Ich will schnell noch einen Post über gestern schreiben, bevor ich mich zu Tag 2 vom Plönersatzwochenende begebe.
Das Ankommen und warm werden ist immer so eine Sache, vor allem, wenn man Abstand halten soll. Die warmherzigen Umarmungen fallen weg, das fällt mir sehr schwer.
So begann unser Wochenende mit einem kurzen show and tell, wo jede zeigte, was sie so vorhat die Tage und wie weit so manches Projekt gediehen ist.
Karen zeigte uns ihren tollen Quilt, die anderen Sachen fotografierte ich gar nicht, wie doof von mir.
Und wenn wir schon bei Karen sind, hier ist sie links, rechts ist Stefanie.
Dann ist noch da Sabine...
... Andrea, links, (sie arbeitete an diesem Tag gaaaanz viel mit ihrer neuen Overlock) und Melanie...
... sowie Anja und ich.
Mehr waren wir nicht, so konnten wir uns doch recht gut ausbreiten und hatten viel Luft und Abstand.
Da ich mir ja nur Handarbeit mitbrachte, brauchten Anja (aus Nürnberg angereist) und ich nur einen kleinen Tisch.
Anja arbeitet an einem Teddybär.
Sabine an einem Täschchen.
Stefanie an Leuchtbeuteln.
Karen an einem Restequilt.
Und Melanie an Schneemännern.
Zum Abendessen sah dann unser Raum so aus:
Wir machten einen Ausflug zur Mole, wo es ziemlich frisch wehte, aber das tat nach dem langen Sitzen und im geschlossenen Raum sein sehr gut.
Meine neue Heimat zeigte sich von ihrer schönsten Seite!
Wir liefen den Hafen entlang, dann am Fleth entlang zum Marktplatz und ich erzählte über diese Kleinstadt alles, was ich wußte und gab dadurch noch eine kleine Stadtführung.
Gegessen hatten wir dann in der Döner-Bude reichlich und lecker.
Am Ende des Tages dann wurde noch ein Hugo ausgepackt...
... die Leuchtbeutel waren fertig geworden...
... Sabines Täschchen wurde auf fertig, das zu fotografieren hole ich heute nach.
Und ich?
Tja, ich nähte an den Japan-Hexagons und nähte an einem Versuch und muß sagen, daß - nach anfänglichem Kopfzerbrechen - gefiel mir dieses Stückchen Handnäharbeit sehr gut.
Es ist nicht die Vorderseite, die mich so fasziniert, sondern die Rückseite. Anja fand das richtige Wort: Ästhetik.
Die obige Idee hatte ich vor Wochen schon aufgegriffen und stammt aus einem japanischen Quiltbuch, wo alle Quilts mit der Hand genäht sind.
Ein paar Kreise habe ich auch geschafft.
Ist der erste Tag erstmal vorbei, droht leider auch schon das Ende.
Aber wir wollen heute bis ca. 14-15 Uhr beisammen bleiben (mal sehen, wann Anjas Zug nach Nürnberg geht) und so will ich die kommenden Stunden noch genießen.
die liebe Nana