Donnerstag, 31. Mai 2012

Gewinn

Heute und vielleicht auch noch die nächsten Tage mache ich erstmal eine kleine schöpferische Pause von der Krippe.

Dafür erhielt ich mit der Post meinen Gewinn von Gabi. Sie hat ihre selbstgemachten Platzsets verlost und ich war die glückliche Gewinnerin. Beigelegt hat sie außerdem noch zwei Nähhefte (kann ich immer gut gebrauchen) und Carat-Garn von Madeira. Ganz toll, vielen Dank!!!!!

Mittwoch, 30. Mai 2012

Marias Gesicht

Ich muß es Euch sofort zeigen.... das Kleid ist am Hals und ihr Gesicht ist freigelegt. Vielleicht denken die Einen von Euch: "Naja, das sieht aber nicht so gut aus!", die Anderen eventuell: "Boah, das ist toll!" Ich bin sehr, sehr zufrieden und sehe es schon gequiltet vor mir. Wenn das so weitergeht, dann bin echt glücklich.

Viel Stoff

Ich möchte nochmal kurz auf den letzten Post zurückgreifen bzgl. "Blau". Dank sigisart wissen wir ja nun, daß Blau gewählt wird als Bote zwischen Himmel und Erde und Gott und den Menschen. Ich freue mich so sehr über ihre "Gscheitrederei" und daß ich nun Bescheid weiß. Hier habe ich auch zwei Links über Farbsymbolik etc., ein Besuch lohnt sich.

http://www.farbimpulse.de/Warum-Maria-Blau-traegt.407.0.html

http://www.farbenundleben.de/kultur/religion_kultur.htm

Wo wir dabei sind, hier meine Fortschritte bei Maria. Vielleicht kann sigisart auch zum Grün und Rot was zum Besten geben? Ich habe mich entschieden, dem König ein etwas anderes Grün zu geben als Maria, aber nicht viel anders. Hier ein paar Schritte der Innenseite von Marias Umhang:
Wer sich hier vielleicht wiederholt wundert oder innerlich meckert, wieso ich meine Schere so offen liegen lasse, dem sei gesagt, daß dies eine Schere ist, die man nur schließen braucht. Das goldene Teil obendrauf ist ein Bügel, den man zum dauerhaften Schließen der Schere umlegen muß. Vor allem bei der Kleidungsschneiderei (Jeans ist ja manchmal so dick) ist diese Schere Gold wert.

Weiter geht´s....

Könnt Ihr bei dem Bild obendrüber diesen Spalt sehen zwischen Teil M47 und M50? Das ist der Platz für ein weiteres Teil.... als ob man das am Ende sehen könnte.
An Marias Kleid habe ich mich nun auch gewagt und das ist das bislang kleinste Stück der Krippe (bislang!) und beachtet bitte, daß der Finger auf dem Bild mein kleiner (speckiger) Finger ist!!!

Und soweit kam ich heute. Leider schaffe ich immer nur kleine Bereiche, obwohl ich Lust auf viel mehr habe.

Zudem fiel mir heute beim Zusammenkleben auf, daß ich einen Denkfehler habe und zwar folgender:
Theoretisch kann ich das Papier - oder wenigstens Teile davon - auch vorher schon entfernen. Ich beschloß, sobald Marias Oberkörper am Hals ist, werde ich das Gesicht lüften. Ich will nach monatelanger Arbeit nicht dastehen und ihr Gesicht schrecklich finden. Von den drei Gesichtern hängt alles ab!!!

Heute kam meine Stofflieferung und ich brauche dringenst die drei bestellten Klebestifte. Und hier ist die Ausbeute.




Montag, 28. Mai 2012

Gesicht und blau

Das Gesicht von Maria war nun wirklich schwierig! Hierfür die passenden Stoffe zu finden brachte mich schon echt an die Grenzen meiner Vorstellungskraft. Ich fürchte, ihr Gesicht wird "bunt" wirken. Vielleicht muß man es einfarbiger gestalten und dafür mehr reinquilten. Man wird sehen. Das Problem sind u.a. ihre Augen, denn die Schablonen sind unterschiedlich groß und ihr - von uns aus gesehen - linkes Auge ist kleiner als das rechte, was eventuell merkwürdig wirken kann.


Und hier habe ich schon die blauen Teile ihre Umhangs gemacht. Es ist das einzige Blau im ganzen Bild und soviel ich weiß, haben die Farben bei Kirchenfiguren eine Bedeutung. Ich meine, bei Kunst & Krempel erzählten sie davon, daß Marias Kleid aus bestimmten Regionen jeweils eine andere Farbe hat, so auch ihr Umhang. Vielleicht weiß ja ein BlogleserIn mehr darüber.

Sonntag, 27. Mai 2012

Schleier Teil 2

Heute Vormittag ist die einzige Zeit, wo ich an der Krippe arbeiten kann. Für all die, die diese Technik noch nicht gesehen haben, will ich ein paar Bilder zeigen, wie es nun nach dem Ausschneiden der Stoffe mit Schablonen weitergeht.

Ich muß mir bei jedem einzelnen Teil vorher überlegen, ob es auf dem vorherigen Teil liegt und wo Stoff übrig bleiben muß, damit dort dann wiederum ein Teil draufliegen kann.


Hier klebe ich die Einzelteile wieder aneinander (übrigens: mein Vater würde auch sagen, daß das eine Arbeit sei für jemanden, der Vater und Mutter erschlagen hat ;-) ).



Zudem bin ich an die rechte Schleierhälfte ran und habe die Stoffe ausgesucht.


Schaut Euch mal diesen Winzling an, es war heute das letzte Teil im Ganzen.


Und so sieht der Schleier nun aus. Das Papier kann erst ganz zum Schluß entfernt werden, also wirklich erst dann, wenn die ganze Arbeit der Krippe getan ist. So lange muß man warten um zu sehen, ob es stimmig ist. Aber selbst dann könnte man noch Änderungen vornehmen.


Ein bischen erahnen kann man es aber bereits, wenn man die Arbeit umdreht. Interessiert? Hier ist sie.


Und jetzt möchte ich mich ganz, ganz herzlich für all die vielen, überaus lieben Kommentare bedanken. Ihr macht mich echt stolz und das ist eine ganz besondere Anerkennung für mich von Euch. Dankeschön!!!!!

Samstag, 26. Mai 2012

Der Stoffanfang / Maria

Die Skizze und die Fotovorlage hängen nun an meiner Wand über dem Arbeitstisch. Unentbehrlich ist der ständige Blick darauf, denn trotz Nummerierung weiß man vor lauter Zahlen und Strichen nicht, wo was hingehört.
Gestern Abend traf ich die erste grobe Stoffauswahl. Glücklicherweise gibt mein Schrank eine Menge her an klein- oder wenig gemusterten Stoffen, die ich hier nur verwenden möchte.
Heute Vormittag schnitt ich Maria und Jesus aus dem Schablonenbild heraus...
... und trennte auch die beiden voneinander.

Ich gehe seit dem "Mädchen vom Zürichsee" immer gleich vor:
Ich suche mir eine kleine Sektion heraus und schneide nur diese in ihre Einzelteile. Je kleiner diese Sektion, desto leichter ist es, denn wenn die einzelnen Teile sehr klein werden, verliert man schnell den Überblick, wo was hingehört.
Ich entschied mich, erstmal den Stoff nur für ihren Schleier rauszusuchen, aber auch hier nur die linke Seite davon. Das schwierige an diesem Projekt ist, daß ich es möglichst "echt" machen möchte. Zum ersten Mal mache ich auch sichtbare Gesichter, was eine wirklich große Herausforderung sein wird. Und der Schleier zeigt viele Schatten, die ich stimmig wiedergeben möchte.
Zum leichteren "finden" der Stoffe habe ich meinen Schablonen noch Punkte gegeben. Ein Punkt steht für leicht dunkel, zwei Punkte stehen für dunkel.


Ich gebe zu, daß die Stoffsuche wirklich schwer war, zumal ich vorher sogar den beige/braunen Stapel in drei Kategorien sortierte: sehr hell, hell, dunkel.
Und das sind die Stoffe für den Schleier von uns aus gesehen links.

Hier bügel ich die Schablonen auf die Stoffe und jetzt liegen sie fertig zum Ankleben da.

Ich liebe es, wenn mein Zimmer nach organisiertem Arbeiten aussieht!!!

Freitag, 25. Mai 2012

606 Einzelteile

Ja, es ist unglaublich, aber die Krippe wird aus 606 Einzelteilen bestehen!!!!!!

Der Hintergrund - 20 Teile
Maria - 172 Teile (wovon der Gürtel alleine schon 27 Einzelteile hat!)
Jesus - 151 Teile
König - 263 Teile

Ein bischen gaga muß man dafür schon sein.




Donnerstag, 24. Mai 2012

Weihnachtskrippe - der Anfang

Es wird endlich mal wieder Zeit, eine "ernste" Sache anzugehen und ich freue mich schon sehr darauf. Ich fing heute mit den Vorarbeiten zu der geplanten Weihnachtskrippenszene an. Das ist teilweise echte Strafarbeit, geht schwer in den Rücken und man muß sich dolle konzentrieren.

Das Originalfoto stammt von Reinhard G. Nießing und er erlaubte mir, es als Vorlage zu benutzen. Dankeschön! Auf seiner HP findet Ihr unter "Druckvorlagen - Weihnachten" noch mehr Ansichten dieser Krippe.

Daraus fertigte ich meine Skizze an, die 85 x 57 cm mißt.
Hier erstelle ich mir meine Schablonen auf Freezer Paper und so sieht sie nun aus.

Ich habe nun begonnen, die einzelnen Felder zu markieren und zu nummerieren und bin jetzt schon bei über hundert Teilen. Ich vermute, das gesamte Werk wird aus ca. 350 Einzelteilen bestehen.



Wie ich gestern schon erwähnte, habe ich mich auf die Suche nach Schilf gemacht und Freund Google hat ja einiges parat. Kurz skizziert und schnell mal gequiltet.... geht doch!


Mittwoch, 23. Mai 2012

Blog-Vorstellung

Heute mache ich mal was ganz anderes.... heute stelle ich Euch jemanden vor! Es ist eine Frau und es ist ein Blog und es sind Arbeiten und es geht mal nicht um mich (oder fast nicht).

Das ist der Blog, er heißt Anngles Accessoires und mehr und so sieht er aus, schaut aber doch einfach selbst mal dort vorbei.

Die Frau hinter dem Blog heißt Annerose. Sie ist 56 Jahre alt und sage und schreibe schon 38 Jahre davon verheiratet. Sie hat einen Sohn und eine Tochter, lebt in Leipzig und ist als Ökonomin zur Zeit selbständig. Ich habe eben mal gegoogelt, ein Ökonom ist ein Wirtschaftswissenschaftler!
Seit Januar diesen Jahres ist sie die Frau hinter dem Blog und beschäftigt sich in ihrer Freizeit gerne auch mit Miniaturen 1:12, ihrem Puppenhaus. Liebt Ihr auch Puppenhäuser so wie ich? Da könnt´ ich stundenlang drin wohnen.
Annerose näht seit 40 Jahren, vorwiegend aber Kleidung für sich und andere Kleinigkeiten, Patchwork hat sie noch nicht lange für sich entdeckt.
Sie liest gerne Zeitreiseromane von Gabaldon und hört sehr gerne Krimi-Hörspiele aus den 50ern.

Und da Annerose ja irgendwie auch was mit mir zu tun haben muß, will ich das "Geheimnis" lüften und es ist ihr komplett fertiger Landschaftsquilt, den sie nicht nur nach Kurs I erarbeitet hat, nein, sie hat ihn auch nach Kurs II beendet und nach Kurs III gequiltet!!!
Es ist ihr Erstlingswerk dieser Art und sie ist so einigermaßen zufrieden. Ich finde ihn sehr, sehr gut. Jetzt zeige ich Euch auch ein paar Details.... schaut mal hier:
Annerose hat doch tatsächlich den Himmelstoff so gewählt, daß sie in die Farbkleckse eine Sonne quilten konnte und die dunklen Stellen zu Wolken wurden. Die beiden Felder unter den Bergen sind Seen, in denen sich der Himmel widerspiegelt. Das hat sie ganz toll gemacht, finde ich und die Berge hat sie besonders gut hinbekommen, Kompliment!

Auf diesem Bild....
... sieht man gut die vielen Steine auf dem Weg. Glaubt mir, Steine (naja, es sind ja Kreise) sind sehr schwer zu quilten, weil man a) immer Richtungswechsel hat, b) vorher gequiltete Nähte nachquilten muß und c) sie auch noch ein Feld ausfüllen sollen, hier den Weg. Annerose hat auch hier bewiesen, daß sie perspektivisches Denken hat, denn die Steine werden nach oben - also weiter weg - kleiner. Klasse!

Leider kann man den Baum nicht in seinen Strukturen erkennen und mit den Feldern selbst ist sie nicht ganz zufrieden. Sie sagt, sie hätten anders gequiltet werden sollen, dann wäre die Wirkung besser gewesen. Mit den Blumen (schwer zu erkennen auf dem Foto) ist sie wiederum einverstanden.

Die dunklen "Striche" oben rechts vom Weg sollen eine Abgrenzung sein, sie meint aber, es sei nicht so gut geworden. Ich bat sie, doch mal Schilf zu quilten und ich werde es auch tun. Schilf, so denke ich, ist ein dankbares Quiltmotiv und vielleicht seht Ihr die Tage ja meine Versuche, ein schönes Röhrschilf - oder wie das heißt - zu quilten.

Ich danke Anngles/Annerose für die Teilnahme an allen meiner drei Kurse und für dieses wunderbare Ergebnis. Es macht mich sehr stolz, daß etwas so schönes dabei herausgekommen ist. Danke!

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...