Mittwoch, 27. Juni 2012

Mäuse melken

Boah, ich sag´ Euch was: es war heute zum Mäuse melken, echt!!!!!!

Mein lieber Mann ist mit den Kindern weg, damit ich mich in Ruhe dem Tansaniaprojekt widmen kann. Danke, Mann.
So schnitt ich zu, wobei das erste Problem hier schon die beiden "Dreiecke" waren. Sie haben eine so beschissene Größe und Winkel, daß ich für mich keinerlei "Formel" herausfinden konnte, nach der ich leicht hätte schneiden können. ICH HASSE AUSSERDEM MATHE!!!!!!





Dann begann ich zu nähen...

Ich danke denen, die den Inch-Fuß erfunden haben. Durch die Schiene hat  man immer eine wunderbar gleichmäßige Nahtzugabe.


Bis hierhin ging´s ganz locker und ich dachte: "Pah, wenn das so weitergeht, quiltest du heute noch!" Hochmut kommt vor dem Fall und kurz bevor ich den zweiten gelben Streifen annähen wollte, sah ich, daß ich den nicht einfach nur ansetzen konnte, nee, ich mußte genau ausrechnen, wo ich den Anfang plazieren muß, um daß er über die Länge paßt.
Es reichte hinten und vorne nicht und ich trennte auf, verkleinerte den Streifen in der Breite und machte von da weiter.



Was für´n Kram! Hin und herrechnen, hinlegen, stecken, neu überdenken, Fehler erkennen, nachdenken, wieder stecken, schneiden, messen.... und dann den Rand noch hinzufügen. Ich habe nicht genug Weiß, das steht fest. Ich werde Stoff aus meinem Bestand nehmen müssen für dieses Ding, was später noch drauf kommt.
Aber nun sieht das Ganze so aus.... es mißt 1,50 x 0,93 m und den Rand habe ich deshalb unterschiedlich breit gemacht, damit es für´s Auge gefälliger ist. Das war anfangs doch sehr breit und für meinen Geschmack nicht hoch genug, aber so geht´s jetzt. Ich kam mir vor wie ein Anfänger heute, da ist die Krippe ein echter Klacks dagegen!!!!!


Kommentare:

  1. Liebe Nana,
    deinen Frust kann ich nachvollziehen, denn manchmal zwickt es total und da Mathe auch nicht meine Stärke ist, hab ich schon manches Blatt Papier vollgeschrieben und gerechnet. Klappt aber irgendwie doch nicht immer. Dein Ergebnis ist jedenfalls sehr schön und daher: vergiß es und freu dich dran.
    L.G.
    sigisart

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  2. Hallo Nana, ach Du je! Puh. Wie Du kann ich Mathe auch nicht leiden und habe mich im Quiltkurs bei Rechnereien in Inch immer tot gestellt. Bei Deinem Gewese mit Deinem Tansanisa Projekt bin ich eben beim Lesen ganz nervös geworden. Aber Du hast es hingekriegt. Sieht doch gut aus. Du hast bestimmt ganz schön geflucht, mach ich dann auch immer, hihi. Lieben Gruss von Cosmee, der Anfängerin pur.

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  3. Liebe Nana,
    Kopf hoch, es sieht gar nicht schlecht aus. Und niemand ahnt wieviel Frust Du beim Nähen hattest. Sicher hast Du am Ende Freude an diesem Projekt und viel gelernt hast Du dabei auch noch.
    Herzlichst
    Bea

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  4. Lass Dich drücken und trösten! Dem Ergebniss sieht man den Frust und die Trennerei nicht an! Und so ganz nebenbei bemerkt - ich denke, ich rechne lieber als Deine Krippe zu nähen ;-) !
    LG Grit!

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  5. Manchmal ist eben der Wurm drin, da gelingen die einfachsten Projekte nicht. Ist wie einparken, je größer die Lücke, desto döofer stellt man sich an :)
    Aber, wofür ist die Fahne eigentlich, das hab ich nicht so richtig rausgefunden.
    Übrigens wusste ich nicht, dass anderswo auch so gesprochen wird wie bei uns im Brandenburgischen. (Mäuse melken u. Co.)
    Viele liebe Grüße
    Anke

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  6. Ich bin da auch immer vorsichtig und rechne und messe immer zwei Mal. Da bewundere ich die Entwerfer von Quilts immer; denen muß das ganz leicht von der Hand bzw. vom Kopf gehen. Aber das Ergebnis sieht allemal gut aus.

    Herzlichst, Petruschka

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  7. Hui, das ließt sich ja wie ein Krimi, ich hoffe heute geht es besser. Sieht aber schon gut aus. Bin schon auf das fertige Werk gespannt.

    Liebe Grüße
    Ramona

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  8. Aber wenn das Ergebnis so toll aussieht, ist der Stress schnell vergessen.
    Liebe Grüße, anngles.

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  9. Hallo, als "Verursacher" des Frustes wünsche ich Dir ein gutes Gelingen. Wegen Mathe können wir uns gerne mal auf einen Kaffee treffen. ;)
    Ansonsten löse ich solche Herausforderungen meist über Zeichnungen. Danach verrät mir das Lineal, wie lang die Seiten sein sollen.
    Aber nähen könnte ich das dann immer noch nicht. Unser Verein und ich danken herzlichst für die Mühen.
    Manfred

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Zeit ist kostbar - meine und auch Deine - und so danke ich Dir herzlich für Deinen Kommentar und daß Du Dir die Zeit für mich genommen hast.

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