Sonntag, 3. März 2019

Sind wir nur vier?

Am Freitag Abend hieß es in der Café-Fingerhut-What´sApp-Gruppe: Sind wir morgen nur vier?

Oha, vielleicht keine vier, wohl eher sechs oder max. sieben.

Ist ja nicht viel, nun ja, dann wird es eben ein ruhiger Tag.

Dies ist nur ein kleiner Auszug...


... und auch das, denn ich habe das Buffet viel, viel voller in Erinnerung.


So sah es dann noch vor dem Mittag aus: volles Haus! Wunderbar.


Und dies war mein Beitrag zum Buffet: Flußkrebse auf Gurkenbett mit Frischkäse/Dill/Flußkrebs.


Renate nähte an einer Tasche für´s Fahrrad:


Ute an einem alten und neuen Projekt:


Andrea strickte an einem Schal weiter:


Sandra nähte an ihrem Top (welches mich immer an einen Grill erinnert) und holte sich Inspiration:


Petra nähte an einem Haus:


Monika an einem ich-weiß-nicht-was. Irgendwie kam ich gar nicht dazu sie zu fragen.


Von Britta gibt´s keine Fotos, sie heaxgonte.

Thalia nähte an einem Top in rosa/lila.


Nathalie quiltete/bestickte/borotechnikte an einem Top, welches sie im Oktober in Plön nähte.


Kiki nähte an einer Tasche mit geheimen Dingen drauf.


S. nähte Stickereien fest.


Karen häkelte Topflappen.


Petra nähte sich einen Brotbeutel.


Heike hatte Stoffe ausgelegt, auch sie fragte ich leider nicht nach Details.


Jutta ohne Foto nähte auch ganz fleißig, aber auch hier ohne Foto.

Und ich handnähte an meinem "Webtop".


Es war - wie jedesmal - ein wunderbarer Tag. Es ist so schön mit Euch und ich freue mich, daß ich Euch habe!


                         die liebe Nana

Samstag, 2. März 2019

Koffjetied

Koffje = Kaffee
Tied = Zeit

Das war Platt, würde die Maus jetzt sagen.

Und das heißt?

Café Fingerhut hat wieder geöffnet ab 10 Uhr, ich freue mich auf all die netten Damen!



                        die liebe Nana

Freitag, 1. März 2019

nachgekauft

Erinnert Ihr Euch daran, daß ich mein Strickzeug irgendwo habe liegen lassen?

Was blieb übrig?

4 Knäul Wolle ohne Nadeln, vier von sechs um einen Poncho zu stricken.

Was habe ich getan?

Bin wieder ins Wollgeschäft und was war?

Die Serie ist weg.

Na toll!

Dank Internet habe ich noch einen Laden gefunden, der zwei Knäule hatte und nun fange ich wieder an zu stricken an Poncho Nr. 4.



                        die liebe Nana

Donnerstag, 28. Februar 2019

handgemacht

Dieses Täschchen ist nun fertig.


Hier die andere Seite:


Alles daran ist ausschließlich mit der Hand gemacht.

Handappliziert.

Handgequiltet, auch am Boden:


Auch der Reißverschluß wurde mit der Hand angenäht, sogar die Seiten festgenäht.


Es stecken so unendlich viele Stunden Arbeit drin, ich würde sagen, 15 h insgesamt mindestens!


Es ist ein sehr kleines Täschchen im Vergleich zum Fingerhut.

Die Arbeit lohnt nicht :(


Schade.

Ist nett, aber nett ist nicht ausreichend.


                       die liebe Nana

Mittwoch, 27. Februar 2019

Sand

Sabine schickte mir ja ihr Top, Vlies und diese Kuscheldecke zu, aus allem soll ich einen Quilt machen.

Das Quiltmuster soll Sand darstellen, aber das ist mit Vlies und hochflorigem, dehnbaren Stoff als Rückseite keine leichte Sache.

Bildergebnis für wüste

Und so sieht meine Variante bislang aus:


Sabine gefällt es und es ist wunderbar weich. Auf dem Foto wirkt es zerknautscht, aber das liegt an den Schatten, die die tiefen Nähten werfen.


                              die liebe Nana

Dienstag, 26. Februar 2019

Yacht

Fuhr ich gestern nach Glückstadt und sah eine Yacht ankommen.

Mir war klar, sie will bestimmt zur Peters Werft, vielleicht muß sie repariert werden.

Als ich gestern Abend wieder die gleiche Strecke fuhr, sah ich sie immernoch in der Störmündung liegen.


Nach meinen Recherchen fand ich heraus, daß es die Forever One ist, eine Yacht unter Cayman Insel-Flagge. Klar, was sonst.


Das findet man super heraus unter der "marine traffic" Seite und zeigt sich dann so:


Cool, oder? Sowas konnte man vor 20 Jahren noch nicht einfach so herausfinden.

Und morgen gibt´s Fotos vom Wüstenquilt.


                          die liebe Nana

Montag, 25. Februar 2019

Elbvertiefung

Das Thema Elbvertiefung läßt hier natürlich niemanden unbetroffen und wenn man bedenkt, daß es 17 Jahre dauerte, bis es letztendlich bewilligt wurde, ist das eine sehr lange Zeit.

Kaum bewilligt, fängt es auch schon an... sichtbar!

Hier kommt ein Schiff angefahren und hat einen Bagger auf sich stehen. Wenn es näher kommt, sieht man die Auftürmung von Kies/Steinen oder was auch immer.



Bei herrlichstem Wetter...


... und ruhiger Elbe mit nur wenig Wind, zeigte sich der Deich wieder von seiner besten Seite.

man sieht aber noch die Kälte, wie ich finde

Es kam dann ein zweites Schiff und ich will Euch erklären, was hier passiert.

Am Aufbau könnt Ihr erkennen, daß es zwei verschiedene Schiffe sind. Wenn Ihr genau hinschaut seht Ihr, daß zuerst links diese Stange kleiner wird, dann die rechte.




So verankert sich das Schiff und lädt Steine ab. Diese Steine werden zu einer Mauer aufgetürmt und dahinter - also zum Land hin - entsteht die Unterwasserabladestelle. Die Mauer soll verhindern, daß der abgeladene Schlick der Ausbaggerung etc. wieder zurück in die Elbe kommt.

Der abgetragene Schlick/Boden oder was auch immer wird dann in das "Becken" zum Land hin abgeladen und soll dort verweilen. Was das heißt, ist vielleicht jedem klar der hier wohnt bzw. der die Lage hier vor sich hat.

Brokdorf liegt an einer Elbkurve und dieser Bereich hier...


... wird eines Tages alles Land sein. Der Zugang zum Wasser ist dann fraglich bzw. ob er dann noch möglich und erlaubt ist, erscheint mir eher unwahrscheinlich, denn durch die Vertiefung wird die Elbe schneller und man ist näher an der Fahrrinne.

Hamburg darf den Anschluß nicht verlieren, das ist mir völlig klar, aber es ist ein Jammer um diese Gegend, denn es wird nicht nur diese Abladestelle vor Brokdorf entstehen, hier wird es noch mehrere geben.

Dennoch sah ich auch die schönen Dinge, wie hier das erste Segelboot dieses Jahr.


Oder ziehende Vögel. Ich denke nicht, daß sie schon heimwärts fliegen.


Ich werde weiter berichten.


                                                die liebe Nana

Sonntag, 24. Februar 2019

Wüstenquilt

Von Sabine bekam ich dieses Top geschickt...


... es wird ein Quilt für ihre Tochter und soll sie an die Zeit in der Wüste erinnern, die sie dort mal verbrachte.

Das wird die Rückseite, eine gekaufte Decke.


Was ich quilten werde weiß ich auch schon.

Ich habe das große Glück, daß ich ein Top im Rohzustand schon als fertigen Quilt vor meinem inneren Auge sehe. Meist innerhalb von wenigen Sekunden. Sabine war sofort mit dem Muster einverstanden, nun heißt es was tun, aber erst nächste Woche, heute ist Sonntag.


                        die liebe Nana

Samstag, 23. Februar 2019

hat was von Versace

Werbung:

Also Evelyn´s Quilt (nun ist er einer) ist fertig und mit diesem Medaillon in der Mitte erinnert es mich ein bisschen an das Medusenhaupt von Versace.

Vorher/nachher:



Rückseite:


Das war mal was ganz anderes für mich und so völlig frei zu arbeiten macht sehr viel Spaß.

Nun wünsche ich den gleichen auch Evelyn.


                              die liebe Nana

Freitag, 22. Februar 2019

Schmalseite

Die schmale Seite muß noch am Rand gequiltet werden, dann ist er fertig!


Wie lange man doch an so einem Sandwich arbeitet...


                           die liebe Nana

Donnerstag, 21. Februar 2019

das Alte

Auch wenn ich nie wirklich hier dazu gehöre, fühle ich mich dem Norden doch sehr verbunden. Mehr noch, als irgendeinem anderem Flecken auf dieser Welt.

Ganz besonders ist mir dieses Dorf ans Herz gewachsen. Nicht wegen der Menschen, wegen sich selbst, so wie es am Elbbogen liegt und dem Einsamen das Herz schwer macht, wenn man die großen Pötte rausfahren sieht.

Morgens gehe ich unter der Woche mit Inge und ihrem Hund Tobi spazieren und Inge hat ein Buch doppelt bekommen und ein Exemplar hat sie mir geschenkt.


W. Feldtmann schrieb es und sie lebt heute noch.

Dieses dicke und schwere Buch ist ein wahrer Schatz an alten Fotos, Anekdoten und mehr. Herrlich, ich liebe es sehr.

Die erste Zeitnennung...


... so alt ist dieses Fleckchen hier schon.

Und was alles so passiert war ;)


Oder hier die Schreibweisenänderung:


Das hier mal eine Mühle auf dem Deich stand, erfuhr ich erst aus dem Buch. Die sog. Brokdorfer Mühle gibt es aber immernoch, nur nicht mehr mit Mühle.


Oder das hier... hier war wohl das Geburtshaus des Dichters Paul Trede.

von vorne fotografiert mit Blick zum Deich

Heute steht es immernoch da, aber in einem erbärmlichen Zustand.

von hinten fotografiert mit Blick vom Deich

Ich liebe diese alten Chroniken sehr. Deshalb liebe ich auch Friedhöfe, sie erzählen so viel.


                          die liebe Nana