Der dritte Block des Grandmothers´ Choice ist da und ich freue mich, Euch heute mein Exemplar zu zeigen. Wie Ihr wißt, widme ich jeden Block einer bestimmten Person oder Gruppe, um auch für mich selbst meinen Quilt zu etwas ganz besonderem zu machen.
Block Nr. 3 widme ich den Frauen des alten Chinas!
Zum ersten Mal traf ich auf dieses Thema, als ich mit meinen Klassenkameraden ins Ledermuseum ging, welches sich in meiner Heimatstadt Offenbach am Main befindet. Dort wird alles mögliche gezeigt was mit Leder zu tun hat, angefangen von der Pelzbekleidung der Eskimos über Lederkoffer über die Lederverarbeitung bis hin zu kleinen Dingen aus Leder. Und da sah ich in einer Vitrine einen klitzekleinen Lederschuh, reich verziert und sehr hübsch, aber merkwürdig aussehend. Daneben ein Wachsding, was nicht wirklich zu erkennen war. Auf dem dabeistehenden Schild war dann die Erklärung: es war der Wachsabdruck eines chinesischen Frauenfußes, der in diesen Schuh paßte. Nun, was soll´s - dachte ich mir - verstehe ich eh nicht. Ich war Schülerin und mit anderen Dingen mehr beschäftigt als mit sowas Abstraktem.
Vor ca. 5 Jahren las ich dann dieses Buch von Lisa See und plötzlich wurde mir vieles klar!
Im alten China wurden Mädchen höheren Standes die Füße gebunden! Dies bedeutete, daß man im jungen Kindesalter ihnen die Füße hart bandagierte, was natürlich schmerzhaft war und sie auch taub machte. Aber da hörte es nicht auf, nein, es ging noch härter weiter. Die Mütter/Großmütter brachen den Mädchen die Fußknochen (bis auf den großen Zeh), banden diese Zehen eng an den Fußballen (also unter die Füße) und manche legten auch Holzstücke oder sowas darunter. Dann wurde bandagiert und immer wieder neu gebrochen und gebunden, bis die Füße aufhörten zu wachsen und sichergestellt war, daß die Knochen nicht mehr zusammenwuchsen. Neben den unsagbaren Schmerzen kamen auch noch schlimme Infektionen der Füße hinzu und manchmal faulte auch das Fleisch. Mit hübschen Bandagen, Parfum und klitzekleinen Schuhchen machte man die Füße hübsch und ansehnlich und je kleiner das verkrüppelte Füßchen, desto erotischer und angesehener die Frau.
Natürlich waren Bäuerinnen verschont, Feldarbeit konnte man so nicht machen, auch machten die Mongolen da nicht mit und so manch anderes Provinzvolk auch nicht, aber "Lotusfüße" - wie man die gebundenen Füße auch nennt - waren nötig, um auch auf dem Heiratsmarkt ganz vorne mit dabei zu sein.
Laufen konnten diese Frauen nicht mehr oder wenn doch, dann nicht weit. Sie verließen kaum mehr das Haus, wurden anfälliger für Krankheiten, wurden breiter (aber auch das war schön damals) und demütiger, weil sie ohne Hilfe nicht wirklich fähig waren, am alltäglichen Leben teilzunehmen.
Erst 1911 verbot die Volksrepublik China das Binden der weiblichen Füße, was aber bis 1930 immernoch gemacht wurde, wenn auch nicht mehr standardmäßig. 1949 verbot die Regierung unter Mao Zedong endgültig das Füßebinden, gut so, aber ich möchte die Jahreszahl wiederholen: 1949!!!!!
Und diesen Block widme ich all den Mädchen von damals, die unter Schmerzensschreien diese Prozedur erleiden mußten, nur um einem Schönheitsideal zu folgen. Ich widme ihn den Frauen des alten Chinas, die kaum das Haus verlassen konnten und auf verkrüppelten Füßen und unter Schmerzen ein leben Leben mußten, was uns heute unvorstellbar ist.
Wer sich gerne genauer informieren möchte, für den habe ich hier einen Wiki-Link, dort findet Ihr auch Bilder.
Samstag, 15. September 2012
Donnerstag, 13. September 2012
"Das unendliche Blau"
Morgen ist es nun soweit, die Messe "Nadel und Faden 2012" öffnet ihre Pforten in Osnabrück und ich fahre hin!!! Grund hierfür ist eine Einladung, weil mein Quilt angenommen wurde, den ich zum textilen Wettbewerb extra angefertigt hatte. Das diesjährige Thema lautet "Das Unendliche Blau" und die Endmaße waren wahrlich klein: 20 x 32 cm, Hoch- oder Querformat, ganz egal.
Ich googelte mal wieder nach einem passenden Motiv und durchforstete das Internet, mir war klar, daß ich bei Anblick eines passenden Fotos genau wissen würde, DAS ist das Unendliche Blau. So stieß ich durch Zufall auf eine Fotografie, die in mir das weckte, wonach ich suchte. Ich schrieb die Fotografin an und bekam promt die Zustimmung, ihr Foto als Vorlage zu benutzen. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an Bettina.
Auf dem Foto sind Mobulas zu sehen, sie gehören in die gleiche Tierfamilie wie die Mantas, nur "fliegen" sie tatsächlich auch mal aus dem Wasser heraus! Ist DAS nicht Unendlich? Schweben in der Weite des Ozeans, der nirgends aufhört und aus dem alles Leben kommt...
Und das ist meine Arbeit in Stoff. Ich möchte sie hier aus unterschiedlichen Entfernungen zeigen, weil sie tatsächlich anders wirkt, je nach Lichteinfall.
Die Schwänze sind gequiltet und die Wasserbewegung versuchte ich möglich realistisch nachzuahmen.
Morgen früh fahre ich mit dem Zug nach Osnabrück, schaue mir mein Werk unter all den anderen an (übrigens: es wurden 140 Arbeiten eingesandt und 50 angenommen) und werde Euch berichten, bestimmt bringe ich viele Fotos mit.
Ich googelte mal wieder nach einem passenden Motiv und durchforstete das Internet, mir war klar, daß ich bei Anblick eines passenden Fotos genau wissen würde, DAS ist das Unendliche Blau. So stieß ich durch Zufall auf eine Fotografie, die in mir das weckte, wonach ich suchte. Ich schrieb die Fotografin an und bekam promt die Zustimmung, ihr Foto als Vorlage zu benutzen. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an Bettina.
Auf dem Foto sind Mobulas zu sehen, sie gehören in die gleiche Tierfamilie wie die Mantas, nur "fliegen" sie tatsächlich auch mal aus dem Wasser heraus! Ist DAS nicht Unendlich? Schweben in der Weite des Ozeans, der nirgends aufhört und aus dem alles Leben kommt...
Und das ist meine Arbeit in Stoff. Ich möchte sie hier aus unterschiedlichen Entfernungen zeigen, weil sie tatsächlich anders wirkt, je nach Lichteinfall.
Die Schwänze sind gequiltet und die Wasserbewegung versuchte ich möglich realistisch nachzuahmen.
Morgen früh fahre ich mit dem Zug nach Osnabrück, schaue mir mein Werk unter all den anderen an (übrigens: es wurden 140 Arbeiten eingesandt und 50 angenommen) und werde Euch berichten, bestimmt bringe ich viele Fotos mit.
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Kunstquilt
Dienstag, 11. September 2012
Heißluftballons
Jetzt will ich mal eine andere Arbeit zuerst zeigen und zwar die meiner Tochter. Endlich hat sich jemand erbarmt und diese klebe/schneid/Stoff-Sache angefangen und beendet. Und so soll es aussehen - von Profis gemacht:
Und so sieht es aus, wenn 7-jährige Profis das machen:
Sie war echt Feuer und Flamme und werkelte und werkelte, schnitt mit einem Teppichmesser (oft dachte ich, was, wenn sie abrutscht?????????) und ist nun ganz stolz. Jetzt hängt es im Flur über unserem Schuhregal.
Und soweit ist meine Stickerei jetzt:
Wollkauf, mehr nicht
Heute kam auch meine bestellte Wolle an, sie ist von hier. Von da hatte ich damals auch die Wolle "Braunbär unter freiem Himmel" gekauft und die rosa/braune heißt: "Baummädchen II" und die blaue Wolle heißt "Atlantic flame". Schön, gell? Daraus werde ich Socken stricken und mir ein schönes Muster suchen. Mehr habe ich nicht zu berichten, die Stickerei wächst und La France ruht, vielleicht finde ich morgen ein bischen Zeit, daran zu arbeiten.
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Stricken
Montag, 10. September 2012
Stoffe und Sticken
Es ist ja nicht so, daß ich Stoffe brauche...
Es ist auch nicht so, daß ich ein neues Projekt starte...
Es ist ebenfalls nicht so, daß ich irgendwas mit neuen Stoffen vorhätte...
... ich habe einfach nur Freude daran!
Und meine Stickarbeit wächst auch. Die mache ich anstelle von Stricken, abends, während ich fern sehe.
Diese Woche muß ich aber ein bischen was tun im Haushalt. Der neue Sonnenstand zeigt mir, wo hier die Staubmäuse wohnen und wo ich schon lange nicht mehr mit einem Lappen war. Und mal wieder ausmisten und wegwerfen, das ist auch nötig. Und an La France werde ich mich auch wieder dransetzen, die Zeit läuft und noch ist alles ganz entspannt. Und eine Idee zur Rettung der Krippe habe ich auch schon im Kopf. Ihr dürft weiterhin gespannt sein.
Es ist auch nicht so, daß ich ein neues Projekt starte...
Es ist ebenfalls nicht so, daß ich irgendwas mit neuen Stoffen vorhätte...
... ich habe einfach nur Freude daran!
Und meine Stickarbeit wächst auch. Die mache ich anstelle von Stricken, abends, während ich fern sehe.
Diese Woche muß ich aber ein bischen was tun im Haushalt. Der neue Sonnenstand zeigt mir, wo hier die Staubmäuse wohnen und wo ich schon lange nicht mehr mit einem Lappen war. Und mal wieder ausmisten und wegwerfen, das ist auch nötig. Und an La France werde ich mich auch wieder dransetzen, die Zeit läuft und noch ist alles ganz entspannt. Und eine Idee zur Rettung der Krippe habe ich auch schon im Kopf. Ihr dürft weiterhin gespannt sein.
Samstag, 8. September 2012
Frauenrechtsquilt # 2
Der neue Block des Frauenrechtsquilts ist herausgegeben und der war gar nicht so einfach zu nähen. Und wie bereits angekündigt, widme ich jeden Block einer Person oder Gruppe, so wird mein Quilt ein ganz persönliches Werk.
Ich widme meinen Block Nr. 2 meiner Oma, den liebsten Menschen, den ich je gekannt habe.
Wir Enkelkinder nannten sie Maine-Oma, der Fluß Main steckt darin und sie war ein Frankfurter Mädchen. Sie ist die Mutter meiner Mutter und wir sind die 5. Generation Mädchennachkommen, denn schon ihre Mutter hatte nur Schwestern und so ging es weiter bis heute - ich habe Mädchen, meine Schwester hat ein Mädchen und selbst meine Cousine hat ein Mädchen.
Meine Oma war der wunderbarste Mensch, den man sich nur vorstellen kann und eine wundervolle Oma. Wie sie als Frau oder Mutter war, das spielt für mich keine Rolle, ich kenne sie als gütige Oma, die nichts für mich empfand als Liebe.
Meine Oma war mit einem schwierigen Mann verheiratet und nicht immer war ihr Leben leicht. Sie erzählte mir oft, wie sehr sie ihren Vater liebte, wie schwer es im Krieg in Frankfurt war, wie gerne sie arbeiten ging und wie sehr sie ihr erstes Enkelkind liebt... mich. Sie erzählte mir auch von mir, damals, als ich klein war, krank war, Sahne liebte und mich Nana nannte.
Erst sehr spät lernte meine Oma Hosen kennen. Kaum vorstellbar, aber so war es. Ganz früher kannte ich sie mit Kitteln, später legte sie diese ab. Und wenn man sie abholte, weil man mit ihr etwas unternehmen wollte, da wußte man, daß sie gestriegelt und geschniegelt fertig auf einen wartete. Immer war sie piccobello. Sehr gerne trug sie dieses.... wie heißt nochmal das Muster?... Hahnentritt?... Kleid mit dem Muster oder ein dunkelblaues und darin ein rosanes Tüchlein in der Brusttasche.
Sie kochte lecker, wenn auch aus heutiger Sicht vitaminabtötend, sie backte den wunderbarsten Käsekuchen der Welt, machte die unglaublichste Frankfurter Grüne Soße und rauchte bis zum Schluß. Sie strickte gut und viel und sie stickte. Kleine, zarte Röslein auf eine unendlich großen Tischdecke. Von ihr lernte ich, daß die gute Stickerin an ihrer Rückseite der Stickarbeit zu erkennen ist. Sie brachte mir das Häkeln bei. Sie war Stadtmensch, durch und durch, liebte Wolle und Tischdecken, die sie in Massen hatte. Sie erzählte mir, wie gerne sie es gesehen hätte, wenn eine ihrer beiden Töchter in Weiß geheiratet hätten.
Eines Tages erlitt sie einen Hirnschlag. Sie konnte nicht mehr sprechen und auch was sie sonst so mitbekam, war nicht ganz sicher. Ich wohnte hier im Norden, war also schon weggezogen und bekam das alles nicht so richtig mit. Und dann kam eines Tages der Anruf, daß sie gestorben sei.
Meine Oma war tot. Ihre Beerdigung war noch vor unserer Hochzeit (in Weiß!) und auch hatte sie nicht gewußt, daß ich schwanger war. So steckte ich mit einer Nadel ein Ultraschallbild an die Schleife des Trauerkranzes und auch bei meiner Hochzeit hatte ich ein Bild von ihr in meiner Tasche.
Das ist nun lange her, 10 Jahre bestimmt und doch fehlt sie mir. Und wenn ich einmal Oma werden sollte, dann wünsche ich mir, so zu sein wie sie.
Und für sie ist dieser Block.
In tiefer Liebe!
Ich widme meinen Block Nr. 2 meiner Oma, den liebsten Menschen, den ich je gekannt habe.
Wir Enkelkinder nannten sie Maine-Oma, der Fluß Main steckt darin und sie war ein Frankfurter Mädchen. Sie ist die Mutter meiner Mutter und wir sind die 5. Generation Mädchennachkommen, denn schon ihre Mutter hatte nur Schwestern und so ging es weiter bis heute - ich habe Mädchen, meine Schwester hat ein Mädchen und selbst meine Cousine hat ein Mädchen.
Meine Oma war der wunderbarste Mensch, den man sich nur vorstellen kann und eine wundervolle Oma. Wie sie als Frau oder Mutter war, das spielt für mich keine Rolle, ich kenne sie als gütige Oma, die nichts für mich empfand als Liebe.
Meine Oma war mit einem schwierigen Mann verheiratet und nicht immer war ihr Leben leicht. Sie erzählte mir oft, wie sehr sie ihren Vater liebte, wie schwer es im Krieg in Frankfurt war, wie gerne sie arbeiten ging und wie sehr sie ihr erstes Enkelkind liebt... mich. Sie erzählte mir auch von mir, damals, als ich klein war, krank war, Sahne liebte und mich Nana nannte.
Erst sehr spät lernte meine Oma Hosen kennen. Kaum vorstellbar, aber so war es. Ganz früher kannte ich sie mit Kitteln, später legte sie diese ab. Und wenn man sie abholte, weil man mit ihr etwas unternehmen wollte, da wußte man, daß sie gestriegelt und geschniegelt fertig auf einen wartete. Immer war sie piccobello. Sehr gerne trug sie dieses.... wie heißt nochmal das Muster?... Hahnentritt?... Kleid mit dem Muster oder ein dunkelblaues und darin ein rosanes Tüchlein in der Brusttasche.
Sie kochte lecker, wenn auch aus heutiger Sicht vitaminabtötend, sie backte den wunderbarsten Käsekuchen der Welt, machte die unglaublichste Frankfurter Grüne Soße und rauchte bis zum Schluß. Sie strickte gut und viel und sie stickte. Kleine, zarte Röslein auf eine unendlich großen Tischdecke. Von ihr lernte ich, daß die gute Stickerin an ihrer Rückseite der Stickarbeit zu erkennen ist. Sie brachte mir das Häkeln bei. Sie war Stadtmensch, durch und durch, liebte Wolle und Tischdecken, die sie in Massen hatte. Sie erzählte mir, wie gerne sie es gesehen hätte, wenn eine ihrer beiden Töchter in Weiß geheiratet hätten.
Eines Tages erlitt sie einen Hirnschlag. Sie konnte nicht mehr sprechen und auch was sie sonst so mitbekam, war nicht ganz sicher. Ich wohnte hier im Norden, war also schon weggezogen und bekam das alles nicht so richtig mit. Und dann kam eines Tages der Anruf, daß sie gestorben sei.
Meine Oma war tot. Ihre Beerdigung war noch vor unserer Hochzeit (in Weiß!) und auch hatte sie nicht gewußt, daß ich schwanger war. So steckte ich mit einer Nadel ein Ultraschallbild an die Schleife des Trauerkranzes und auch bei meiner Hochzeit hatte ich ein Bild von ihr in meiner Tasche.
Das ist nun lange her, 10 Jahre bestimmt und doch fehlt sie mir. Und wenn ich einmal Oma werden sollte, dann wünsche ich mir, so zu sein wie sie.
Und für sie ist dieser Block.
In tiefer Liebe!
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Frauenquilt
3 Mädel Haus
In dieser, unserer Wohnung leben nebst meinem Mann drei Mädels... die eine ist 7, die andere 9 und die dritte 45. Es ist immer was los, es ist immer laut und zickig und Geduld kennen wir vier überhaupt nicht. Hier fliegen oft die Türen, hier kreischt man sich auch mal an und man ruft sich durch die ganze Bude: "Mamaaaaaa!".... "Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa?".... "Wo bist duuuuuuuuuuuuuuu?".... "Hieeeeeeer!"
Zu erwähnen sei, das unsere Wohnung nur 76 qm hat!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Aber wo zwei Kinder einer kreativen Mutter leben, ist die Kreativität auch dreifach vorhanden. Und ich zeige Euch nun Handarbeit x 3:
Meine:
Ein paar Detailbilder gibt´s auch. Das ich das Geschirr in gelb machte, war keine so gute Idee.
Und nun Kreativität Nummero zwo, 9 Jahre. Sie haben in der Schule gewebt und als sie mir sagte, daß sie jetzt auch webt, fand ich das schon komisch. Sie hat doch keinen Webrahmen. Und dann zeigte sie mir, was sie gelernt hatte. Das habe ich vorher selbst noch nie gesehen und finde das echt toll.
Als Motiv möchte sie einen Leuchtturm weben.
Kreativität Nr. drei, 7 Jahre alt. Sie kramte aus der Blueraybrennerverpackung (das war eines der beiden Hochzeitsgeschenke ihres Vaters) das Styroporinnenleben heraus und bastelte einen Hund. Grandios, wie ich finde!!!
Und heute morgen flogen Gänse über unsere Siedlung hinweg. Schaut.... der Herbst ist da!
Und übrigens:
dies ist mein 300. Post!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Zu erwähnen sei, das unsere Wohnung nur 76 qm hat!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Aber wo zwei Kinder einer kreativen Mutter leben, ist die Kreativität auch dreifach vorhanden. Und ich zeige Euch nun Handarbeit x 3:
Meine:
Ein paar Detailbilder gibt´s auch. Das ich das Geschirr in gelb machte, war keine so gute Idee.
Und nun Kreativität Nummero zwo, 9 Jahre. Sie haben in der Schule gewebt und als sie mir sagte, daß sie jetzt auch webt, fand ich das schon komisch. Sie hat doch keinen Webrahmen. Und dann zeigte sie mir, was sie gelernt hatte. Das habe ich vorher selbst noch nie gesehen und finde das echt toll.
Als Motiv möchte sie einen Leuchtturm weben.
Kreativität Nr. drei, 7 Jahre alt. Sie kramte aus der Blueraybrennerverpackung (das war eines der beiden Hochzeitsgeschenke ihres Vaters) das Styroporinnenleben heraus und bastelte einen Hund. Grandios, wie ich finde!!!
Und heute morgen flogen Gänse über unsere Siedlung hinweg. Schaut.... der Herbst ist da!
Und übrigens:
dies ist mein 300. Post!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Freitag, 7. September 2012
gemütlich
Ich liebe Herbsttage, auch wenn offiziell noch kein Herbst ist. Und heute ist es richtig schön herbstlich hier im hohen Norden.... Wind, Wolken, aufpeitschendes Wasser, der Regen fast waagrecht... herrlich und so schön gemütlich zuhause.
Da meine Socken fertig wurden und ich mit dem Kreuzstich noch nicht so gut befreundet bin, mache ich eine nette "Redwork"-Stickerei, nur in bunt. Vielleicht schenke ich das meiner guten Freundin in Hessen, sie liebt ihren Garten und das Motiv wird ihr gut gefallen.
Da meine Socken fertig wurden und ich mit dem Kreuzstich noch nicht so gut befreundet bin, mache ich eine nette "Redwork"-Stickerei, nur in bunt. Vielleicht schenke ich das meiner guten Freundin in Hessen, sie liebt ihren Garten und das Motiv wird ihr gut gefallen.
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Sticken
Mittwoch, 5. September 2012
angekommen
Heute sind gleich drei Dinge angekommen:
Meine Schere ist wieder da!!!!!
Das Schleifen und Einstellen hat 11,76 € gekostet zzgl. Mwst. und Fracht. Geht doch. Sie schneidet jetzt ohne diese Zacke am Stoff, ich glaube, sowas nennt man Grat oder so. Ich bin froh.
Angekommen sind auch die bei Nina bestellten Stoffe, die sie aus ihrem Privatlager verkauft hat. Alles Batiks, mal große, mal kleine Stücke. Wirken ein bischen düster.
Meine Schere ist wieder da!!!!!
Das Schleifen und Einstellen hat 11,76 € gekostet zzgl. Mwst. und Fracht. Geht doch. Sie schneidet jetzt ohne diese Zacke am Stoff, ich glaube, sowas nennt man Grat oder so. Ich bin froh.
Und dann haben mein Mann und ich ja 10. Hochzeitstag diesen Monat und normalerweise schenken wir uns nichts, sondern gehen nur schön Frühstücken. Aber weil es unser 10. Hochzeitstag ist und ich schon bei dem Thema bin, will ich auch ein bischen ausholen (wir haben heute keinen Hochzeitstag!).
Geheiratet haben wir, da war ich bereits im 5. Monat schwanger. Das Kleid mußte ich sage und schreibe vier mal ändern lassen. Es war ein wunderschönes Goldbrokatkleid mit Schleppe, ein Traumkleid!
Den Tag unserer Hochzeit hatte ich fast minutiös geplant und so liefen wir vom Standesamt hinüber zur Kirche und danach hinüber zum Hotel und Restaurant, denn alles lag direkt am Marktplatz. Und weil dieser Tag ein Freitag war, war auch tatsächlich Wochenmarkt und wir ernteten viele Glückwünsche. Nach dem Essen gab´s noch Hochzeitstorte und dann sind wir beide in den Flieger und ab nach Venedig. Wir flogen in Hochzeitskluft und viele fragten uns bei dem Zwischenstopp in Frankfurt, ob wir einen Film drehen oder ob das alles echt sei. Man kann auch gut mit so einem großen Reifrock sitzen und fliegen, hätte ich nicht gedacht. Von der Fluggesellschaft gab es auch noch ein Fläschchen Champus und einen besseren Platz, die Maschine war eh recht leer. Und als wir dann endlich um 23 Uhr in Venedig ankamen, wollten wir unbedingt noch ein bischen herumlaufen und trafen tatsächlich drei weitere Brautpaare, ebenfalls in weiß. Aber soll ich Euch was sagen? Keine war so schön wie ich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Hier auf dem Piazetta San Marco, hinter uns der Dogenpalast:
Ich bin so gar kein romantischer Mensch und steh´ eher auf praktische Sachen und so vereinbare ich immer mit meinem Mann, was wir uns schenken... zu Weihnachten, zum Geburtstag und diesmal auch zum Hochzeitstag. Normalerweise schenken wir uns immer in Gedanken Geld und jeder bestellt sich nach Herzenslust was (Stoff natürlich!!!!), so machten wir es auch dieses mal.
Das hier schenke ich meinem Mann (er darf es vorher aber schon benutzen):
Und das hier schenkt er mir.... Bild folgt gleich.
Ich war mal auf einem Flohmarkt und kam bei einem Steinmetz vorbei. Da sah ich einen Grabstein stehen, der war so wunder-, wunder-, wunderschön, daß ich fragen mußte, was das für ein Stein sei. Dunkelgrau, fast schwarz und er schimmerte in allen Blautönen, die man sich nur vorstellen kann. Er sagte, es sei ein Labradorith. Wie ich bin, googelte ich gleich danach und seitdem ließ mich dieser Stein nicht mehr los, ich mußte auch einen haben.
Ein dunkler, bläulicher Labradorith wird auch Spektrolith genannt, weil er in den Spektralfarben schimmern kann. Es stammt aus Finnland, ist ein Feldspat und kann als Labradorith auch golden oder grünlich schimmern. Die Esoteriker ordnen ihm Kreativität zu und er soll die Fantasie beflügeln.
Und dies ist mein Trommelstein - wie gesagt, er schimmert nur, er ist nicht wirklich blau, nur, wenn man ihn bewegt.
Und das ist mein Kettenanhänger im Schimmer:
Man kann auch durch ihn hindurchsehen:
Und so "häßlich" ist er, wenn er ohne passenden Lichteinfall und Bewegung ist:
Montag, 3. September 2012
Block # 1
Wie ich bereits bei meinem letzten Post mitteilte, mache ich mit bei dem Grandmothers Choice, also dem Frauenrechtsquilt.
Diesen, meinen ersten Block habe ich extra und absichtlich in den original Farben der Suffragetten aus England gestaltet: lila, weiß und grün.
Mein Block # 1 trägt den Namen "Emmeline" und er heißt so in Anlehnung an Emmeline Pankhurst, eine Mitbegründerin der Suffragetten und erfolgreiche Frauenrechtlerin aus England, die glücklicherweise noch am Ende ihres Lebens ihren Erfolg erleben durfte!
Hier ein paar deutsche Fakten zum Frauenrecht:
1754 - erste Frau promivierte
1900 - man erteilte das Recht auf uneingeschränktes Frauenstudium
1919 - Erteilung des Frauenwahlrechts
1949 - die Gleichberechtigung von Mann und Frau wird im Grundgesetz verankert (erst 1949!!!)
1958 - das Lehrerinnenzölibat (!!!!!) wird aufgehoben
Wir haben Emmeline und allen "Blaustrümpfen"* auf dieser Welt viel zu verdanken.
* Blaustrümpfe nannte man früher abfällig emanzipierte Frauen
Diesen, meinen ersten Block habe ich extra und absichtlich in den original Farben der Suffragetten aus England gestaltet: lila, weiß und grün.
Mein Block # 1 trägt den Namen "Emmeline" und er heißt so in Anlehnung an Emmeline Pankhurst, eine Mitbegründerin der Suffragetten und erfolgreiche Frauenrechtlerin aus England, die glücklicherweise noch am Ende ihres Lebens ihren Erfolg erleben durfte!
Hier ein paar deutsche Fakten zum Frauenrecht:
1754 - erste Frau promivierte
1900 - man erteilte das Recht auf uneingeschränktes Frauenstudium
1919 - Erteilung des Frauenwahlrechts
1949 - die Gleichberechtigung von Mann und Frau wird im Grundgesetz verankert (erst 1949!!!)
1958 - das Lehrerinnenzölibat (!!!!!) wird aufgehoben
Wir haben Emmeline und allen "Blaustrümpfen"* auf dieser Welt viel zu verdanken.
* Blaustrümpfe nannte man früher abfällig emanzipierte Frauen
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Frauenquilt,
Nähen,
sonstiges
freie Frauen!
Ihr Lieben, heute mal ein ganz anderes Thema, was doch mit Nähen zu tun hat.
Ich stieß durch einen anderen Blog auf diesen hier. Es ist ein US-amerikanischer, scheinbar neu kreierter Blog, der sich mit dem Thema Frauenrechte befaßt und dies in einem Block der Woche festhält. Es geht um die Rechte der Frauen und vor allem auch um die Frauen, die damals den Weg ebneten, was für uns heute so selbstverständlich ist: das Wahlrecht (die Schweizerinnen dürfen ja selbst noch nicht soooo lange wählen!), das Selbstbestimmungsrecht, das Recht zu Arbeiten etc.
Nun lacht nicht, aber ich stieß zum ersten mal auf dieses Thema bei "Haus am Eaton Place". Wer liebte nicht diese wunderbare Sendung und in einer Folge kam Rose aus dem Gefängnis (die Familie hatte sie dort herausgeholt), weil sie mit all den anderen Frauen für ihre Rechte demonstrierte. Dort im Gefängnis traten die Frauen in einen Hungerstreik und wurden brutalst zwangsernährt durch einen Schlauch durch ihre Nase!!! Das hat mich damals sehr schockiert und ich will gar nicht wissen, was sie alles mitmachen mußten.
Und diesen Frauen, und auch all denen, die es noch nicht so gut haben wie wir heute, sind diese Wochenblöcke gewidmet und ich mache mit.
Das ganze geht über 49 Wochen, jede Woche gibt es einen Block, den man schön nachnähen kann. Zum Schluß hat jede Frau ihren eigenen Quilt der Frauenrechte oder Suffragetten oder wie auch immer er heißen mag.
Ich bin alles andere als eine Frauenrechtlerin, ich gehöre zu denen, die ihr freies Leben leben und genießen, ohne auch nur etwas dazu beigetragen zu haben. Ich habe das Glück, in einem freien Land geboren zu sein und wenn ich an all das denke, was man so über Beschneidungen in Afrika weiß, über das niedrigste Leben der Frauen in Afghanistan, über Verkauf kleiner Mädchen in Asien... da wird einem ganz anders.
Vielleicht fühlt sich die Ein oder Andere auch angesprochen von der Idee des Mitnähens, sie findet alle Infos hier.
Es gibt immer kleine Geschichten zu den Blöcken und die Blogschreiberin erzählt in dieser Woche (für all diejenigen, die nicht so gut Englisch können), daß sie zwei Großmütter hatte, die 1912 so unterschiedlich waren. Die eine war eine Geschäftsfrau, die andere eine Hausfrau mit 13 Kindern! Beide dachten damals nicht darüber nach, wie sie lebten und ob man da etwas ändern könnte/sollte.
Gezeigt werden auf der Seite auch die Anstecknadeln/Fahnen von damals und manche nähen auch die Blöcke in den Originalfarben der Suffragetten. 1908 waren die Farben in England grün, weiß, lila oder auch weiß und rot. In den USA waren die Farben gold und weiß und in Australien wählten sie grün, gold und weiß. Man kann natürlich jede Farbe nehmen, die einem als fertiger Quilt gefällt, aber ich habe mich dazu entschieden, beim ersten Block den englischen Frauen meinen Respekt zu erweisen und wähle die Farben lila, grün und weiß. Vielleicht in diesen Stoffen, vielleicht wähle ich neu.
Habt alle einen schönen, freien und selbstbestimmten Tag!
Ich stieß durch einen anderen Blog auf diesen hier. Es ist ein US-amerikanischer, scheinbar neu kreierter Blog, der sich mit dem Thema Frauenrechte befaßt und dies in einem Block der Woche festhält. Es geht um die Rechte der Frauen und vor allem auch um die Frauen, die damals den Weg ebneten, was für uns heute so selbstverständlich ist: das Wahlrecht (die Schweizerinnen dürfen ja selbst noch nicht soooo lange wählen!), das Selbstbestimmungsrecht, das Recht zu Arbeiten etc.
Nun lacht nicht, aber ich stieß zum ersten mal auf dieses Thema bei "Haus am Eaton Place". Wer liebte nicht diese wunderbare Sendung und in einer Folge kam Rose aus dem Gefängnis (die Familie hatte sie dort herausgeholt), weil sie mit all den anderen Frauen für ihre Rechte demonstrierte. Dort im Gefängnis traten die Frauen in einen Hungerstreik und wurden brutalst zwangsernährt durch einen Schlauch durch ihre Nase!!! Das hat mich damals sehr schockiert und ich will gar nicht wissen, was sie alles mitmachen mußten.
Und diesen Frauen, und auch all denen, die es noch nicht so gut haben wie wir heute, sind diese Wochenblöcke gewidmet und ich mache mit.
Das ganze geht über 49 Wochen, jede Woche gibt es einen Block, den man schön nachnähen kann. Zum Schluß hat jede Frau ihren eigenen Quilt der Frauenrechte oder Suffragetten oder wie auch immer er heißen mag.
Ich bin alles andere als eine Frauenrechtlerin, ich gehöre zu denen, die ihr freies Leben leben und genießen, ohne auch nur etwas dazu beigetragen zu haben. Ich habe das Glück, in einem freien Land geboren zu sein und wenn ich an all das denke, was man so über Beschneidungen in Afrika weiß, über das niedrigste Leben der Frauen in Afghanistan, über Verkauf kleiner Mädchen in Asien... da wird einem ganz anders.
Vielleicht fühlt sich die Ein oder Andere auch angesprochen von der Idee des Mitnähens, sie findet alle Infos hier.
Es gibt immer kleine Geschichten zu den Blöcken und die Blogschreiberin erzählt in dieser Woche (für all diejenigen, die nicht so gut Englisch können), daß sie zwei Großmütter hatte, die 1912 so unterschiedlich waren. Die eine war eine Geschäftsfrau, die andere eine Hausfrau mit 13 Kindern! Beide dachten damals nicht darüber nach, wie sie lebten und ob man da etwas ändern könnte/sollte.
Gezeigt werden auf der Seite auch die Anstecknadeln/Fahnen von damals und manche nähen auch die Blöcke in den Originalfarben der Suffragetten. 1908 waren die Farben in England grün, weiß, lila oder auch weiß und rot. In den USA waren die Farben gold und weiß und in Australien wählten sie grün, gold und weiß. Man kann natürlich jede Farbe nehmen, die einem als fertiger Quilt gefällt, aber ich habe mich dazu entschieden, beim ersten Block den englischen Frauen meinen Respekt zu erweisen und wähle die Farben lila, grün und weiß. Vielleicht in diesen Stoffen, vielleicht wähle ich neu.
Habt alle einen schönen, freien und selbstbestimmten Tag!
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Sonntag, 2. September 2012
Sonntagsarbeit
Gestern Abend habe ich viel gestickt und heute morgen wurde mir eines klar: ich bin kein UFO-Typ. Für die nicht-Patchworker: ein UFO ist ein UnFertiges Objekt. Manche PWerinnen haben unzählige UFOs liegen, manche machen gerne Tops und beenden ungerne ihre Arbeiten, weil es ihn hauptsächlich um das Nähen geht, weniger um fertige Arbeiten. Manche haben so viele Ideen im Kopf und wollen alles gleich umsetzen und "stolpern" von einer Arbeit in die nächste und beenden deshalb selten etwas.
Nun, ich merke, ich bin definitiv KEIN UFO-Typ, mich macht das total nervös und unfähig, mit dem gesamten Hirnschmalz etwas Neues anzufangen, wenn das Alte noch nicht beendet ist. Das die Krippe auf dem Dachboden schlummert ist schon schlimm genug und ich kann es gar nicht in Worte fassen, wie sehr mich die verhunzte Maria beschäftigt und wie sehr es an und in mir nagt!!!! Das ist für mich ganz, ganz schlimm, weil ich nicht weiß, wie ich diese Arbeit retten kann.
Ich lasse das Sticken jetzt vorübergehend sein! Finde ich eh nicht schön. Nicht wegen der Ausführung, aber das Muster ist ja total doof. Außerdem werden jetzt erstmal die angefangenen Socken fertig gemacht, bevor ich eine neue, stille Arbeit wie das Sticken beginne. So, entschieden!!!
Und weil mir meine UFOs im Genick sitzen und mir das gaaaanz wichtig ist, einen freien Kopf zu bekommen, habe ich mir La France geschnappt und angefangen, die Einzelteile aneinander zu nähen. So kam auch meine Monsterkone wieder zum Einsatz. Ihr wißt sicherlich noch nicht, wie sehr ich das Monofilgarn von Madeira liebe, oder doch?
Und dann bin ich an den Stoffschrank und habe mir Stöffchen rausgesucht für den French Braid oder wie das Muster heißt. Will ich ja unbedingt auch mal machen (wie all die 1000 anderen Dinge auch!!!), aber die Stoffe wandern jetzt erstmal wieder zurück in mein Lager. Ist so. Entschieden ist entschieden!
Ihr werdet daher zukünftig wieder nur Ausschnitte sehen meiner ganzen Arbeiten, aber so ist das eben. Und zum Abschluß noch Bubu, wie er sich gerade in den Kleiderschrank meiner Kleinen verkrümelt und dort immernoch liegt. Sie ist ein unordentliches Kind (beide Kinder!), aber der Kater liebt das.
Nun, ich merke, ich bin definitiv KEIN UFO-Typ, mich macht das total nervös und unfähig, mit dem gesamten Hirnschmalz etwas Neues anzufangen, wenn das Alte noch nicht beendet ist. Das die Krippe auf dem Dachboden schlummert ist schon schlimm genug und ich kann es gar nicht in Worte fassen, wie sehr mich die verhunzte Maria beschäftigt und wie sehr es an und in mir nagt!!!! Das ist für mich ganz, ganz schlimm, weil ich nicht weiß, wie ich diese Arbeit retten kann.
Ich lasse das Sticken jetzt vorübergehend sein! Finde ich eh nicht schön. Nicht wegen der Ausführung, aber das Muster ist ja total doof. Außerdem werden jetzt erstmal die angefangenen Socken fertig gemacht, bevor ich eine neue, stille Arbeit wie das Sticken beginne. So, entschieden!!!
Und weil mir meine UFOs im Genick sitzen und mir das gaaaanz wichtig ist, einen freien Kopf zu bekommen, habe ich mir La France geschnappt und angefangen, die Einzelteile aneinander zu nähen. So kam auch meine Monsterkone wieder zum Einsatz. Ihr wißt sicherlich noch nicht, wie sehr ich das Monofilgarn von Madeira liebe, oder doch?
Und dann bin ich an den Stoffschrank und habe mir Stöffchen rausgesucht für den French Braid oder wie das Muster heißt. Will ich ja unbedingt auch mal machen (wie all die 1000 anderen Dinge auch!!!), aber die Stoffe wandern jetzt erstmal wieder zurück in mein Lager. Ist so. Entschieden ist entschieden!
Ihr werdet daher zukünftig wieder nur Ausschnitte sehen meiner ganzen Arbeiten, aber so ist das eben. Und zum Abschluß noch Bubu, wie er sich gerade in den Kleiderschrank meiner Kleinen verkrümelt und dort immernoch liegt. Sie ist ein unordentliches Kind (beide Kinder!), aber der Kater liebt das.
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Samstag, 1. September 2012
Herbst
Ich weiß ja nicht, wie es bei Euch im Rest von Deutschland ist - ich will natürlich auch nicht meine lieben schweizer Blogleserinnen, sowie die spanischen, holländischen, US-amerikanischen, österreichischen und überhaupt weltweiten Blogleserinnen vergessen!!!!! - aber hier fühlt es sich tierisch herbstlich an. Zwar sonnig, aber frisch ist es und ohne Jacke geht nix mehr. Ich habe mir zwar nochmal French-Füße machen lassen (diesmal sogar mit Funkelsteinchen!), aber das war sicherlich auch das letzte mal dieses Jahr. In vier Wochen werde ich mir anstelle von French eine Fußreflexzonenmassage nach der Pediküre gönnen, kostet auch nicht mehr!!!!!
So, aber nun nicht so viel babbeln, lieber mal was zeigen.
Ich bekam per email ein Foto des Tansaniaquilts in Aktion. Nun, er ist ein bischen "untypisch" aufgehängt, aber das ist nicht wirklich schlimm. Die Klasse hat ihn zu einer Blutspendeaktion aufgehängt, dort wurde auch für deren Photovoltaikprojekt gespendet. Hoffentlich kam ein bischen Geld zusammen.
Und nach dem ganzen Stickkram und den dazugehörigen Problemen kam ich nun auf den Gedanken, alles aufzutrennen und eine gerade Bordüre zu sticken. Ich dachte mir, daß dies vielleicht einfacher für einen Anfänger ist und ich hoffe, ich habe mich bei diesen Minikästchen der Vorlage und des Stickuntergrundes nicht verzählt. Wenn dem doch so sein sollte, schmeiß ich das Teil in die Ecke, ich schwör´s Euch! Hihi.
So, aber nun nicht so viel babbeln, lieber mal was zeigen.
Ich bekam per email ein Foto des Tansaniaquilts in Aktion. Nun, er ist ein bischen "untypisch" aufgehängt, aber das ist nicht wirklich schlimm. Die Klasse hat ihn zu einer Blutspendeaktion aufgehängt, dort wurde auch für deren Photovoltaikprojekt gespendet. Hoffentlich kam ein bischen Geld zusammen.
Und nach dem ganzen Stickkram und den dazugehörigen Problemen kam ich nun auf den Gedanken, alles aufzutrennen und eine gerade Bordüre zu sticken. Ich dachte mir, daß dies vielleicht einfacher für einen Anfänger ist und ich hoffe, ich habe mich bei diesen Minikästchen der Vorlage und des Stickuntergrundes nicht verzählt. Wenn dem doch so sein sollte, schmeiß ich das Teil in die Ecke, ich schwör´s Euch! Hihi.
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