehöre, der gab mir neue Ideen und ich muß gestehen, ich dachte schon darüber nach, die Ministerin für Familie, Frauen blabla zu kontaktieren.
Und Valomea - keine Bange, ich habe es schon richtig verstanden - hat meine eigenen Gedanken nur unterstrichen.
Eben sprach ich auch mit meinem Mann darüber.
Ihr habt viele gute Ideen in den Kommentaren genannt und mich bestärkt (dankeschön!), den Quilt so in seiner Art weiter zu führen.
Wißt Ihr, der Quilt war anfangs als Kuschelquilt gedacht, da wußte ich aber selbst noch nicht, wie das ganze sich fortführen wird. Mittlerweile ist er etwas ganz anderes geworden: Mein Frauenquilt ist ein mich sehr bewegendes Stück Arbeit/Geschichte/Erinnerung und stellenweise mit viel Emotionen verbunden (ich denke da an meine Oma oder Clivia). Lassen wir diese ganz nahen Blöcke mal beiseite, so bleiben die übrig, die einzelne Berühmtheiten oder Gruppen von Frauen betreffen und sich mit diesem Thema auseinander zu setzen ist für mich schon mehr Wert als alle Blöcke zusammen genommen. Um ehrlich zu sein, ich hänge nicht ein kleines Stückchen an den genähten Stücken dieses Quilts, aber ich hänge an den Geschichten. Ich hänge an den Kommentaren von Euch. Nach so mancher Veröffentlichung der Geschichte fühle ich mich teilweise sogar befreit und irgendwie friedlich innendrin. DAS ist das, was mich mit meinem Frauenquilt verbindet.
Und wenn ich einen Quilt nähen würde und ihn vielleicht verschenken täte, was wäre der ganze Quilt ohne die Geschichten?
Ich werde mir was einfallen lassen. Auf die Idee mit einer Art Fotobuch kam ich auch schon. Vielleicht habt Ihr aber auch noch mehr Ideen, ich finde es einfach wunderbar, wenn Ihr mir Eure kreativen Gedanken mitteilt.
So sage ich danke für Eure Kommentare, für Eure Zweifel, für Eure Zusprache, für Euer Drücken und für Eure Zuversicht, daß alles gut so ist wie´s ist und auch gut enden wird.
Ich werde mir weiterhin darüber meinen graumelierten Kopf zerbrechen... ;-)
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Frauenquilt
Sonntagspost
Dies wird ein Post mit vielen Themen werden, wo fange ich an?
Ich war mit meiner Kleinen Nachmittags in unsere Kirche gegangen und wollte schauen, wo denn die Krippe nun hängt. Ich konnte sie nirgends finden! Ich vermutete dann, daß sie sie oben in die Galerie gehängt haben, wo auch die Orgel ist und wollte die Treppe hoch gehen und da sah ich sie. Sie hängt nun in der absoluten Dunkelheit, ganz weit oben und man muß wissen, wo der Lichtschalter ist. Wenn das Licht an ist, ist sie aber voll im Lichtschein, aber dennoch, das ist kein wirklich guter oder schöner Platz. Das hätte ich gerne anders gesehen, aber das geht mich nichts mehr an, denn es ist nicht mehr meines. Ich wollte es Euch nur erzählen. Aber ich wurde ja vorher gewarnt.
Gestern quiltete ich wieder ein bischen am Sternenquilt und was entdecke ich da? Ein Riß im Stoff!
Ich bin ja nicht wirklich gut im Flicken und kann das eigentlich auch nicht, deshalb sieht´s jetzt so aus:
Wißt Ihr was? Das stimmt mich aber jetzt nicht traurig, denn dies wird ein echter Gebrauchsquilt werden und bei zwei Kindern und Hund und Katz´ ist es so besser, da weiß ich jetzt schon, daß ich nicht immer mit Sätzen komme wie: "Paß auf den Quilt auf!" oder "Nicht darauf essen!" und sowas. Er hat jetzt schon sein erstes Wehwehchen und wird noch viele dazu kriegen und ich werde einfach nur sagen: "Er wurde gemacht zum Benutzen, da muß man mit sowas rechnen." Besser so.
Gestern erreichte mich ein Kommentar zu Frauenblock, der mich wiederholt stutzig machte. Zuerst war es Cosmee, die mich fragte, ob man den Frauenquilt mit all seinen Geschichten nicht an einen geeigneten Ort geben könnte. Diese Frage beschäftigte mich sehr, ich fand aber keine Lösung. Und gestern dann war es Valomea, die in den Raum stellte, daß das so aber nicht wirklich ein Kuschelquilt sei. Beide haben natürlich recht, ohne Zweifel. Ich weiß schon gar nicht mehr, ob sich denn noch viele für die Themen aus dem Quilt interessieren? Ein paar vielleicht, aber es könnte schon sein, daß viele sagen: Nun ist´s genug mit den Geschichten. Von den persönlichen mal abgesehen, hat jemand von Euch eine Idee, was ich mit den anderen Blöcken machen könnte? Ich würde den Quilt auch verschenken, kein Problem, aber wer würde den denn haben wollen? Dieses Thema beschäftigt mich schon länger...
Kennt Ihr das? Hier kam jemand auf die Idee, Häschen zu verschenken. Der Link ist in Englisch, so will ich ein bischen was darüber erzählen. Darauf gestoßen bin ich durch die Selbermacherin, denn sie ist kräftig mit dabei. Die Idee: Man näht Hasen, legt sie irgendwo an öffentliche Plätze und jemand soll sie finden und behalten. Einfach so aus Spaß an der Freude. Das Muster für den Hasen ist frei verfügbar, so auch die Etiketten für den Hasen. Selbermacherin verteilt sie schon und ich lese bei ihrem Post die Freude direkt aus ihren Worten heraus.
Gestern Abend - ich habe ein Gastkind hier zu Besuch - nähte ich schnell drei dieser Hasen und machte den drei Mädchen eine große Freude. Jetzt überlege ich, ob ich nicht auch ein paar "aussetzen" soll, aber so schön wie die von der Selbermacherin oder dem Original kann ich das nicht.
Ich war mit meiner Kleinen Nachmittags in unsere Kirche gegangen und wollte schauen, wo denn die Krippe nun hängt. Ich konnte sie nirgends finden! Ich vermutete dann, daß sie sie oben in die Galerie gehängt haben, wo auch die Orgel ist und wollte die Treppe hoch gehen und da sah ich sie. Sie hängt nun in der absoluten Dunkelheit, ganz weit oben und man muß wissen, wo der Lichtschalter ist. Wenn das Licht an ist, ist sie aber voll im Lichtschein, aber dennoch, das ist kein wirklich guter oder schöner Platz. Das hätte ich gerne anders gesehen, aber das geht mich nichts mehr an, denn es ist nicht mehr meines. Ich wollte es Euch nur erzählen. Aber ich wurde ja vorher gewarnt.
Gestern quiltete ich wieder ein bischen am Sternenquilt und was entdecke ich da? Ein Riß im Stoff!
Ich bin ja nicht wirklich gut im Flicken und kann das eigentlich auch nicht, deshalb sieht´s jetzt so aus:
Wißt Ihr was? Das stimmt mich aber jetzt nicht traurig, denn dies wird ein echter Gebrauchsquilt werden und bei zwei Kindern und Hund und Katz´ ist es so besser, da weiß ich jetzt schon, daß ich nicht immer mit Sätzen komme wie: "Paß auf den Quilt auf!" oder "Nicht darauf essen!" und sowas. Er hat jetzt schon sein erstes Wehwehchen und wird noch viele dazu kriegen und ich werde einfach nur sagen: "Er wurde gemacht zum Benutzen, da muß man mit sowas rechnen." Besser so.
Gestern erreichte mich ein Kommentar zu Frauenblock, der mich wiederholt stutzig machte. Zuerst war es Cosmee, die mich fragte, ob man den Frauenquilt mit all seinen Geschichten nicht an einen geeigneten Ort geben könnte. Diese Frage beschäftigte mich sehr, ich fand aber keine Lösung. Und gestern dann war es Valomea, die in den Raum stellte, daß das so aber nicht wirklich ein Kuschelquilt sei. Beide haben natürlich recht, ohne Zweifel. Ich weiß schon gar nicht mehr, ob sich denn noch viele für die Themen aus dem Quilt interessieren? Ein paar vielleicht, aber es könnte schon sein, daß viele sagen: Nun ist´s genug mit den Geschichten. Von den persönlichen mal abgesehen, hat jemand von Euch eine Idee, was ich mit den anderen Blöcken machen könnte? Ich würde den Quilt auch verschenken, kein Problem, aber wer würde den denn haben wollen? Dieses Thema beschäftigt mich schon länger...
Kennt Ihr das? Hier kam jemand auf die Idee, Häschen zu verschenken. Der Link ist in Englisch, so will ich ein bischen was darüber erzählen. Darauf gestoßen bin ich durch die Selbermacherin, denn sie ist kräftig mit dabei. Die Idee: Man näht Hasen, legt sie irgendwo an öffentliche Plätze und jemand soll sie finden und behalten. Einfach so aus Spaß an der Freude. Das Muster für den Hasen ist frei verfügbar, so auch die Etiketten für den Hasen. Selbermacherin verteilt sie schon und ich lese bei ihrem Post die Freude direkt aus ihren Worten heraus.
Gestern Abend - ich habe ein Gastkind hier zu Besuch - nähte ich schnell drei dieser Hasen und machte den drei Mädchen eine große Freude. Jetzt überlege ich, ob ich nicht auch ein paar "aussetzen" soll, aber so schön wie die von der Selbermacherin oder dem Original kann ich das nicht.
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Samstag, 19. Januar 2013
Frauenrechtsquilt # 21
Der heutige Block ist etwas außergewöhnlich in seiner Thematik, denn ich kann ihn keiner bestimmten Gruppe widmen, eher zweier Geschichten.
Ich widme Block Nr. 20 den Ostsee-Frauen.
Da wundert Ihr Euch sicherlich, denn was kann man darunter verstehen? Eigentlich nichts. Und eigentlich ist es auch nur ein Teil der beiden Geschichten, denn die zweite spielt in Hamburg. Auch sind es keine selbst erlebten Abenteuer, auch kenne ich niemanden persönlich und doch haben mich diese Erzählungen so mitgenommen (in beiderlei Hinsicht), daß es für mich ein Muß ist, sie in diesem Quilt festzuhalten.
Bitte verzeiht mir Ungenauigkeiten in Ort und Zeit, in Details und mehr, aber... Ihr werdet sehen.
Alles begann mit einer Doku im Ersten oder Zweiten. Ich weiß nicht, ob sie mehrteilig war. Männer erzählten vom Krieg, vom Soldatsein, vom Fliegen, von der Kälte und von der Angst und noch viel mehr.
Und Einer erzählte, wie Soldaten eine Horde Frauen an die Ostsee führten, ihr Gewehr im Anschlag und weil sie sie nicht erschießen wollten, haben sie sie gezwungen sich auszuziehen und in die Ostsee zu gehen. Es war Winter! Und die Frauen weinten und schrien und eine nach der anderen versank im Wasser... bis keine mehr übrig war.
Das war die erste Geschichte. Schnell erzählt, nicht wahr? Als ich sie hörte, lief ein Film in meinem Kopf ab und ich habe jedes einzelne Gesicht gesehen... die Frauen der Ostsee!
Und die zweite Geschichte ist genauso schnell erzählt:
Michael Degen - der Schauspieler - erzählte, wie er in Hamburg war, damals beim Angriff mit den Feuerbomben. Überall brannte es und es war so laut und heiß und da sah er eine Mutter mit ihrer Tochter aus einem Haus rennen. Sie hielten sich an den Händen und als sie auf die Straße rannten, blieben ihre Schuhe im flüssigen Asphalt hängen...
Das war die Geschichte. Mehr kommt nicht.
Mehr braucht es nicht.
Auch hier lief der Film in meinem Kopf. Bis heute sehe ich diese Filme in meinem Kopf.
Und deshalb widme ich ihnen diesen Block, weil nicht mehr viele diese Geschichte erzählen werden. Ich hab´s getan und ich werde sie durch diesen Block in Erinnerung behalten...
... die Frauen der Ostsee
... und die Mutter mit Kind aus Hamburg.
Ihnen widme ich diesen Block.
Und da der aktuelle Wochenblock weder zu diesem, noch zu irgendeinem anderen meiner Themen paßt, habe ich beschlossen, ihn nicht zu nehmen und nähte heute nur passende Stoffe aneinander.
Ich widme Block Nr. 20 den Ostsee-Frauen.
Da wundert Ihr Euch sicherlich, denn was kann man darunter verstehen? Eigentlich nichts. Und eigentlich ist es auch nur ein Teil der beiden Geschichten, denn die zweite spielt in Hamburg. Auch sind es keine selbst erlebten Abenteuer, auch kenne ich niemanden persönlich und doch haben mich diese Erzählungen so mitgenommen (in beiderlei Hinsicht), daß es für mich ein Muß ist, sie in diesem Quilt festzuhalten.
Bitte verzeiht mir Ungenauigkeiten in Ort und Zeit, in Details und mehr, aber... Ihr werdet sehen.
Alles begann mit einer Doku im Ersten oder Zweiten. Ich weiß nicht, ob sie mehrteilig war. Männer erzählten vom Krieg, vom Soldatsein, vom Fliegen, von der Kälte und von der Angst und noch viel mehr.
Und Einer erzählte, wie Soldaten eine Horde Frauen an die Ostsee führten, ihr Gewehr im Anschlag und weil sie sie nicht erschießen wollten, haben sie sie gezwungen sich auszuziehen und in die Ostsee zu gehen. Es war Winter! Und die Frauen weinten und schrien und eine nach der anderen versank im Wasser... bis keine mehr übrig war.
Das war die erste Geschichte. Schnell erzählt, nicht wahr? Als ich sie hörte, lief ein Film in meinem Kopf ab und ich habe jedes einzelne Gesicht gesehen... die Frauen der Ostsee!
Und die zweite Geschichte ist genauso schnell erzählt:
Michael Degen - der Schauspieler - erzählte, wie er in Hamburg war, damals beim Angriff mit den Feuerbomben. Überall brannte es und es war so laut und heiß und da sah er eine Mutter mit ihrer Tochter aus einem Haus rennen. Sie hielten sich an den Händen und als sie auf die Straße rannten, blieben ihre Schuhe im flüssigen Asphalt hängen...
Das war die Geschichte. Mehr kommt nicht.
Mehr braucht es nicht.
Auch hier lief der Film in meinem Kopf. Bis heute sehe ich diese Filme in meinem Kopf.
Und deshalb widme ich ihnen diesen Block, weil nicht mehr viele diese Geschichte erzählen werden. Ich hab´s getan und ich werde sie durch diesen Block in Erinnerung behalten...
... die Frauen der Ostsee
... und die Mutter mit Kind aus Hamburg.
Ihnen widme ich diesen Block.
Und da der aktuelle Wochenblock weder zu diesem, noch zu irgendeinem anderen meiner Themen paßt, habe ich beschlossen, ihn nicht zu nehmen und nähte heute nur passende Stoffe aneinander.
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Frauenquilt
Donnerstag, 17. Januar 2013
Nana´s Nähwelt
Heute mal nichts Genähtes, denn mangels Zeit komme ich irgendwie zu nichts.
Dafür hat meine Kleine (sie ist 8 geworden und geht in die 2. Klasse) mir auf Wunsch ein neues Schild für meine Zimmertür gemacht - bitte beachtet die Schreibweise!
Und dann machte sie noch dieses Bild... ich übersetze:
"Ein Lineal kann man gut gebrauchen. Stimmt´s? Ja, natürlich gut."
Und dann kam dieses noch dazu:
"Natürlich Stoffe in 1A Qualität, super."
Und dieses:
"Ein Nähetui natürlich, toll, kannst du das gut gebrauchen. Natürlich, ein Nähetui ist praktisch."
Und zu guter letzt noch dieses:
"Hübsche Nähgarne, stimmt´s? Ja, Mann, natürlich, toll, laut lachen."
Und jetzt spielen wir Maumau...
Dafür hat meine Kleine (sie ist 8 geworden und geht in die 2. Klasse) mir auf Wunsch ein neues Schild für meine Zimmertür gemacht - bitte beachtet die Schreibweise!
Und dann machte sie noch dieses Bild... ich übersetze:
"Ein Lineal kann man gut gebrauchen. Stimmt´s? Ja, natürlich gut."
Und dann kam dieses noch dazu:
"Natürlich Stoffe in 1A Qualität, super."
Und dieses:
"Ein Nähetui natürlich, toll, kannst du das gut gebrauchen. Natürlich, ein Nähetui ist praktisch."
Und zu guter letzt noch dieses:
"Hübsche Nähgarne, stimmt´s? Ja, Mann, natürlich, toll, laut lachen."
Und jetzt spielen wir Maumau...
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sonstiges
Mittwoch, 16. Januar 2013
erste Quiltarbeiten
Ich habe ja meine ganz eigene Quilttechnik und die ist alles andere als perfekt, vorbildlich noch wunderschön. Aber es ist meine und das Ergebnis reicht mir allemal, ich habe nicht den Anspruch an mich, beim Handquilten zu den Guten zu gehören.
Ich quilte mittlerweile ohne Rahmen und im Stehen, das ist nicht wirklich bequem, aber irgendwie klappt das besser als im Sitzen.
Und so sieht´s aus bis jetzt ...
Ich quilte mittlerweile ohne Rahmen und im Stehen, das ist nicht wirklich bequem, aber irgendwie klappt das besser als im Sitzen.
Und so sieht´s aus bis jetzt ...
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Quilten
Sternensandwich
Bevor ich Euch den Sandwich zeige, schaut Euch doch mal dieses tolle Foto an. So sah es vor meinem Fenster heute morgen um 8.15 Uhr aus. Ist das nicht schön?
Eben bin ich mit den Sandwichen fertig geworden, denn so langsam regt es mich auf, daß mich überall offene Projekte anschauen und der Sternenquilt wird nun fertig gemacht, basta!
Ich entschied mich zum Handquilten, damit er weich bleibt, denn der Sternenquilt soll wirklich zum Zudecken sein und mit der Maschine wird es doch steifer oder härter, je nachdem wie man es bezeichnen will.
Ich habe den Sandwich mit den krummen Sicherheitsnadeln zusammengesteckt und den Rand geheftet. Der geheftete Rand bleibt so lange, bis das Binding angenäht ist. So stelle ich sicher, daß sich der Rand nicht wellt, was mir meistens passiert nach dem Quilten. Das mache ich übrigens bei allen Quilts so, auch bei der Krippe war dies der Fall. Und jetzt liegt er hier, dick und fett.
Und mit diesem Garn will ich quilten, schön grell und schön auffällig. Ich denke, ich werde je 2 x diagonal pro Stern eine Linie quilten und hoffe, daß das ausreicht und noch einigermaßen gut aussieht.
Eben bin ich mit den Sandwichen fertig geworden, denn so langsam regt es mich auf, daß mich überall offene Projekte anschauen und der Sternenquilt wird nun fertig gemacht, basta!
Ich entschied mich zum Handquilten, damit er weich bleibt, denn der Sternenquilt soll wirklich zum Zudecken sein und mit der Maschine wird es doch steifer oder härter, je nachdem wie man es bezeichnen will.
Ich habe den Sandwich mit den krummen Sicherheitsnadeln zusammengesteckt und den Rand geheftet. Der geheftete Rand bleibt so lange, bis das Binding angenäht ist. So stelle ich sicher, daß sich der Rand nicht wellt, was mir meistens passiert nach dem Quilten. Das mache ich übrigens bei allen Quilts so, auch bei der Krippe war dies der Fall. Und jetzt liegt er hier, dick und fett.
Und mit diesem Garn will ich quilten, schön grell und schön auffällig. Ich denke, ich werde je 2 x diagonal pro Stern eine Linie quilten und hoffe, daß das ausreicht und noch einigermaßen gut aussieht.
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